Bad Häring entdecken: Kurort, Bergbau und Wege durch Wald und Wiesen
Unterkünfte in Bad Häring
Bad Häring verbindet die Atmosphäre eines historischen Bäderkurorts mit einer ungewöhnlichen Bergbaugeschichte und abwechslungsreichen Wegen durch die Landschaft. Der Ort liegt auf einem Sonnenplateau über dem Inntal, inmitten von Wiesen und Wäldern. Als erster Bäderkurort in Tirol besitzt Bad Häring zudem eine besondere Kurgeschichte: Eine 1951 bei einer Tiefbohrung in 300 Metern Tiefe angetroffene Schwefelquelle wurde 1953 als Heilquelle anerkannt.
Kurort, Wald und Wasserfall
Wer bei der Reiseplanung Naturerlebnisse mit Ortsgeschichte verbinden möchte, findet in Bad Häring verschiedene Anknüpfungspunkte. Der Häringer Wasserfall ist etwa 20 Meter hoch und liegt unweit des Ortszentrums mitten im Wald. Die Wanderung dorthin beginnt nahe der Pfarrkirche und der Volksschule; an diesem Ausgangspunkt steht ein öffentlicher Parkplatz zur Verfügung. Das Haslacher Moor erreichen Sie vom Ortszentrum oder vom Kurpark aus über den Gesundheitsweg nach etwa zwei Kilometern. Die ungefähre Entfernung ist dabei ein hilfreicher Wert für Ihre Tagesplanung.
Bergbaugeschichte zum Entdecken
Die Geschichte von Bad Häring ist eng mit dem früheren unterirdischen Braunkohleabbau verbunden. Der Abbau des Kohleflözes in Häring begann 1760, der erste Stollen wurde 1769 angeschlagen. Der einstige Bergbau in Häring war der mit Abstand wichtigste Braunkohlebergbau in Westösterreich. Seit 1965 heißt der Ort Bad Häring. Der Themenweg „Bergbau“ informiert über diese Entwicklung und macht die industrielle Vergangenheit zu einem eigenen Reisebaustein. Das Bergbaumuseum Bad Häring ist derzeit wegen eines Umbaus nicht zugänglich; für die aktuelle Planung bietet sich daher vor allem der Themenweg an.
Wege für unterschiedliche Tagespläne
Mehrere ausgeschilderte Erlebnisse setzen unterschiedliche Schwerpunkte. Der Themenweg „Erlebnis der Sinne“ umfasst sechs Stationen, an denen alle fünf Sinne angesprochen werden. Der leichte Rück Dich Gesund Pfad ist 0,9 Kilometer lang und führt von der Fleckstraße in Bad Häring zum Wasserfall Bad Häring. Wer eine längere, aber ebenfalls klar umrissene Runde einplanen möchte, kann den leichten Krippenspaziergang Bad Häring wählen. Dieser 2,5 Kilometer lange Rundweg beginnt und endet an der Kirche St. Johannes der Täufer.
Kirchen und historische Ortsbilder
Die Pfarrkirche St. Johannes der Täufer wurde 1506 im spätgotischen Stil erbaut und 1732 sowie 1877 verlängert. Sie ist zugleich Ausgangs- und Endpunkt des Krippenspaziergangs. Zum Kurzentrum gehört die Hildegardkapelle, die als jüngstes Gotteshaus in Bad Häring gilt. So lassen sich bei einem Aufenthalt Naturwege, Kurzentrum und sakrale Baugeschichte miteinander verbinden, ohne den Ort auf ein einziges Thema zu beschränken.
Bad Häring als Ausgangspunkt
Kufstein und Wörgl sind von Bad Häring aus in 10 bis 15 Minuten mit dem Bus oder dem Auto erreichbar. Für die Anreise mit öffentlichen Verkehrsmitteln hat die Regionalbuslinie 4026 ihren Ausgangspunkt am Bahnhof Wörgl und bedient die Haltestelle „Bad Häring Dorf“. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, können diese Verbindungen und die gewünschten Wege bei der Wahl Ihres Aufenthaltsortes eine praktische Orientierung geben. Entscheiden Sie zunächst, ob für Ihre Reise eher der Zugang zu den Ortswegen, die Landschaft rund um Wasserfall und Moor oder die Verbindung nach Wörgl und Kufstein im Vordergrund steht.
Für die weitere Reiseplanung können Sie auch Wörgl, Thiersee, Embach, Kundl, Angerberg, Söll, Niederau und Asching ansehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kufstein.