Neumarkt in Steiermark: Moor, Wasser und Geschichte
Unterkünfte in Neumarkt In Steiermark
Neumarkt in der Steiermark zählt zu den Naturparkgemeinden des Naturparks Zirbitzkogel-Grebenzen. Moorlandschaft, Wasser, Wanderwege und historische Orte bieten unterschiedliche Akzente für einen Aufenthalt. Soll der Schwerpunkt auf Naturbeobachtung liegen, auf Baden und Angeln oder auf den Spuren der Vergangenheit? Wer eine Ferienwohnung sucht, kann zunächst überlegen, welche dieser Seiten des Ortes für die eigene Reise besonders wichtig ist.
Moor, Aussicht und Vogelwelt
Das Dürnberger Moor ist ein Hochmoor mit einer etwa 9.000-jährigen Geschichte, die bis in die Eiszeit zurückreicht. Ein Weg führt vom Parkplatz Oberdorf nordwestlich von Vockenberg über das Gehöft Anawander zum Moor und zu dessen Aussichtsturm. Der Aussichtsturm „7 Kirchen Blick“ ist 14 Meter hoch. Von dort reicht die Aussicht vom Zirbitzkogel bis zu den Niederen Tauern und auf sieben Kirchen in der Umgebung. So verbindet dieser Ausflug einen Blick auf eine besondere Moorlandschaft mit einem weiten Panorama.
Am Furtnerteich sind Baden und Angeln möglich; eine Liegewiese und ein Badesteg gehören ebenfalls dazu. Zugvögel nutzen den Teich als Brutstätte und Zwischenlandeplatz, und ein Rundweg führt entlang des dortigen Vogelschutzgebiets. Wasseraktivitäten und Vogelbeobachtung sind damit zwei unterschiedliche Gründe, diesen Ort in die Tagesplanung einzubeziehen.
Wege, Quelle und abwechslungsreiche Stationen
Die Bionikinsel ist Ausgangspunkt einer Wanderung durch die Graggerschlucht. Parkplätze gibt es in Mühldorf und in St. Marein bei Neumarkt; von dort dauert die Wanderung zu Fuß etwa zwei Stunden. Die Ursprungsquelle Zeutschach zeigt eine andere Naturerscheinung: Sie ist eine typische Karsterscheinung mit einer Schüttung von 90 bis 120 Litern pro Sekunde.
Der Naturpark Märchenrätselwald bietet verschiedene Märchenstationen und einen Waldlehrpfad sowie einen Streichelzoo und einen angrenzenden Wasserspielplatz. Die unterschiedlichen Stationen geben einem Ausflug mehrere Anknüpfungspunkte. Zusammen mit dem Weg durch die Graggerschlucht und den Möglichkeiten am Furtnerteich ergeben sich ganz verschiedene Schwerpunkte für die Urlaubstage: Wandern, Natur entdecken oder Zeit am Wasser verbringen.
Geschichte und regionale Einblicke
Auch die Bau- und Ortsgeschichte lässt sich an konkreten Orten ablesen. Schloss Forchtenstein in Neumarkt hat Ursprünge, die bis in die Mitte des 12. Jahrhunderts zurückreichen. Die Ringmauer in Neumarkt wurde 1394 urkundlich als Befestigungsanlage erwähnt. Das „Andere Heimatmuseum“ im Schloss Lind beschäftigt sich mit jüngerer Zeit- und Sozialgeschichte und umfasst eine Erinnerungsstätte für das KZ-Nebenlager von Mauthausen aus den Jahren 1942 bis 1945.
Einen weiteren Zugang zu Vergangenheit und Überlieferung bietet die kostenfreie App „Sagenhafte Landschaften“. Sie erweckt unter anderem verschwundene eisenzeitliche Grabhügel durch Augmented Reality zum Leben und verbindet diese Eindrücke mit überlieferten Sagen und Legenden. Der Blick reicht so von mittelalterlichen Bauwerken und der jüngeren Sozialgeschichte bis zu archäologischen Spuren und Erzähltraditionen.
Bei der Buschenschank Zeischgl werden Speck, Salami, Butter, Steirerkäse, Brot, Mehlspeisen, Salat, Most und Schnäpse direkt am Hof produziert. Da sich der saisonale Betrieb ändern kann, empfiehlt sich vor einem Besuch ein Blick auf die aktuellen Angaben.
Den passenden Ausgangspunkt wählen
Für die Suche nach einer Ferienwohnung können Sie Ihre geplanten Erlebnisse als Orientierung nehmen: Wasser und Vogelbeobachtung am Furtnerteich, eine Wanderung durch die Graggerschlucht oder historische Orte setzen unterschiedliche Schwerpunkte.
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