Zum Inhalt

Ciągowice: Handelsweg, Kapelle und Radrouten

Unterkünfte in Ciągowice

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Ciągowice erzählt seine Geschichte durch unterschiedliche Spuren: Eine mittelalterliche Handelsroute, eine alte Pfarrei, ein Hofensemble und Bauwerke im Marktbereich geben dem Ort ein prägnantes historisches Profil. Zugleich führen ein markierter Wanderweg und zwei Radtouren durch den Ort oder bis in sein Zentrum. Wer für eine Reise nach Ciągowice eine Ferienwohnung sucht, kann überlegen, ob eher historische Ortsmotive, Bewegung auf markierten Routen oder beides den Aufenthalt prägen soll.

File:Ciągowice, dworek.jpg File:Ciągowice, dworek.jpg Foto: Krydan via Wikimedia Commons, Public domain

Handelsgeschichte und historische Bauwerke

Schon im Mittelalter verlief durch Ciągowice eine Handelsroute, die Kraków mit Schlesien verband. Der grün markierte Wanderweg Szlak Tysiąclecia folgt in Ciągowice der historischen Trasse dieser früheren Route. So stehen zwei unterschiedliche Zeitebenen nebeneinander: die Handelsverbindung als Teil der Ortsgeschichte und ein heute benannter Wanderweg auf ihrer ehemaligen Trasse. Für Interessierte an Geschichte und Wandern bietet gerade dieser Bezug einen konkreten Ausgangspunkt, um die Vergangenheit des Ortes mit einer Route zu verbinden.

Auch die Pfarrei des heiligen Apostels Bartholomäus hat eine lange Geschichte: Sie bestand bereits im Jahr 1325. Ein weiterer historischer Anhaltspunkt ist der Adelshof. In Ciągowice sind der Hof, erhaltene Wirtschaftsgebäude und der zugehörige Park weiterhin zu sehen. Diese erhaltenen Teile des Ensembles unterscheiden sich von der Erinnerung an eine längst vergangene Handelsroute: Hier gehören Hofgebäude und Park zu den bis heute sichtbaren Ortsmotiven.

Im unteren Teil des Marktes, nördlich der Kirche und bei einem Brunnen, steht eine gemauerte Kapelle aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Ihr Zeltdach wird von vier Säulen getragen. In der Kapelle befindet sich eine Statue des heiligen Johannes Nepomuk. Sie stammt aus dem 18. Jahrhundert oder aus der Zeit um den Übergang vom 18. zum 19. Jahrhundert. Kapelle und Statue bieten damit zwei verschiedene historische Zeitangaben, die sich auf unterschiedliche Teile dieses kleinen Bauensembles beziehen.

Auf dem nordöstlichen Hang von Ciągowice liegt außerdem ein Friedhof mit alten Grabsteinen der Familie Poleski. Die Poleskis waren frühere Besitzer von Rokitno Szlacheckie. Dieser Ortspunkt ergänzt die Baugeschichte um eine Familiengeschichte und einen klar bezeichneten Bezug zu früheren Besitzverhältnissen.

Anzeige

Wanderweg, Radtouren und Spuren des Tagebaus

Für eine aktive Erkundung stehen zwei Radtouren mit unterschiedlichen Längen zur Verfügung. Die blaue T1 ist 5,0 km lang und endet im Zentrum von Ciągowice. Die rote T2 führt durch den Ort und ist 12 km lang. Der Längenunterschied und die jeweilige Ortsbeziehung helfen bei der Entscheidung, welche Tour besser zum geplanten Ausflug passt: Bei T1 ist das Zentrum der Endpunkt, während T2 durch Ciągowice verläuft. Weitere Angaben zu Dauer oder Schwierigkeitsgrad lassen sich aus den Streckenlängen allein nicht ableiten.

Eine andere Art von Ortsgeschichte begegnet Ihnen in den Wäldern östlich und nördlich von Ciągowice. Dort gibt es zahlreiche Tongruben und Aufschüttungen ehemaliger Tagebaue. Diese Geländeformen verweisen auf frühere Abbautätigkeit. Sie bilden einen Kontrast zu den historischen Bauwerken und zur alten Handelsroute: Neben kirchlicher und wirtschaftlicher Ortsgeschichte gehören auch die Spuren des früheren Tagebaus zum Bild der Umgebung.

Was bei der Wahl des Aufenthaltsortes zählt

Weitere Ortsseiten: Morsko, Łazy, Goleniowy, Witów, Podzamcze, Piaseczno, Kroczyce und Podleśna.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Zawiercie.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.