Aymaraes: Pampamarca, Wälder und Hochlandkultur
Unterkünfte in Aymaraes
Aymaraes lässt sich über sehr unterschiedliche Reiseinteressen erschließen: Pampamarca steht für andine Festkultur und koloniale Baugeschichte, während zwei benannte Waldgebiete Hochlandlandschaften und Tierwelt in den Mittelpunkt rücken. Dazu kommt die Taxifahrt zu den Baños Termales de Pincahuacho. So können Sie zuerst entscheiden, ob Kultur, Natur oder dieser Ausflug den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden soll.
Kultur und Geschichte in Pampamarca
Der Carnaval de Pampamarca wurde zum Kulturerbe der Nation erklärt. Als lokale Ausprägung des andinen Karnevals bewahrt er ursprüngliche Merkmale seiner Organisation und eine besondere musikalische Ausdrucksform. Gerade diese beiden Merkmale geben dem Fest eine konkrete kulturelle Eigenart: Neben der Tradition des Karnevals prägen Organisation und Musik seinen Charakter.
Auch Pampamarcas Geschichte bietet einen klaren zeitlichen Bezugspunkt. Das historische Dorf war das erste von Spaniern gegründete Dorf in der Provinz Aymaraes und wurde 1578 gegründet. Damit verbindet sich der Ortsname mit einer besonderen Rolle in der Geschichte der Provinz. Für eine Reise, bei der Sie sich für Kultur interessieren, tritt hier neben die Festtradition ein eigenständiger historischer Schwerpunkt.
Der Templo Nuestra Señora de las Mercedes de Pampamarca ergänzt diesen Blick um koloniale Architektur. Die Kirche wurde zwischen 1781 und 1814 aus Lehmziegeln und Stein errichtet; ihr Retabel ist im Mestizenbarock gestaltet. Bauweise und Retabel bieten zwei konkrete Ansatzpunkte, um die Architektur einzuordnen. So unterscheiden sich die kulturellen Themen Pampamarcas: Dorfgründung, Karneval und Kirchenbau stehen jeweils für einen anderen Aspekt.
Waldgebiete und Hochlandnatur
Der Bosque de Piedras de Pilluni bietet Lebensraum für Vikunjas, Vizcachas, Hochlandvögel, Lamas und Alpakas. Diese Vielfalt macht die Tierwelt zum bestimmenden Naturthema dieses Ortes. Wer seine Reise nicht allein an historischen Orten ausrichten möchte, kann hier einen anderen Schwerpunkt setzen: Statt Baugeschichte und Festtradition stehen die im Lebensraum vorkommenden Tiere im Vordergrund.
Der Bosque de Queuñas de Lankanki ist etwa 51 Hektar groß und liegt zwischen 3.600 und 4.200 Metern Höhe in den Naturregionen Suni und Puna. Wege und Pfade führen in den Wald hinein. Damit wird Lankanki sowohl durch seine ungefähre Fläche und Höhenlage als auch durch die Wege im Wald charakterisiert. Im Unterschied zum Bosque de Piedras de Pilluni, dessen Tierwelt benannt ist, bilden hier die Höhenstufen und der Wald selbst den Schwerpunkt.
Anfahrt und Reiseauswahl
Für die Baños Termales de Pincahuacho ist die Anfahrt ein praktischer Faktor: Die Strecke von der Autohaltestelle nach Pincahuacho zu den Bädern ist 7 km lang. Sie führt per Taxi über eine unbefestigte Straße und dauert etwa 25 Minuten. Berücksichtigen Sie diese Angaben, wenn Sie diesen Ausflug in Ihre Reiseplanung aufnehmen; die Fahrt unterscheidet sich deutlich von einem Kultur- oder Waldschwerpunkt.
Ein weiterer kultureller Anlass ist die Fiesta Mayor Señor de Ánimas, auch Fiesta Mayor de Apurímac genannt. Sie ist ein religiöses Fest im Distrikt Chalhuanca in der Provinz Aymaraes. Am 31. Juli führt eine Prozession durch die Straßen der Stadt. Der Ortsbezug zu Chalhuanca und das Datum geben diesem Fest einen anderen Rahmen als der Carnaval de Pampamarca. Wenn Sie eine Ferienwohnung auswählen, können Sie deshalb zunächst festlegen, ob Pampamarcas Geschichte und Kultur, die Waldgebiete oder die Anfahrt zu den Baños Termales Ihren Reiseinteressen am nächsten kommen.
Weitere Ziele
Weitere Ziele: Sañayca District, Chincheros und Andahuaylas Province.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Apurímac.