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Wąwolnica: Madonna, Museum und Spuren einer Burg

Unterkünfte in Wąwolnica

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Wąwolnica lässt sich über sehr unterschiedliche historische Zeugnisse entdecken: eine Schlosskirche mit Museum, die Kębelska-Madonna und Fragmente einer mittelalterlichen Burg. Zusammen erzählen sie von Kunst, religiöser Geschichte und dem früheren Ortsbild. Hinzu kommen markierte Wander- und Radrouten, auf deren Verlauf Wąwolnica liegt.

Wooden house at Rynek 35 in Wąwolnica A wooden house on Wąwolnica’s historic market area, recalling the town’s former urban character. Foto: Gliwi via Wikimedia Commons, CC BY 3.0

Museum: Kunst, Bücher und Ortsgeschichte

Die Ausstellung des Museums von Wąwolnica befindet sich im unteren Geschoss der Schlosskirche, die im 14. Jahrhundert erbaut wurde. Im mehrfach umgebauten oberen Geschoss liegt die Kapelle Matki Bożej Kębelskiej. So kommen an einem Bauwerk kirchliche Architektur und die Museumsausstellung zusammen, während die beiden Geschosse unterschiedliche historische Schwerpunkte setzen.

Die Kębelska-Madonna stammt aus der Zeit um 1440 und ist aus Lindenholz gefertigt. Die Figur ist 85 Zentimeter hoch und an ihrer breitesten Stelle 27 Zentimeter breit. Sie entstand in einer nicht näher bekannten schlesischen oder pommerschen Werkstatt.

Zum Bestand des Museums gehören liturgische Gewänder und Gefäße aus dem 18. Jahrhundert, gut erhaltene, ledergebundene Bücher aus dem 17. Jahrhundert sowie eine Christus-Skulptur aus dem 16. Jahrhundert. Die Sammlung verbindet damit Gegenstände für den Gottesdienst mit Büchern und Bildhauerei. Im Museum sind außerdem einige Arbeiten aus Bildhauerei und Zeichnung der Brüder Józef und Stanisław Gosławski zu sehen.

Zu den Museumsbeständen zählen auch einige Zeichnungen, die Józef Gosławski vor Restaurierungsarbeiten am Haus Pod Świętym Mikołajem in Kazimierz Dolny anfertigte und die von seiner Familie gespendet wurden.

Gegründet wurde das Museum 1995 auf Initiative des Vorstands der Towarzystwo Przyjaciół Wąwolnicy und des damaligen Pfarrers, ks. infułat Jan Pęzioł. Ein Modell zeigt den Ort im 15. Jahrhundert. Es wurde 1996 anhand wiederentdeckter Gerichtsbücher aus dem 15. Jahrhundert angefertigt. Damit stehen im Museum Objekte aus mehreren Jahrhunderten neben einer Darstellung des damaligen Ortsbilds.

Marienheiligtum und mittelalterliche Mauerreste

Die Kapelle des Marienheiligtums in Wąwolnica liegt bei der Pfarrkirche des heiligen Adalbert und gilt als das älteste architektonische Denkmal des Ortes. Vom ursprünglichen Bau ist vor allem das Renaissance-Marmorportal aus dem 17. Jahrhundert erhalten. Es bietet einen konkreten Blick auf das, was von der älteren Architektur geblieben ist.

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Auf dem Kirchenhügel sind niedrige, kleine Fragmente der mittelalterlichen Burgmauern erhalten. Dazu gehört das Fundament eines zylindrischen Turms in der südlichen Burgmauer. Die Mauerreste unterscheiden sich deutlich von den ausgestalteten Kirchenräumen: Hier prägen erhaltene Teile einer Befestigung das historische Bild des Hügels.

Wąwolnica auf Wander- und Radrouten

Der 60 Kilometer lange, rot markierte westliche Wyżynny-Wanderweg führt von Kazimierz Dolny über Rąblów, Wąwolnica, Nałęczów, Wojciechów, Motycz und Dąbrowica nach Lublin. Wąwolnica ist damit ein benannter Ort auf einer längeren Route zwischen Kazimierz Dolny und Lublin. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Wegbedingungen.

Auch ein rot markierter Radweg zwischen Lublin und Kazimierz Dolny führt durch Wąwolnica. Er ist 62 Kilometer lang und verläuft über Rąblów, Kębło, Wąwolnica, Nałęczów, Wojciechów, Miłocin und Dąbrowica. Für Ihre Planung sind die Unterschiede greifbar: Der Wanderweg ist 60 Kilometer lang, die Radroute 62 Kilometer; außerdem führen sie über teils unterschiedliche Zwischenorte. Prüfen Sie auch bei einer Radtour vorab die örtlichen Wegbedingungen.

Bei der Wahl einer Ferienwohnung in Wąwolnica können Sie Ihren Schwerpunkt zwischen Ortsgeschichte und aktiven Routen setzen. Museum, Kapelle und Burgmauerfragmente bilden unterschiedliche kulturgeschichtliche Themen; die markierten Wege führen Wąwolnica als Teil längerer Wander- und Radverbindungen auf. So lässt sich die gewünschte Reiseart berücksichtigen, ohne die beiden Routen oder ihre Zwischenorte miteinander zu verwechseln.

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