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Nowe Miasto Lubawskie: Mittelalterliche Spuren und Drwęca-Tal

Unterkünfte in Nowe Miasto Lubawskie

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Nowe Miasto Lubawskie vereint mittelalterliche Bauwerke mit Wegen durch die Landschaft des Drwęca-Tals. Die Kirche des heiligen Thomas des Apostels, Fragmente der Stadtmauer und mehrere beschriebene Wander- und Radstrecken geben dem Aufenthalt unterschiedliche Schwerpunkte. Die Stadt liegt im Tal der mäandrierenden Drwęca; im Landschaftsschutzgebiet Obszar Chronionego Krajobrazu Doliny Dolnej Drwęcy liegt der östliche Teil des Ortes. Für die Suche nach einer Ferienwohnung können Sie überlegen, ob Sie Ihren Aufenthalt eher an den historischen Bauwerken oder an den Strecken ausrichten möchten.

Ruins of the Reformed monastery in Łąki Miejskie Ruins of the Reformed monastery in Łąki Miejskie Foto: GringoPL via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Stadtmauer, Tortürme und Marktplatz

Mit dem Bau der Stadtmauern wurde in den 1330er-Jahren begonnen. Erhaltene Fragmente umfassen die gotischen Tortürme Brodnicka und Lubawska. Der Lubawska-Torturm bewahrt trotz späterer Veränderungen originale Schießscharten und charakteristische Erker. So wird mittelalterliche Wehrarchitektur nicht nur über den Verlauf der Mauern, sondern auch an einzelnen erhaltenen Bauteilen greifbar. Das städtebauliche Ensemble von Nowe Miasto Lubawskie wurde 1957 in das Denkmalregister eingetragen. Auch der historische Marktplatz bewahrt den Charakter vergangener Zeiten.

Zum historischen Friedhof gehören Grabsteine, eine neoklassizistische Leichenhalle mit angrenzenden Grabkapellen und ein Friedhofstor. Diese Elemente ergänzen den Blick auf die Baugeschichte um einen eigenen Teil der örtlichen Kulturlandschaft. Wer die Stadt erkundet, findet damit verschiedene Themen nebeneinander: Befestigung, Sakralarchitektur und historische Friedhofsformen.

Die Basilika St. Thomas des Apostels

Der Bau der mittelalterlichen Kirche des heiligen Thomas des Apostels begann um 1300. In ihrem Hauptschiff befindet sich eine gotische Wandmalerei aus der zweiten Hälfte des 15. Jahrhunderts, die den gekreuzigten Christus darstellt. Mehrere Altäre aus dem 17. und 18. Jahrhundert schmücken das Innere; hinzu kommen ein spätrenaissancezeitlicher Chor und eine Orgel aus dem frühen 17. Jahrhundert. Auch kleinere architektonische Details fallen auf: Die Gewölbekonsolen im Vorraum haben die Form menschlicher Köpfe mit teuflischen Fratzen. Zusammen zeigen die Bauteile und Ausstattungsstücke, wie unterschiedliche Epochen in der Basilika präsent sind.

Museum und Kulturorte

Seit 1959 befindet sich das Muzeum Ziemi Lubawskiej in der Baszta Brodnicka, auch Baszta Kurzętnicka genannt. Der Turm war im 19. Jahrhundert in ein Stadtarchiv umgewandelt worden. Die Museumssammlungen veranschaulichen Geschichte und Alltag der Bewohner der Region über mehrere Jahrhunderte. Wenn Sie einen Museumsbesuch einplanen, informieren Sie sich vorab über die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.

Das ehemalige evangelische Kirchengebäude am Marktplatz dient als Kinoteatr Harmonia und als Touristeninformation. Kinoteatr Harmonia verfügt über 197 Sitzplätze und kann bei Kulturveranstaltungen und Konzerten bis zu 300 Personen aufnehmen. Wenn Sie die Informationsstelle gezielt nutzen möchten, prüfen Sie den aktuellen Besucherservice vor Ihrer Reise.

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Rad- und Wanderwege als unterschiedliche Tagespläne

Die Familienradroute beginnt am Marktplatz bei der Touristeninformation im ehemaligen evangelischen Kirchengebäude. Ihre Strecke führt über die Kościelna-, Działyńskich- und Tysiąclecia-Straße. Der 13 km lange Wanderweg TO-2215 verbindet Nowe Miasto Lubawskie mit dem gelben Wanderweg im Drwęca-Tal. Er beginnt nahe dem ehemaligen Bahnhof und führt über Nawra, Nowy Dwór Bratiański und Chrośle nach Radomno. So lassen sich zwei unterschiedliche Routenideen einordnen: eine Radstrecke durch benannte Straßen und ein Wanderweg mit einer angegebenen Länge und mehreren Stationen unterwegs.

Auch der Jakobsweg Camino de Santiago verläuft durch Nowe Miasto Lubawskie und weiter durch das Drwęca-Tal, Wälder sowie an den Ufern der Seen von Ermland und Masuren entlang. Eine weitere Radroute ist 12,8 km lang und führt zwischen Kurzętnik und Nowe Miasto Lubawskie durch das Drwęca-Tal, das im Rahmen des Natura-2000-Netzes geschützt ist. Wenn Sie Ihre Unterkunft auswählen, können diese verschiedenen Strecken und Startpunkte bei der Planung Ihrer Ausflüge eine Rolle spielen. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die aktuelle Routenführung.

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