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Naumburg Am Queis entdecken

Unterkünfte in Naumburg Am Queis

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Naumburg Am Queis erschließt sich über markante Bauzeugnisse: die Ruinen des Magdalenerinnenklosters, ein Rathaus mit einer konkreten Wiederaufbaugeschichte, einen Aussichtsturm mit eigener Formensprache und die katholische Kirche der Heiligen Peter und Paul. Wer Architektur nicht nur nach Stil, sondern auch nach Material, Handwerk und Erinnerung betrachtet, findet hier verschiedene Themen. Für die Planung lohnt es sich, die Schwerpunkte auseinanderzuhalten: Die Klosterruine verbindet Fassadendetails und Gewölbe, Rathaus und Turm setzen eigene Akzente, während die Kirche datierte Kunst- und Schriftzeugnisse bewahrt.

File:Nowogrodziec Queis 1.jpg File:Nowogrodziec Queis 1.jpg Foto: PaulT (Gunther Tschuch) via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Klosterruine: Fassaden, Gewölbe und Gedenkplatten

Die Ruinen des Klosters der Schwestern der heiligen Maria Magdalena zeigen barocke Formen. Besonders die Nordfassade fällt durch reiche Fenstersteinarbeiten auf. Im Inneren sind Teile verschiedener Tonnen- und Steingewölbe sowie mehrere Gedenkgrabplatten aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Der Kontrast zwischen bearbeiteter Fassadenfläche und unterschiedlichen Gewölbeformen lenkt den Blick auf äußere Gestaltung ebenso wie auf den Aufbau der Innenräume. Ein Tonnengewölbe ist eine längs geführte, bogenförmige Deckenform; zusammen mit den erhaltenen Steingewölben verweist es auf unterschiedliche Konstruktionen. Bei Restaurierungsarbeiten wurde die innere Hauptwand des Kreuzganghofs revitalisiert.

Rathaus und Aussichtsturm

Die Wiederaufbaugeschichte des Rathauses ist mit zwei Handwerksrollen verbunden: 1795 leiteten der Maurermeister Menzel aus Bolesławiec und der Zimmermann Anton Zugehoer den grundlegenden Wiederaufbau. Damit stehen nicht nur ein Jahr und ein Gebäude im Mittelpunkt, sondern auch die ausdrücklich benannten Berufe der beiden Beteiligten. Beim Aussichtsturm liegt der Schwerpunkt auf seiner Gestaltung: Er ist einer mittelalterlichen Kastellanlage nachempfunden und aus lokalem Sandstein und Ziegeln gebaut. Die kastellartige Form und die Kombination der Materialien bilden einen Kontrast zu den barocken Formen der Klosterruine. Früher war der Turm von einer hölzernen Restaurantkonstruktion umgeben. Eine Besichtigung des Aussichtsturms ist nach vorheriger telefonischer Kontaktaufnahme mit dem Stadtamt möglich, damit die Verfügbarkeit bestätigt werden kann.

Spätbarocke Kirche und ältere Kunstwerke

Die katholische Kirche der Heiligen Peter und Paul erhielt ihre heutige spätbarocke Gestalt durch einen Neubau von Grund auf und wurde 1788 bis 1793 ausgestattet. Zu den besonderen Zeugnissen im Inneren gehören ein Renaissance-Epitaph für Matternus Olbricht aus dem Jahr 1586 und eine Tafel von 1542. Das Epitaph zeigt den Verstorbenen mit seiner Familie bei der Anbetung des Heiligen Kreuzes; die Tafel trägt das Monogramm „MR“ und die Inschrift „VDMIE“. Die beiden Objekte setzen unterschiedliche Akzente: Das Epitaph verbindet eine benannte Person und ihre Familie mit einer religiösen Darstellung, die Tafel ist durch Monogramm und Inschrift charakterisiert.

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Kulturelle Schwerpunkte für den Aufenthalt

In der Kirche treffen ältere, datierte Einzelstücke auf eine spätbarocke Gesamtgestalt. Das bietet einen eigenen Vergleich zu den barocken Formen der Klosterruine und der kastellartigen Gestaltung des Aussichtsturms. Wer Baugeschichte betrachtet, findet zudem am Rathaus eine konkrete Verbindung zwischen dem grundlegenden Wiederaufbau von 1795 und den daran beteiligten Handwerkern. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, kann die Frage nach Ihrem Schwerpunkt helfen, den Aufenthalt eher an Architektur, Handwerk oder sakraler Kunst auszurichten.

Weitere Reiseziele entdecken: Raciborowice Górne, Kraśnik Dolny, Kruszyn, Zebrzydowa, Kliczków, Bunzlau, Osiecznica.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bolesławiecki.

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