Dornbirn entdecken: Kultur, Schluchten und Karren
Unterkünfte in Dornbirn
Dornbirn verbindet eindrucksvolle Schluchten, Bergblicke und eine vielseitige Stadtgeschichte. Wer eine Ferienwohnung für den Aufenthalt auswählt, kann die Reise deshalb nach unterschiedlichen Interessen planen: Naturerlebnisse führen in die Rappenloch- und Alplochschlucht, während Museen und historische Stationen Einblicke in die Entwicklung der Stadt geben. Am Karren kommen Aussicht, Bergbahn und ein Familienwanderweg hinzu.
Schluchten, Wege und Landschaft
Die Rappenloch- und Alplochschluchten wurden im Laufe von Hunderttausenden Jahren vom fließenden Wasser der Dornbirner Ach in den harten Kalkstein gegraben. Eine Wanderung durch die Rappenlochschlucht führt bis zum Staufensee, umrundet den See und kehrt anschließend auf demselben Weg zum Ausgangspunkt zurück. Eine Schluchtenwanderung startet in Dornbirn-Gütle, führt über die Rappenlochschlucht, den Staufensee und die Alplochschlucht weiter bis zur Bushaltestelle Schmitte an der Ebniter Straße auf 695 Metern Höhe.
Für die geführte Rappenloch-Tour ist die Buslinie 177 ab dem Dornbirner Hauptbahnhof oder dem Dornbirner Rathaus eine Möglichkeit der Anreise. Die nahen Berge bei Dornbirn laden außerdem zum Wandern ein und eignen sich gut fürs Mountainbiken. Damit lassen sich unterschiedliche Tagespläne verbinden, ohne die Reise auf ein einziges Erlebnis festzulegen.
Der Karren als Aussichtsziel
Die Fahrt mit der Karrenseilbahn dauert fünf Minuten und bietet Panoramablicke auf die Schweizer Berge, das Rheintal und den Bodensee. An der Bergstation befindet sich die Karren-Kante, ein 12 Meter langer gläserner Steg mit Rundumblick. Entlang des Familienwanderwegs am Karren gibt es außerdem die Schatzsuche „Karrengold“.
Wer nach dem Aussichtserlebnis weitergehen möchte, findet einen breit angelegten Güterweg durch bewaldetes Gebiet von der Bergstation zur Talstation der Karrenseilbahn auf 455 Metern Höhe. Die verschiedenen Angebote am Karren erlauben es, einen Ausflug mit Aussicht, Bewegung oder einer Entdeckung für jüngere Reisende zu gestalten.
Museen und Stadtgeschichte
Die inatura ist ein interaktives naturkundliches Museum, das Forschung, Naturwissenschaft und Technik begreifbar macht. Mit Experimenten, Anschauungsobjekten, Filmen und Bildern vermittelt sie die für Vorarlberg typischen Lebensräume Gebirge, Wald und Wasser. Ein weiterer Schwerpunkt ist der menschliche Körper. Dadurch bietet sich die inatura als Ausflugsziel an, wenn Natur nicht nur draußen, sondern auch anschaulich und erklärend erlebt werden soll.
Das Stadtmuseum Dornbirn ist in einem 200 Jahre alten Patrizierhaus direkt am Marktplatz untergebracht. Auf drei Stockwerken präsentiert es ausgewählte Objekte und Kunstwerke zu wichtigen Kapiteln der Stadtgeschichte. Sonderausstellungen und Veranstaltungen zu regionalen, kulturhistorischen und zeitgenössischen Themen ergänzen die Dauerausstellung.
Unter dem Titel „Stadtspuren. Industrie und Wandel“ werden an 15 Stationen Geschichten über Aufstieg und Niedergang sowie über Kontinuitäten und Brüche erzählt. Die Route kann auch abschnittsweise begangen werden. Ihre Themenvielfalt ermöglicht Spezialführungen zu Architektur-, Technik- oder Sozialgeschichte. Am Marktplatz steht außerdem das Rote Haus, das 1639 errichtet wurde und ein schönes Beispiel für die früher in der Gegend vorherrschende Holzbauweise ist.
Die passende Ferienwohnung für Ihre Reiseplanung
Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Dornbirn können Sie den gewünschten Aufenthaltsrhythmus zum Ausgangspunkt machen. Für kulturgeschichtliche Tage bieten die abschnittsweise begehbaren „Stadtspuren“ einen konkreten Anknüpfungspunkt; wer Bewegung einplanen möchte, kann die Wege am Karren und die Berge bei Dornbirn berücksichtigen. So können Sie die Ferienwohnung nach dem gewünschten Verhältnis von Stadtgeschichte und Bewegung auswählen.
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