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Ostródzki entdecken: Kanalgeschichte, Kirchen und Seen

Unterkünfte in Ostródzki

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Im Powiat Ostródzki begegnen sich Seenlandschaft, Kulturgeschichte und technische Bauwerke. Ostróda eignet sich als Anlaufpunkt für Reisende, die ein Museum, historische Kirchen und Anlagen am Wasser in den Blick nehmen möchten. Für die Wahl der Ferienregion bietet sich damit eine konkrete Frage: Soll bei Ihrem Aufenthalt eher Baugeschichte und Kultur im Vordergrund stehen, oder möchten Sie Wege am See und Aktivitäten auf dem Wasser einbeziehen?

Burggeschichte und Baukultur in Ostróda

Das Museum in Ostróda befindet sich in einer ehemaligen Deutschordensburg. Seine Dauerausstellung behandelt die Geschichte der Stadt und ihrer Umgebung; eine weitere Ausstellung widmet sich Napoleons kurzem Aufenthalt in Ostróda im Jahr 1807. Workshops für alle Altersgruppen ergänzen das Museumsangebot. Im Burghof finden außerdem Theateraufführungen, literarisch-musikalische Veranstaltungen, Konzerte und weitere organisierte Veranstaltungen statt. So lassen sich historische Themen und unterschiedliche Veranstaltungsformen in die Reiseplanung aufnehmen.

Auch die Sakralbauten erzählen von der Architekturgeschichte des Ortes. Die evangelisch-methodistische Kirche wurde von 1907 bis 1909 im neugotischen Stil errichtet; der Entwurf stammt vom Berliner Architekten Oskar Hossfeld. Ein Aussichtspunkt im Turm der evangelischen Kirche bietet einen Blick über die gesamte Stadt. Die Kirche der Unbefleckten Empfängnis der seligen Jungfrau Maria ist eine neugotische Backsteinkirche. Zu ihren besonderen Ausstattungsmerkmalen zählen eine 18-stimmige Orgel und Buntglasfenster aus der Zeit um die Wende vom 19. zum 20. Jahrhundert.

Zu den markanten technischen und baulichen Zeugnissen gehören außerdem der Wasserturm in der Drwęcka-Straße und der Bismarckturm bei Park Collisa. Der Wasserturm wurde 1903 von der deutschen Firma Grove errichtet, die 1903 und 1904 die städtischen Wasserwerke ausführte. Der zehn Meter hohe Bismarckturm entstand 1902 aus behauenen Steinen. Er war das erste Bauwerk dieser Art in Ostpreußen; 17 derartige Türme sind bis heute in Polen erhalten. Die hydraulischen Anlagen des Ostróda-Elbląg-Kanals, besonders seine Schiffshebewerke, gelten als technisches Denkmal von Weltrang.

Wege am See und Erlebnisse auf dem Wasser

Zwei Wanderwege bieten unterschiedliche Streckenlängen. Der Weg Ostróda–Piławki ist 7,8 Kilometer lang und verläuft am Westufer des nördlichen Teils des Drwęckie-Sees. Der Weg Ostróda–Ruś–Piławki umfasst 14,5 Kilometer und führt zur Schleuse Mała Ruś. Sie gehört zum System des Ostróda-Elbląg-Kanals und hebt beziehungsweise senkt Schiffe um 1,4 Meter. Die angegebenen Streckenlängen helfen bei der Tagesplanung; die Ziele und Verläufe können Sie passend zu Ihren eigenen Interessen auswählen.

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Auf dem Drwęckie-See gehören auch Aktivitäten auf dem Wasser zum Angebot in Ostróda. Der 800 Meter lange Wasserskilift kann gleichzeitig bis zu neun Wasserskiläufer bedienen. Am Stadtstrand nahe der Wasserskistrecke gibt es einen Verleih von Wassersportausrüstung, mit dem Ausflüge mit Tretbooten und Kajaks auf dem See möglich sind. Ein weiterer Stadtstrand liegt am Sajmino-See; dort verfügt der zweite Stadtstrand über erneuerte Stege mit Wasserrutschen. Das Amphitheater in Ostróda wurde 2012 eröffnet, bietet 2.500 Sitzplätze und ermöglicht zahlreiche künstlerische und kulturelle Ereignisse. Die Żegluga Ostródzko-Elbląska mit Sitz in Ostróda ist Reederin der weißen Flotte, die auf der historischen Kanalstrecke verkehrt.

Natur im Gebiet der Gemeinde Ostróda

Zum Naturraum der zugehörigen Gemeinde gehören unterschiedliche Schutzgebiete. In der Gemeinde Ostróda liegt das Natura-2000-Gebiet „Dolina Drwęcy“. Dort befindet sich auch das Naturschutzgebiet „Rzeka Drwęca“, das als längstes ichthyologisches Naturschutzgebiet Polens gilt. Der Landschaftspark der Dylewskie-Hügel erstreckt sich ebenfalls teilweise auf das Gebiet der Gemeinde Ostróda. Insgesamt umfasst der Park 7.169,76 Hektar, seine Schutzzone 14.664,22 Hektar.

Der Powiat Ostródzki liegt auf der Iławskie-Seenplatte und bildet den Kern des touristisch geprägten Gebiets Westmasuren. In Ostróda kreuzen sich wichtige Verkehrsachsen zwischen Poznań und Olsztyn sowie zwischen Warschau und Danzig; Eisenbahnverbindungen bestehen ebenfalls. Zu den genannten Straßen gehören die S7 sowie die Landesstraßen 15 und 16. Im weiteren regionalen Umfeld veranstaltet das Museum der Schlacht bei Grunwald jährlich die „Dni Grunwaldu“ und eine Schlachtinszenierung. Kultur, Wege am See und regionale Natur bieten damit verschiedene Schwerpunkte, anhand derer Sie Ihren Aufenthalt und die passende Ferienwohnung in der Region ausrichten können.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ermland-Masuren.

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