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Krynki entdecken

Unterkünfte in Krynki

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Krynki verbindet einen ungewöhnlichen historischen Stadtgrundriss mit einem vielschichtigen baulichen Erbe. Der sechseckige Markt, die strahlenförmig abgehenden Straßen und die Kirchen, Synagogen und Friedhöfe geben unterschiedliche Anknüpfungspunkte für einen Aufenthalt. Wer mit der Familie reist, kann vorab entscheiden, ob die Stadtstruktur, einzelne Baugeschichten oder eine Radtour den Schwerpunkt bilden sollen.

File:Krynki kościół św. Anny 02.jpg File:Krynki kościół św. Anny 02.jpg Foto: Zala via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Ein Stadtgrundriss mit sechs Ecken

Der erhaltene Stadtgrundriss aus dem 18. Jahrhundert gilt als landesweit einzigartig. Sein Mittelpunkt ist ein sechseckiger Markt, der heute als Park gestaltet ist. Von den Ecken führen zwölf gerade Straßen strahlenförmig nach außen. Diese klare Ordnung macht Krynki zu einem besonderen Ziel für alle, die sich nicht nur für einzelne Sehenswürdigkeiten, sondern auch für die Gestalt einer Stadt interessieren.

Zum historischen Straßenbild gehören Sokólska, Kościelna, Cerkiewna und Garbarska, die seit Jahrhunderten genutzt werden. Ihre Namen tauchen auch im baulichen Erbe der Stadt auf: In der Kościelna-Straße steht die gemauerte Pfarrkirche St. Anna, in der Cerkiewna-Straße die orthodoxe Pfarrkirche zur Geburt der Gottesmutter und in der Garbarska-Straße die Synagogenruine. So lassen sich verschiedene historische Orte jeweils mit ihrer konkreten Straße verbinden, ohne die einzelnen Bauwerke miteinander gleichzusetzen.

Kirchen aus unterschiedlichen Jahrhunderten

Die hölzerne St.-Anna-Kirche wurde 1521 von König Sigismund I. gegründet und 1522 erbaut. Davon zu unterscheiden ist die gemauerte Pfarrkirche St. Anna in der Kościelna-Straße: Sie entstand 1907–1913 nach einem Entwurf von Stefan Szyller. Zum Kirchenkomplex gehört außerdem ein Tor-Glockenturm aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts; der Kirchhof stammt ebenfalls aus dem 18. Jahrhundert. Auf ihm befinden sich Grabsteine der Familie de Virion, der früheren Besitzer von Krynki und mehreren Gütern in der Umgebung.

In der Cerkiewna-Straße 5 steht die gemauerte orthodoxe Pfarrkirche zur Geburt der Gottesmutter aus dem Jahr 1864. Eine weitere, anders geprägte Baugeschichte hat die orthodoxe Friedhofskapelle St. Antonius: Sie war ursprünglich eine griechisch-katholische Holzkirche aus der ersten Hälfte des 18. Jahrhunderts und ist heute orthodox. Die Kapelle wurde 1989–1991 rekonstruiert. Die verschiedenen Entstehungszeiten und kirchlichen Identitäten machen die Sakralbauten zu einem eigenständigen Schwerpunkt für einen kulturgeschichtlich interessierten Besuch.

Synagogen und Erinnerung

Auch die jüdische Geschichte ist an mehreren unterschiedlichen Orten präsent. Die gemauerte Synagoge in der Piłsudskiego-Straße 5 stammt aus dem Jahr 1850. Während des Zweiten Weltkriegs wurde sie teilweise durch Feuer beschädigt und 1955 wiederaufgebaut. Die gemauerte Synagogenruine in der Garbarska-Straße ist ein anderes Bauwerk: Sie stammt aus dem 17. Jahrhundert, wurde im 19. Jahrhundert umgebaut und 1944 durch einen Brand zerstört. Sie war an der Stelle einer früheren hölzernen Synagoge errichtet worden. Eine weitere gemauerte chassidische Synagoge in der Czysta-Straße 10a stammt aus der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Der jüdische Friedhof aus dem 18. Jahrhundert liegt im nördlichen Teil der Stadt.

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Radtour und Orientierung

Für eine aktive Ergänzung des Kulturprogramms beginnt und endet der Fahrradrundweg „Kresowe Wędrówki“ in Krynki. Als ringförmige Route verläuft er zwischen dem östlichen und westlichen Rand des Knyszyńska-Urwalds. Wer statt einer Radtour die Stadtgeschichte vertiefen möchte, findet in der Öffentlichen Bibliothek das Geländespiel „Auf den Spuren vieler Kulturen“ als herunterladbares Archivmaterial zu Bildungs- und Werbezwecken. Es entstand im Rahmen eines gemeinsamen Projekts einer Schule, einer Stiftung und lokaler Partner. Eine Touristeninformation gibt es beim Gminny Ośrodek Kultury.

Für die Anreise und die Wahl des Urlaubsorts ist auch die Busverbindung ein möglicher Orientierungspunkt: Eine Linie verbindet Szudziałowo, Krynki, Supraśl, Nowodworce und Białystok. Die Verbindung zwischen Sokółka und Kruszyniany führt über Szudziałowo und Krynki. Je nachdem, ob Sie vor allem den Stadtgrundriss und die Baugeschichte erkunden oder eine Radtour einplanen möchten, können diese Ziele Ihre Überlegungen zu einer Ferienwohnung in Krynki ergänzen.

In der Ortsübersicht: Kuźnica, Małowista, Krynki, Nowinka, Suchowola, Sokółka, Kruszyniany.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Sokółka.