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Siebenbrunn: Siedlungsbild, Dorfkreuze und religiöse Bräuche

Unterkünfte in Siebenbrunn

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Siebenbrunn verbindet eine markante historische Siedlungsform mit einer Ortsgeschichte, in der Dorfkreuze und religiöse Termine wiederkehren. Halbmondförmige Zeilung der Höfe, Gewannflur und Allmende gehören zum Bild der Siedlungsgemeinde aus der Kolonisationszeit. Wer eine Ferienwohnung sucht und sich für Ortsgeschichte interessiert, findet hier zwei klare Themen: die Ordnung des Siedlungsraums und religiöse Bräuche.

Höfe, Flur und Allmende

Das historische Siedlungsbild umfasst eine regelmäßige Anlage und eine halbmondförmige Zeilung der Höfe sowie Gewannflur und Allmende. Die Zeilung bezeichnet die Anordnung der Höfe; eine Gewannflur gliedert die Flur in Gewanne, während Allmende gemeinschaftlich genutztes Land bezeichnet. Damit stehen nicht nur einzelne Gebäude, sondern auch die Ordnung der Siedlung und die gemeinsame Nutzung von Flächen im Mittelpunkt. Wenn Sie mit Kindern reisen, lässt sich die Ortsgeschichte in drei einfachen Fragen fassen: Wie waren die Höfe angeordnet? Wie war die Flur gegliedert? Was wurde gemeinschaftlich genutzt?

Dorfkreuze und religiöse Ortsgeschichte

In Siebenbrunn gibt es drei Dorfkreuze, die im Buch „Religiöse Flurdenkmäler und Gottesdienstätten im Pfarrbereich Hartberg“ dokumentiert sind. Das Dorfkreuz wurde renoviert und neu gestaltet und am Pfingstmontag, dem 12. Mai 2008, im Rahmen der Christenlehre von Dechant Dr. Josef Reisenhofer feierlich geweiht. 2017 gestalteten Susanne und Hannes Schirnhofer das Schirnhofer-Kreuz vollständig neu; die Dorfbewohner weihten es bei einem gemütlichen Treffen ein. Am 17. Mai 2025 fand in Siebenbrunn eine Maiandacht mit der Segnung des renovierten Hofer-Kreuzes statt.

Die Anlässe unterscheiden sich: 2008 stand die Weihe nach Renovierung und Neugestaltung im Mittelpunkt, 2017 die Einweihung des Schirnhofer-Kreuzes nach vollständiger Neugestaltung und 2025 eine Segnung bei der Maiandacht. Das Dorfkreuz wird außerdem alle zwei Jahre für die Segnung der Osterspeisen genutzt. Damit stehen einzelne historische Termine neben einem wiederkehrenden Brauch.

Religiöse Termine im Jahreslauf

Jedes Jahr am 1. Mai pilgern rund 25 Siebenbrunnerinnen und Siebenbrunner gemeinsam nach Auffen. Im Vergleich zur alle zwei Jahre stattfindenden Segnung der Osterspeisen ist dies ein jährlich wiederkehrender, fest datierter religiöser Anlass. 2026 waren in Siebenbrunn Kinder mit ihren Begleiterinnen als Sternsinger unterwegs, auch bei Kälte und Schneetreiben.

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Für Pfingstmontag 2025 lud die Lehrschar Siebenbrunn/Mitterdombach zur Christenlehre ein; Pfarrer Michael Junghoon Kim aus Grafendorf feierte die heilige Messe wie schon im Vorjahr.

Ferienwohnung nach dem Reiseanlass suchen

Für Ihre Suche nach einer Ferienwohnung in Siebenbrunn hilft zunächst die Frage nach dem Reiseanlass: Soll die historische Siedlungsordnung den Schwerpunkt bilden oder ein wiederkehrender religiöser Termin? Die Ortsgeschichte bietet einen kulturhistorischen Zugang ohne Bindung an einen einzelnen Festtag; für die religiösen Bräuche geben der jährliche 1. Mai und die zweijährliche Osterspeisensegnung unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte. Wenn Sie Ihre Reise um eine konkrete Feier herum planen, prüfen Sie deren Datum vor der Buchung.

Weitere Reiseziele entdecken: Sankt Stefan, Vorau, Bad Waltersdorf, Bad Blumau, Maierhofbergen, Geiseldorf, Wenigzell, Obertiefenbach.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hartberg-Fürstenfeld.

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