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Lauenburg: Stadtmauern, Fluss und Kultur

Unterkünfte in Lauenburg

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Lauenburg (Lębork) macht Stadtgeschichte an vielen konkreten Orten sichtbar: an mittelalterlichen Mauern und Türmen, im Museum und an Bauwerken aus späteren Jahrhunderten. Zugleich fließt die schiffbare Łeba durch die Stadt; nördlich und südlich prägen bewaldete Moränenhügel das Bild der Umgebung. So können Sie für Ihren Aufenthalt zwischen historischen Entdeckungen, Wegen durch die Stadt und Landschaftseindrücken wählen.

File:Zatorze (Lębork).jpg File:Zatorze (Lębork).jpg Foto: Dżejkob Padskay via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Mittelalterliche Spuren in der Stadt

Die gut erhaltenen mittelalterlichen Stadtmauern gehören zu den markanten historischen Bauwerken Lęborks. Errichtet wurden sie von 1341 bis etwa 1363; ursprünglich waren sie 1.220 Meter lang. Ein erhaltener Eckturm ist die Baszta Bluszczowa, die etwa 1363 während des Baus der städtischen Befestigungen entstand. In den rekonstruierten mittelalterlichen Türmen Nr. 24 an der ul. Derdowskiego und Nr. 27 an der ul. Basztowa werden Kopien mittelalterlicher Kleidung und Waffen, Alltagsgegenstände, Erzeugnisse aussterbender Handwerke sowie Kunstwerke örtlicher Künstler aus früheren Jahrhunderten gezeigt.

Auch das ehemalige Vorburggelände versammelt Bauwerke aus unterschiedlichen Jahrhunderten: Dort befinden sich eine Mühle aus dem 14. oder 15. Jahrhundert, das sogenannte Haus des Müllers aus dem 19. Jahrhundert und ein Salzspeicher aus dem 16. Jahrhundert. Die verschiedenen Entstehungszeiten geben diesem Teil der Stadt einen eigenen historischen Schwerpunkt. Wer sich für Baugeschichte interessiert, kann diese Gebäude gedanklich neben die mittelalterlichen Befestigungen stellen, ohne die unterschiedlichen Epochen zu vermischen.

Museum, Rathaus und Kirchen

Das Muzeum w Lęborku präsentiert Sammlungen zur Geschichte der Stadt und der Region, zu alter Kunst, Archäologie und Ethnografie. Ein 3-D-Film widmet sich dem mittelalterlichen Verteidigungssystem Lęborks. Damit bietet das Museum einen weiteren Zugang zu den Stadtmauern und Türmen: Neben den erhaltenen Bauwerken geht es dort auch um die Geschichte und die Gegenstände aus Stadt und Region.

Ein anderer Abschnitt der Stadtgeschichte zeigt sich in der Architektur um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert. Bürgerhäuser in der ul. Staromiejska und der ul. M. Reja sind eklektisch und im Jugendstil gestaltet. Das Rathaus wurde 1900 im neugotischen Stil erbaut. In seiner repräsentativen Ratshalle befinden sich Buntglasfenster mit Darstellungen der Wappen des örtlichen Adels. Die Kirche NMP Królowej Polski stammt aus dem Jahr 1870, ist neugotisch und war früher evangelisch. Das Sanktuarium św. Jakuba Apostoła ist eine gotische Wehrkirche. Als Entstehungszeit gilt die Wende vom 14. zum 15. Jahrhundert; auch das Jahr 1345 wird genannt, ist jedoch nicht sicher.

Flusslandschaft und Wege

Lębork liegt im Urstromtal Łeba–Reda. Dieses grenzt im Süden an die Kaschubische Seenplatte und im Norden an die Żarnowiec-Hochfläche. Die Stadt wird im Norden und Süden von teilweise bewaldeten Moränenhängen mit stark welligem Relief umgeben. Die Łeba fließt durch Lębork. Wer bei der Reiseplanung neben historischen Stadtmotiven auch die Landschaft berücksichtigen möchte, findet damit einen klaren Kontrast zwischen den Bauwerken im Ort und der geformten Umgebung.

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Die Trasa średniowiecznego Lęborka ist ein Fußweg, der an der Kreuzung der ul. Staromiejska und der ul. Skłodowskiej beginnt und entlang der mittelalterlichen Stadtmauern weiterführt. Das macht die Befestigung zu einem prägenden Thema dieses Weges. Eine weitere Orientierung bietet die Trasa Paula Nipkowa: Fernseherförmige Tafeln an Gebäuden und Orten weisen auf deren Verbindung zu Paul Nipkow hin; kleine Schilder an Pfosten und Bäumen zeigen zwischen den Tafeln den Weg.

Auch die Aussicht und ein längerer religiös geprägter Weg gehören zu den unterschiedlichen Perspektiven auf Lębork. Die Aussichtsplattform der Wieża Ciśnień bietet einen Blick auf die Stadt und die umliegende Landschaft. Die Etappe Lębork–Łeba der Pomorskiej Droga św. Jakuba beginnt am Sanktuarium św. Jakuba Apostoła in Lębork und verbindet die Apostelheiligtümer in Lębork und Łeba. Wer sich für diese Route interessiert, kann so zwischen einem Aufenthalt mit Schwerpunkt Stadtgeschichte und der Betrachtung einer Etappe des Jakobswegs wählen.

Weitere Ortsseiten

Weitere Orte zum Entdecken: Lebork, Wicko, Dymnica, Roszczyce, Łeba, Poraj, Żarnowska, Sarbsk, Lędziechowo, Łebień und Bukowina.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pommern.

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