Sankt Marienkirchen am Hausruck entdecken
Unterkünfte in Sankt Marienkirchen am Hausruck
Sankt Marienkirchen am Hausruck verbindet eine markante Wanderlandschaft mit einer vielseitigen Kirchen- und Wallfahrtsgeschichte. Wer für den Urlaub Naturerlebnisse, historische Orte und regionale Besonderheiten miteinander verbinden möchte, findet hier unterschiedliche Anlässe für die Reiseplanung. Eine Ferienwohnung oder ein Ferienhaus in Sankt Marienkirchen am Hausruck kann dabei als Suchrichtung dienen, wenn Sie den Ort und seine Wanderwege näher kennenlernen möchten.
Wandern auf dem Marien-Wanderweg
Der Marien-Wanderweg bietet eine Möglichkeit für aktive Urlaubstage. Der 2014 gegründete grenzüberschreitende Weg verbindet sehenswerte Marienorte von Sankt Marienkirchen am Hausruck in Oberösterreich über Burghausen mit Altötting in Bayern. Die gesamte Strecke ist 130 Kilometer lang. Sie können den Weg als Weitwanderweg betrachten oder abschnittsweise Tageswanderungen in Ihre Reiseplanung aufnehmen. Dadurch lässt sich der Aufenthalt unterschiedlich gestalten, ohne dass Sie sich auf eine einzige Form des Wanderns festlegen müssen.
Seinen besonderen Charakter erhält der Weg durch die Verbindung von Landschaft und religiöser Geschichte. Er verbindet die alten Wallfahrtsorte Sankt Marienkirchen am Hausruck und Altötting und führt damit durch eine thematische Route, bei der nicht nur die Bewegung, sondern auch die Orte am Weg eine Rolle spielen. Für Familien mit unterschiedlichen Interessen kann das eine interessante Kombination sein: Während der Weg den aktiven Teil des Tages bildet, bieten die historischen Stationen Gesprächsstoff und konkrete Ziele für gemeinsame Entdeckungen.
Hausruckwanderung mit mehreren Wegvarianten
Eine weitere Möglichkeit ist die Hausruckwanderung. Sie führt vom Hohes-Kreuz-Parkplatz bei Haag am Hausruck über Symbrunn oder alternativ über die Luisenhöhe und den Aussichtsturm zum Grenzstein. Anschließend verläuft die Wanderung weiter zum Feuerwehrkreuz und entlang des Kreuzweges nach Sankt Marienkirchen am Hausruck. Die beiden genannten Varianten erlauben Ihnen, die Streckenführung bereits bei der Tagesplanung zu berücksichtigen.
Für die Anreise zur Hausruckwanderung ist die A8 mit der Abfahrt Haag am Hausruck relevant. Der Ausgangspunkt ist sowohl aus Richtung Passau als auch aus Richtung Linz erreichbar. Wenn Sie eine Unterkunft suchen, lohnt es sich daher, den geplanten Wandertag und die gewünschte Anreise gemeinsam zu betrachten. So können Sie besser entscheiden, ob Ihr Aufenthalt vor allem auf eine einzelne Wanderung, mehrere Etappen oder eine Mischung aus Natur und Ortsgeschichte ausgerichtet sein soll.
Naturwege und ungewöhnliche Landschaftsformen
Der Marien-Wanderweg verläuft größtenteils auf Naturwegen durch eine besondere Naturlandschaft. Kleine stille Bäche, imposante Wildbachrinnen und Weiher beziehungsweise Toteislöcher gehören ebenso zu den beschriebenen Landschaftselementen wie Steilwände mit außergewöhnlichen Abbrüchen. Diese Mischung macht die Wanderung abwechslungsreich, ohne dass dafür zusätzliche Eigenschaften des Weges angenommen werden müssen. Wenn Sie bei der Wahl Ihrer Unterkunft Wert auf naturbezogene Urlaubstage legen, können diese Landschaftsdetails ein wichtiger Grund sein, Sankt Marienkirchen am Hausruck in die engere Auswahl zu nehmen.
Kirche, Pfarrhof und Wallfahrtsgeschichte
Auch die Ortsgeschichte bietet mehrere Themen für einen Aufenthalt. Die katholische Pfarrkirche Mariae Himmelfahrt in Sankt Marienkirchen am Hausruck steht unter Denkmalschutz und wurde vermutlich um 1450 errichtet. Der heutige Pfarrhof entstand von 1862 bis 1864 und steht gemeinsam mit den Wirtschaftsgebäuden ebenfalls unter Denkmalschutz. Beide Bauwerke verweisen auf die lange kirchliche Prägung des Ortes.
Sankt Marienkirchen am Hausruck wurde 1785 eine eigenständige Pfarre. Bis dahin wurde die Gemeinde von Geistlichen aus der Pfarre Eberschwang betreut. Bis zum 18. Jahrhundert war der Ort ein blühender Wallfahrtsort. Von 1783 bis 1785 wurde die Wallfahrt unter Kaiser Josef verboten; danach entwickelte sich die Pfarrgemeinde nicht mehr zu einem Wallfahrtsort. Diese zeitliche Einordnung ist wichtig, wenn Sie die religiöse Vergangenheit des Ortes erkunden: Die Wallfahrt gehört zur Geschichte Sankt Marienkirchens, nicht zu einer unbelegten aktuellen Einordnung.
In Pilgersham erinnert außerdem die Nikolauskapelle an die frühere Nikolauskirche. Die Kapelle wurde 1985 am Standort der ehemaligen Nikolauskirche errichtet. Zusammen mit der Pfarrkirche und dem Pfarrhof ergibt sich ein kultureller Schwerpunkt, den Sie mit einer Wanderung oder einem Aufenthalt im Ort verbinden können.
Sport und regionale Besonderheiten
Für eine zusätzliche Aktivität abseits der Wanderwege gibt es den 2009 eröffneten FunCourt gegenüber dem Bauhof in Sankt Marienkirchen am Hausruck. Das Spielfeld steht Kindern und Erwachsenen für verschiedene Sportarten wie Basketball, Fußball und Federball zur Verfügung. Damit lässt sich ein Aufenthalt auch um einen sportlichen Programmpunkt ergänzen, wenn nicht den ganzen Tag eine Wanderung im Mittelpunkt stehen soll.
Eine regionale Einkaufsmöglichkeit bietet der Biohof Wellinger mit seinem Hofladen. Dort werden Produkte aus eigener Landwirtschaft angeboten. Wenn Sie im Urlaub Wert auf regionale Erzeugnisse legen, kann dieser Hofladen bei der Planung Ihres Aufenthalts eine passende Ergänzung zu Natur- und Kulturerlebnissen sein. So bleibt die Reise nicht allein auf Sehenswürdigkeiten und Wege beschränkt, sondern umfasst auch einen Einblick in die örtliche Landwirtschaft.
Weitere Orte für Ihre Suche
Wenn Sie Ihre Unterkunftssuche auf weitere Orte ausweiten möchten, können Sie auch Hohenzell, Lohnsburg Am Kobernaußerwald, Geiersberg, Tumeltsham, Peterskirchen, Sankt Georgen Bei Obernberg Am Inn, Schildorn und Moosham ansehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ried Im Innkreis.