Czarnocin: Nepomuk-Hügel und Kirchengeschichte
Unterkünfte in Czarnocin
In Czarnocin lenkt ein Hügel nahe der Kirche Mariä Himmelfahrt den Blick auf ein ungewöhnliches Zusammenspiel aus Bauwerk, Skulptur und Überlieferung. Auf dem Hügel steht eine barocke Statue des heiligen Johannes Nepomuk aus dem Jahr 1761. Um den Hügel nahe der Kirche ranken sich örtliche Überlieferungen: eine vorsichtige Grabdeutung und die Legende von drei Schwestern mit ihren drei Bauwerken. Zur Kirchengeschichte gehören auch Otto von Mstyczów als Stifter und der hölzerne Glockenturm, der während des Umbaus im 19. Jahrhundert errichtet wurde.
Ein Hügel mit mehreren Geschichten
Der mehrere Meter hohe Hügel ist kegelstumpfförmig: Er verjüngt sich nach oben, endet aber abgeflacht statt in einer Spitze. Die Statue des heiligen Johannes Nepomuk auf dem Hügel stammt aus dem Jahr 1761.
Die Herkunft des Hügels ist unbekannt. Die Einwohner der Umgebung nennen ihn Górka Luterska. Der örtlichen Überlieferung nach soll der Hügel ein arianisches Grab sein. Historische Dokumente bezeichnen ihn ebenfalls als mutmaßliches arianisches Grab.
Eine weitere Legende verbindet drei Bauwerke mit drei Schwestern, die in Czarnocin gelebt haben sollen. Eine Schwester soll einen Palast errichtet haben, die zweite den Hügel und die dritte eine Kirche. Die Legende verteilt die drei Bauwerke – Palast, Hügel und Kirche – auf die drei Schwestern.
Kirche, Stiftung und spätere Bauphase
Die Kirche Mariä Himmelfahrt in Czarnocin wurde von Otto von Mstyczów gestiftet. Otto von Mstyczów war Kanzler von Großpolen und trug das Wappen Lis.
Neben der Kirche steht ein hölzerner Glockenturm, der während des Umbaus im 19. Jahrhundert errichtet wurde. In Czarnocin sind außerdem Teile der Bäume des ehemaligen Gutsherrnparks erhalten.
Ortsgeschichte und Gemeinde im Blick
Ein weiterer geschichtlicher Akzent liegt nahe Stradów, in der Gemeinde Czarnocin: Dort befindet sich eine frühmittelalterliche Burgwallanlage, die zu den größten in Polen zählt. Zusammen mit den zugehörigen Siedlungen Waliki, Mieścisko und Barzyńskie umfasste sie etwa 25 Hektar. Die frühmittelalterliche Burgwallanlage umfasste zusammen mit den zugehörigen Siedlungen Waliki, Mieścisko und Barzyńskie etwa 25 Hektar; gemeint ist die Gesamtanlage, nicht nur der Wall. Die Burgwallanlage liegt nahe Stradów innerhalb der Gemeinde Czarnocin, nicht im Ort Czarnocin selbst.
Für Ihre Suche nach einer Ferienwohnung können Sie überlegen, ob Sie vor allem die Kirche, den Hügel und die örtlichen Überlieferungen in Czarnocin in den Mittelpunkt stellen möchten oder auch die Geschichte der Gemeinde nahe Stradów einbeziehen wollen. So bleibt die Wahl des Aufenthaltsortes an den Themen orientiert, die Sie interessieren, ohne die verschiedenen Schauplätze gleichzusetzen.
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