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Głubczyce – Stadtgeschichte und Park

Unterkünfte in Głubczyce

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Głubczyce zeigt Geschichte in verschiedenen Formen: im Renaissance-Rathaus, in erhaltenen Türmen der Stadtmauer, in frühgotischen Kirchenportalen und in einer barocken Klosteranlage. Dazu kommt der Stadtpark am linken Ufer der Psina. Für Familien, die bei einem Aufenthalt gern unterschiedliche historische Motive entdecken, verbindet der Ort Architektur, Erinnerungsgeschichte und einen grünen Stadtraum.

File:Głubczyce, ratusz.jpg File:Głubczyce, ratusz.jpg Foto: LuzynaS via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Rathaus, Stadtmauer und frühe Baugeschichte

Das Renaissance-Rathaus von Głubczyce wurde 1570 an der Stelle eines ehemaligen Kaufmannshauses aus dem 14. Jahrhundert errichtet. An diesem Standort treffen damit zwei deutlich auseinanderliegende Zeitangaben aufeinander: das frühere Kaufmannshaus und der Bau des Rathauses. Die Renaissance-Architektur bildet einen markanten Teil der Stadtgeschichte; das ältere Gebäude am selben Ort gibt dem Platz zugleich einen Bezug zum 14. Jahrhundert.

Auch die Stadtmauer reicht weit zurück: Erstmals erwähnt wurde sie 1282. Sie hatte 19 Türme; bis heute sind neun davon in unterschiedlichem Erhaltungszustand erhalten. Die erhaltenen Türme stehen somit für einen Teil der einstigen Befestigung, während die Zahl 19 die ursprüngliche Ausstattung der Mauer beschreibt. Wer sich für die älteren Spuren des Ortes interessiert, kann diesen historischen Akzent neben die später entstandenen Bauwerke stellen.

Portale und barocke Klosteranlage

In der Pfarrkirche pw. Narodzenia Najświętszej Maryi Panny sind drei frühgotische Portale mit pflanzlicher Dekoration aus dem dritten Viertel des 13. Jahrhunderts erhalten. Hinzu kommen Steinarbeiten im Innenraum. Die Portale und die Arbeiten im Kircheninneren bieten unterschiedliche Beispiele dafür, wie Stein gestaltet wurde: außen durch die pflanzlichen Formen, im Innenraum durch weitere Steinarbeiten. So ergänzen sie die mittelalterlichen Spuren der Stadtmauer um sakrale Kunst aus dem 13. Jahrhundert.

Eine andere Epoche vertritt der Franziskanerklosterkomplex. Er wurde von 1751 bis 1758 an der Stelle des vorherigen Komplexes als neue barocke Anlage errichtet. Der Entwurf stammte von Jan Innocenty Töpper; zur Anlage kam eine Rokokoausstattung. Barocke Bauform und Rokokoausstattung benennen dabei zwei unterschiedliche Aspekte des Komplexes. Zusammen mit Rathaus, Stadtmauer und Kirchenportalen macht die Anlage die verschiedenen historischen und gestalterischen Akzente Głubczyces sichtbar.

Erinnerungsgeschichte und Stadtpark

Der jüdische Friedhof an der Wrocławska-Straße ist der einzige erhaltene Ort, der mit der neuzeitlichen Geschichte der Juden von Głubczyce verbunden ist. Er bestand seit 1892; die letzte Beisetzung fand im Januar 1941 statt. Diese konkreten Zeitangaben geben dem Friedhof einen eigenen Platz in der Ortsgeschichte. Neben Baugeschichte und sakraler Kunst gehört damit auch die Erinnerung an die jüdische Geschichte zu den Themen, die einen Aufenthalt in Głubczyce prägen können.

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Wer neben historischen Bauwerken einen Park als weiteren Schwerpunkt schätzt, findet im Stadtpark einen anderen Stadtraum. Er erstreckt sich im südlichen Teil von Głubczyce von Osten nach Westen am linken Ufer der Psina. Im Park steht ein Brunnen mit steinernen Tieren aus den Jahren 1911–1912. Der Brauereibesitzer Eduard Beyer stiftete ihn der Stadt. Seine steinernen Tierfiguren geben dem Brunnen eine eigenständige bildhauerische Note.

Für die Wahl einer Ferienwohnung in Głubczyce können Sie überlegen, ob Sie den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts auf Baugeschichte, sakrale Kunst, Erinnerungskultur oder den Stadtpark legen möchten. Die Stadt verbindet diese unterschiedlichen Interessen, ohne dass Sie sich auf nur eine historische Epoche festlegen müssen.

Weitere Ortsseiten: Debrzyca, Pilszcz und Kietrz.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Głubczyce.

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