Cachora – Aussichtspunkte und Inka-Erbe
Unterkünfte in Cachora
Cachora verbindet weite Blicke in den Cañón del Apurímac mit Wanderwegen und archäologischen Zielen. Am Mirador de Capuliyoc reicht die Aussicht über die Vilcabamba-Kordillere bis zum Nevado Padreyoc. Zugleich ist der Ort ein Ausgangspunkt für die etwa 31,5 km lange Wanderroute zum archäologischen Komplex Choquequirao. Für Ihren Aufenthalt können Sie so zwischen Aussichtspunkten, Bewegung im Freien und Entdeckungen zur Inkazeit unterschiedliche Schwerpunkte setzen.
Aussicht und Wege im Cañón del Apurímac
Am Mirador de Capuliyoc gehören Landschaftsbeobachtung, Kondorbeobachtung sowie die Beobachtung von Flora und Fauna zu den möglichen Erlebnissen. Aktivitäten im Freien sind dort während der Trockenzeit von Mai bis November angenehmer. Capuliyoc gilt außerdem als traditioneller Ausgangspunkt für den Weg nach Choquequirao. Am Fuß des Aussichtspunkts gibt es eine touristische Raststation, die als Verzweigungs- und Verbindungspunkt des Zugangswegs nach Choquequirao dient. Besucherparkplätze und Toiletten sind ebenfalls vorhanden.
Vom Hauptplatz von San Pedro de Cachora erreichen Sie den Mirador de Capuliyoc mit dem Taxi über eine etwa 12 km lange unbefestigte Straße in rund 30 Minuten. Zu Fuß führt ein etwa 12 km langer Saumpfad dorthin; dafür sind rund zwei Stunden angegeben. Diese beiden Angaben helfen Ihnen, die Anfahrt nach Ihrer bevorzugten Fortbewegungsart einzuordnen, ohne die Wanderroute mit der längeren Strecke nach Choquequirao zu verwechseln.
Ein weiterer Aussichtspunkt ist der Mirador de Huayhuacalle. Von dort sehen Sie den Cañón del Apurímac, den Nevado Padreyoc und die Umgebung von Choquequirao; auch Kondore lassen sich beobachten. Vom Hauptplatz von San Pedro de Cachora ist der Mirador mit dem Taxi über eine etwa 12 km lange Straße in rund 40 Minuten erreichbar. Vor Ort gibt es Parkplätze, eine Kontroll- und Informationsstelle, Toiletten, interne Wege und Rastbereiche.
Inkazeit und Geschichte im Ort
Incaraccay richtet sich besonders an Interessierte an Archäologie und Geschichte und bietet gute Möglichkeiten zum Fotografieren. Die Anlage umfasst drei Einfriedungen aus behauenem Stein aus der Inkazeit, einen tempelähnlichen Raum und eine trapezförmige Nische. Von der Plaza de Armas von Cachora gelangen Sie mit dem Taxi über etwa 15 km bis zum Ende der befahrbaren Piste; anschließend führt ein Saumpfad noch etwa 1 km zu Fuß weiter. Auch die Zona Arqueológica de Inka Raqay ist von Cachora aus über eine ungefähr 19 km lange Route mit einer Fahr- und Gehzeit von etwa einer Stunde erreichbar.
Die Plaza de Armas bietet einen weiteren historischen Bezugspunkt: Dort steht die Capilla de San Pedro de Cachora, die seit 1980 als Kulturerbe gilt. Auf derselben Plaza befindet sich ein Pisonay-Baum, dessen Alter auf mehr als 200 Jahre geschätzt wird. Diese Ortsmerkmale setzen einen anderen Akzent als die Aussichtspunkte und Wanderwege und geben Ihrem Aufenthalt eine kulturelle Komponente.
Choquequirao selbst ist in neun Zonen mit kleinen Siedlungen um einen Hauptplatz gegliedert. Zu den Anlagen gehören Terrassen, Zeremonialplattformen und Priesterwohnungen. Bekannt sind auch 22 in Stein eingravierte Darstellungen, die „Llamas del Sol“ genannt werden und auf 15 Terrassen angeordnet wurden. Beachten Sie bei der Reiseplanung: Der Zugang zum monumentalen Bereich des archäologischen Parks von Choquequirao ist aufgrund der Entfernung und der Wegbedingungen nicht barrierefrei.
Natur rund um Cachora
Etwa 1,5 km von der Plaza de Armas entfernt liegen die Cuevas Naturales, die Fledermäusen als Zuflucht dienen. Damit ergänzt ein Naturziel die Aussichtspunkte und archäologischen Orte. Der Cañón del Apurímac erstreckt sich über die Distrikte Curahuasi, San Pedro de Cachora und Huanipaca; Aussichtspunkte wie Capuliyoc bieten Möglichkeiten zur Kondorbeobachtung.
Weitere Ortsseiten in dieser Übersicht sind Abancay, Pampachiri, Chalhuanca District, Pampahuasi und Santo Tomás.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Apurímac.