Zum Inhalt

Piekoszów: neobarocke Kirche und geologische Spuren

Unterkünfte in Piekoszów

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Piekoszów bietet zwei sehr unterschiedliche Blickwinkel auf einen Aufenthalt: Im Zentrum prägt eine neobarocke Kirche die Ortsansicht, während das nähere Umfeld bei Jaworznia mit einem Höhlensystem, einem geologischen Lehrpfad und Spuren des Bergbaus verbunden ist. Wer sich für sakrale Architektur interessiert, findet im Ort einen markanten Anziehungspunkt; wer geologische Themen spannend findet, kann die Ziele bei Jaworznia in die eigene Reiseplanung einbeziehen. Für die Wahl einer Ferienwohnung hilft es, diese Schwerpunkte auseinanderzuhalten: Der Kirchenbau liegt im Zentrum von Piekoszów, die geologischen Themen sind mit Jaworznia verknüpft.

Centrum Piekoszowa Centrum Piekoszowa Foto: MOs810 via Wikimedia Commons, CC BY 4.0

Sakrale Kunst im Ortszentrum

Die Kirche der Geburt der Heiligen Jungfrau Maria ist ein monumentaler neobarocker Bau auf einer Anhöhe im Zentrum von Piekoszów. Ihre Lage und ihre Architektur prägen die Ortsansicht. Das Sanktuarium der Geburt der Heiligen Jungfrau Maria beherbergt ein Bildnis Marias mit dem Jesuskind aus dem 17. Jahrhundert. So stehen am selben Kirchenort zwei unterschiedliche Aspekte im Mittelpunkt: die Präsenz des Bauwerks im Ortsbild und ein Marienbild, dessen Entstehungszeit mehrere Jahrhunderte zurückliegt.

Für eine Besichtigung der Kirche war eine vorherige Absprache mit dem Pfarrer erforderlich. Klären Sie die Besuchsmöglichkeit deshalb vorab. Wer Piekoszów über seine sakrale Architektur kennenlernen möchte, kann den Kirchenbau als Orientierungspunkt für den Aufenthalt wählen und das Bildnis als eigenständigen Kunst- und Glaubensbezug mitdenken.

Höhlensystem und geologischer Lehrpfad bei Jaworznia

Im näheren Umfeld von Piekoszów liegt das Naturschutzgebiet Chelosiowa Jama – Jaskinia Jaworznicka im Landschaftspark Chęcińsko-Kielecki, unmittelbar neben Jaworznia. Das Höhlensystem Chelosiowa Jama – Jaskinia Jaworznicka ist etwa 3.670 Meter lang. Diese Größenangabe beschreibt das System selbst und gibt dem geologischen Thema eine konkrete Dimension.

Eine andere Orientierung bietet der grün markierte Geologische Lehrpfad: Er ist 59 Kilometer lang und führt bei Kilometer 10,5 durch Jaworznia. Die Zahlen beziehen sich auf Verschiedenes – rund 3.670 Meter auf die Länge des Höhlensystems, 59 Kilometer auf die Gesamtlänge des Lehrpfads. Der Kilometerpunkt ordnet Jaworznia innerhalb seines Verlaufs ein. Damit treten das Schutzgebiet und Höhlensystem einerseits sowie die längere Lehrpfadroute andererseits als unterschiedliche geologische Bezugspunkte der Umgebung hervor.

Anzeige

Bergbauspuren im Naturschutzgebiet Moczydło

Ein weiteres geologisches Thema findet sich in Jaworznia, in der Gemeinde Piekoszów: Das Naturschutzgebiet Moczydło verfügt über einen markierten geotouristischen Weg zu Überresten des historischen Blei- und Silberbergbaus. Dazu gehören Abbaustellen, Halden und Schächte. Die Beispiele machen die Bergbaugeschichte an konkreten Spuren fest; der Schwerpunkt liegt hier auf den Relikten des Abbaus. Zusammen mit dem Höhlensystem und dem Lehrpfad ergibt sich ein anderer Blick auf die Gegend als der auf die Kirche im Ortszentrum.

Den Unterkunftsort nach den eigenen Interessen wählen

Bei der Suche nach einer Ferienwohnung können Sie mit einer einfachen Frage beginnen: Soll die Kirche im Zentrum von Piekoszów den Schwerpunkt bilden, oder interessieren Sie vor allem die geologischen Themen bei Jaworznia? Wenn Ihre Reisebegleitung unterschiedliche Interessen hat, lassen sich Kirchenbau und Marienbild auf der einen Seite sowie Höhlen-, Lehrpfad- und Bergbaubezüge auf der anderen gut als verschiedene Themen einordnen.

Weitere Reiseziele entdecken: Cedzyna, Bęczków, Tokarnia, Huta Nowa, Polichno, Jaworznia, Górno, Chałupki.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kielce.

Anzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.