Ollern: Angerdorf, Kapellen und Wallfahrtstraditionen
Unterkünfte in Ollern
Ollern ist ein dreieckiges Angerdorf und verbindet dörfliche Geschichte mit mehreren religiösen Erinnerungsorten. Wer eine Reise mit kulturellen Entdeckungen und Spaziergängen plant, findet hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte: von der Pestgeschichte über Bildstöcke und Kreuze bis zu den bis heute gepflegten Wallfahrtstraditionen.
Dorfgeschichte zwischen Pestkreuz und Friedenszeichen
Die Geschichte Ollerns wird an mehreren Orten sichtbar. Nach der Pest von 1713 gelobten die Bewohner, eine Kapelle zu errichten. An der Straße in Richtung Flachberg (Vlohberg) steht außerdem der Bildstock „Der Heiland im Elend und an der Wies“ nach süddeutscher Art, der im Volksmund „Pestkreuz“ genannt wird. Die Pestsäule erinnert an die Überwindung der Pest von 1683. Beide Jahreszahlen gehören zu unterschiedlichen historischen Erinnerungen und geben Anlass, die örtliche Überlieferung genauer kennenzulernen.
Auch jüngere Zeichen gehören zum Ortsbild der religiösen Erinnerung. Am Zaun wurde ein Friedensmarterl errichtet, nachdem eine Ikone mit dem Heiligen Christophorus zunächst in einem großen, unbenutzten Stromkasten untergebracht gewesen war, der später verkleinert wurde. Seit 2017 gibt es in Ollern zudem ein Friedenskreuz, das von Pfarrer Mag. Jan Dudka geweiht wurde. So begegnen Ihnen hier historische Erinnerungszeichen ebenso wie ein jüngeres Zeichen des Friedens.
Die Hubertuskapelle als Ziel für Spaziergänger
Die Hubertuskapelle Ollern steht am Waldrand oberhalb des Ortes am Abhang des Riederberges. Sie ist ein beliebtes Ziel für Spaziergänger und bietet damit einen eigenen Schwerpunkt für die Tagesplanung. Vor der Kapelle findet jedes Jahr eine Maiandacht statt. Wer bei einem Aufenthalt in Ollern gern Bewegung und religiöse Tradition miteinander verbindet, kann diesen Ort in seine persönliche Planung aufnehmen.
Wallfahrten und örtliche Traditionen
Weitere religiöse Bräuche zeigen, dass Ollern nicht nur historische Erinnerungsorte bewahrt. Beim Florianibildstock in der Freisingerstraße findet jährlich eine Floriani-Messe statt. Außerdem gehört Ollern zu den Orten, die an den jährlichen Wallfahrten nach Maria Anzbach teilnehmen; diese Tradition wird bis heute gepflegt. Für Besucherinnen und Besucher, die sich für regionale Bräuche interessieren, entsteht dadurch ein vielseitiges Bild aus Kapellen, Bildstöcken, Kreuzen und wiederkehrenden kirchlichen Anlässen.
Welche Unterkunft passt zu Ihrem Reiseplan?
Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Ollern können Sie Ihren gewünschten Schwerpunkt berücksichtigen. Möchten Sie vor allem das dreieckige Angerdorf und seine Geschichte kennenlernen, stehen die Pest-Erinnerungen und die verschiedenen sakralen Zeichen im Mittelpunkt. Wenn Sie Spaziergänge und einen Aufenthalt mit religiösen Traditionen verbinden möchten, rücken die Hubertuskapelle, die Maiandacht und die Wallfahrten stärker in den Vordergrund. Eine Unterkunft in Ollern lässt sich so an der Art Ihrer Reise ausrichten, ohne dass Sie sich auf nur eine Facette des Ortes festlegen müssen.
Wenn Sie Ihre Suche über Ollern hinaus fortsetzen möchten, finden Sie außerdem Oberstockstall, Tiefenthal, Frauendorf An Der Au, Kirchberg Am Wagram, Tulln An Der Donau, Zwentendorf an der Donau, Grafenwörth und Wilfersdorf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tulln.