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Kodeń: Wallfahrt, Geschichte und Bug

Unterkünfte in Kodeń

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kodeń liegt am Bug und verbindet eine traditionsreiche Marienwallfahrt mit Zeugnissen der Ortsgeschichte und Angeboten rund ums Wasser. Der Marienkräutergarten, die Spuren des Sapieha-Schlosses und die Aktivitäten am Fluss setzen andere Akzente als das religiöse Leben des Ortes. Überlegen Sie bei der Planung, ob ein fester Wallfahrtstermin oder die Mischung aus Kultur, Garten und Bewegung Ihren Aufenthalt prägen soll.

File:Kościół par. p.w. św. Anny (Kodeń) 04.JPG File:Kościół par. p.w. św. Anny (Kodeń) 04.JPG Foto: Palacyk via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 PL

Wallfahrt und Ortsgeschichte

Das Sanktuarium Matki Bożej Kodeńskiej zieht seit Jahrhunderten Pilger aus ganz Polen an. Der jährliche Ablass beginnt am 14. August und erreicht am 15. August, dem Fest Mariä Himmelfahrt, seinen Höhepunkt; Tausende Pilger nehmen daran teil. Soll dieses Ereignis den Reisetermin bestimmen, bietet der Festtag einen klaren Planungsanker. Organisierte Gruppen, die das Sanktuarium besuchen, sollen sich an der Klosterpforte anmelden. Klären Sie die aktuellen Gruppenarrangements direkt mit dem Sanktuarium.

Auch die Baugeschichte macht Kodeń interessant: Die Pfarrkirche św. Anny wurde 1629–1635 im Stil der Spätrenaissance erbaut. Zusammen mit der orthodoxen Kirche erinnert sie an die multikulturelle Geschichte der Gegend. Das historische Brama Unicka befindet sich an der ul. Sławatyckiej. Die Friedhofskapelle św. Wawrzyńca entstand 1683–1685 durch das Engagement von Kazimierz Władysław Sapieha.

Von Kodens Sapieha-Schloss sind Fundamente, Erdwerke aus dem 17. Jahrhundert und ein Arsenal aus dem 16.–17. Jahrhundert erhalten. Die Stationen des Kreuzwegs der Kalwaria Kodeńska verlaufen auf erneuerten Wällen, die die Kirche Ducha Świętego und das ehemalige Schloss umgeben. Die Kapelle der Kirche Świętego Ducha gehört ebenfalls zum Kreuzweg. In der Kirche wird das Kruzifix „Ukrzyżowany Uśmiechnięty“ verehrt, das Christus mit heiter lächelndem Gesicht zeigt. Für Besuchergruppen lässt sich ein weltlicher Führer bestellen, der über das Gelände der Kalwaria und zu den Schlossruinen führt; stimmen Sie die Organisation mit dem Sanktuarium ab.

Garten, Bug und Aktivitäten im Freien

Der Marienkräutergarten ist als Labyrinth in der Form sich entfaltender Rosenblütenblätter angelegt. Die Gestaltung soll an den Rosenkranz erinnern und den Marienwallfahrtsort hervorheben. Ein Hauptbrunnen und vier kleinere Brunnen zeigen grundlegende Glaubenswahrheiten in Buchform. Zum Besuchsangebot gehören frische und getrocknete Kräuter zum Probieren oder Kaufen sowie Kräutertee. Neben dem Rozlewisko Genezaret, am Waldrand, befindet sich eine Grotte mit der Muttergottes von Fatima.

Am Bug kommen weitere Möglichkeiten hinzu: Rad- und Wanderwege entlang des Flusses gehören zu den Angeboten in Kodeń, ebenso Kajakfahrten und Erholung am Bug. Der Hafen von Paweł Sapieha lädt zur Erholung und zum Angeln ein. Von der Hafenanlegestelle aus können Besucher mit Tretbooten das Rozlewisko Genezaret durchqueren und auf den Stausee hinausfahren. Wenn Sie eine Tretbootfahrt fest einplanen, klären Sie deren aktuelle Durchführung vorab mit dem Anbieter.

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Auch für eine längere Radtour ist Kodeń ein Bezugspunkt: Der Green Velo – Wschodni Szlak Rowerowy führt durch den Ort. Der Abschnitt in der Woiwodschaft Lublin ist etwa 351 Kilometer lang und verläuft unter anderem über Janów Podlaski, Kostomłoty, Kodeń, Jabłeczną, Sławatycze und Włodawę. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Routeninformationen.

Für die Suche nach einer Ferienwohnung hilft es, den Anlass der Reise zuerst zu gewichten: Soll der Aufenthalt rund um den Ablass am 14. und 15. August liegen, oder interessieren Sie sich besonders für Kirchen und Geschichte, den Kräutergarten oder Aktivitäten am Bug?

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