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Budzyń entdecken: Kirchen, Marktplatz und Radweg

Unterkünfte in Budzyń

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Budzyń lässt sich über markante Bauwerke und einen besonderen Marktplatz kennenlernen: Zwei Kirchen erzählen von unterschiedlichen Bauzeiten, historische Häuser zeigen verschiedene Fassadenformen, und eine Sonnenuhr setzt einen ungewöhnlichen Akzent. Auch der Radweg Budzyń–Dziewoklucz gehört zu den prägenden Themen.

File:Budzyń, wiatrak paltrak, XIX-XX w. File:Budzyń, wiatrak paltrak, XIX-XX w. Foto: Tomasz Stachowiak via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0 PL

Kirchen aus zwei Jahrhunderten

Die St.-Barbara-Kirche stammt aus dem Jahr 1849. Sie wurde an der Stelle einer früheren Holzkirche errichtet. Damit sind bei diesem Bauwerk zwei Kirchen unterschiedlichen Alters miteinander verbunden: die heutige Kirche und ihr Vorgänger aus Holz. Für Ihren Besuch bietet die St.-Barbara-Kirche außerdem einen Blick auf mehrere Altäre aus verschiedenen Epochen. Der Hauptaltar ist spätrenaissancezeitlich und stammt aus dem 17. Jahrhundert; dazu kommen zwei barocke Seitenaltäre aus dem 18. Jahrhundert. Haupt- und Seitenaltäre unterscheiden sich nicht nur durch ihre Position in der Kirche, sondern auch durch ihre kunstgeschichtliche Einordnung und ihr Alter.

Eine weitere Kirche am Marktplatz ist die St.-Andreas-Bobola-Kirche, die 1881 erbaut wurde. In der Mitte des Marktplatzes steht die ehemalige evangelische St.-Andreas-Bobola-Kirche. So treffen in Budzyń Kirchenarchitektur des 19. Jahrhunderts und eine frühere konfessionelle Geschichte aufeinander. Wer sich für Baugeschichte interessiert, kann die beiden Kirchen als unterschiedliche Stationen eines Aufenthalts betrachten: Bei St. Barbara fallen die Vorgängerkirche aus Holz und die verschiedenen Altarzeiten ins Auge, während bei St. Andreas Bobola das Baujahr und die historische Bezeichnung den besonderen Bezug zum Marktplatz ausmachen.

Häuser und Sonnenuhr am Marktplatz

Rund um den Marktplatz stehen Häuser aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts. Sie sind traufständig oder giebelständig angeordnet und haben Ziegel- oder Lehmfüllungen. Die Begriffe beschreiben unterschiedliche Fassadenorientierungen: Bei einem traufständigen Haus zeigt die Traufseite zur Straße, bei einem giebelständigen der Giebel. Zusammen mit den unterschiedlichen Füllmaterialien ergibt sich ein abwechslungsreiches Bild, das sich von Haus zu Haus erschließt. Achten Sie beim Erkunden des Platzes daher nicht nur auf einzelne Gebäude, sondern auch darauf, wie Fassadenform und Baumaterial variieren.

Ein eigenständiger Blickfang ist die Sonnenuhr auf dem Marktplatz. Ihr Gnomon, also der Schattenwerfer, ist gemauert und pyramidenförmig. Die Zifferblattfläche besteht aus Pflastersteinen. Damit ist die Sonnenuhr nicht bloß ein kleines Detail an einem Gebäude, sondern ein eigenes, aus verschiedenen Bauteilen gestaltetes Element des Platzes. Die Kombination aus gemauertem Gnomon und gepflasterter Fläche unterscheidet sie von einer Sonnenuhr, die lediglich an einer Wand angebracht ist. Zusammen mit den Häusern und der Kirche lässt sich der Marktplatz so über mehrere unterschiedliche Formen und Materialien entdecken.

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Architektur entdecken oder den Radweg einbeziehen

Der Radweg Budzyń–Dziewoklucz wurde vom Powiat-Starostamt und dem Gemeindeamt finanziert. Wenn Radfahren zu Ihren Reiseinteressen gehört, bietet dieser Weg einen zusätzlichen Anknüpfungspunkt neben den Kirchen und dem Marktplatz. Weitergehende Angaben zu seiner Länge oder zu einzelnen Etappen sind hier nicht Teil der beschriebenen Route; die Bezeichnung hält jedoch Budzyń und Dziewoklucz als ihre beiden Ortsnamen fest. So können Sie bei der Wahl Ihres Aufenthaltsortes zunächst abwägen, ob die Ortsgeschichte oder der Radweg Ihren Aufenthalt stärker prägen soll, ohne beide Interessen gleichsetzen zu müssen.

Für eine Ferienwohnungssuche in Budzyń ist diese Unterscheidung hilfreich: Legen Sie den Schwerpunkt auf die historischen Bauwerke und den Marktplatz, oder möchten Sie auch den Radweg in Ihre Überlegungen aufnehmen? Die beschriebenen Sehenswürdigkeiten geben unterschiedliche Gründe, Budzyń zu erkunden, ohne dass daraus bestimmte Eigenschaften einer Unterkunft folgen. Wer weitere Orte entdecken möchte, findet hier außerdem Laskowo, Szamocin, Margonin, Dziewoklucz, Chodzież und Podanin.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Colmar.

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