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Maria Taferl entdecken: Wallfahrt, Kultur und Wege

Unterkünfte in Maria Taferl

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Maria Taferl verbindet Wallfahrt, Kultur und Wege durch die Landschaft an der Donau. Die Basilika Maria Taferl ist Niederösterreichs Landesheiligtum der Schmerzhaften Mutter Gottes. Sie liegt auf einer Anhöhe 233 m über der Donau und bietet Fernblicke über das Donautal, die Hügellandschaft des Mostviertels und die Alpenkette. Damit beginnt die Erkundung des Ortes an einem Platz, der religiöse Bedeutung und weite Landschaftseindrücke miteinander verbindet.

Wallfahrtsort mit besonderen Kulturorten

Die Basilika lässt sich bei einer Führung kennenlernen, die nach Voranmeldung möglich ist und etwa 20 bis 30 Minuten dauert. Für die Basilika sind tägliche Öffnungszeiten von etwa 7 bis 19 Uhr angegeben. Wer die Geschichte des Wallfahrtsortes auf ungewöhnliche Weise entdecken möchte, kann die Mechanische Krippe besuchen. Das denkmalgeschützte Kunstwerk umfasst mehr als 300 Figuren und erzählt mit Darstellungen der Heiligen Schrift die Geschichte und Entstehung von Maria Taferl. Es ist als österreichweit einzigartiges Kunstwerk vollautomatisiert mit Licht und Ton erlebbar.

Weitere Einblicke bieten die Schatzkammer und das Hausmuseum Alpenpanorama Maria Taferl. Die Schatzkammer ist ein im volkstümlichen Barockstil ausgemalter Raum. Die Fresken stellen die Entstehung von Maria Taferl sowie Heilungen und Rettungen dar. Im Hausmuseum befindet sich ein mechanisches Alpenpanorama aus dem frühen 20. Jahrhundert, das von Leopold Steindl erbaut wurde. Für Führungen durch das Alpenpanorama sind mittwochs bis samstags von 8 bis 20 Uhr sowie sonn- und feiertags von 8 bis 15 Uhr Zeiten angegeben.

Am westlichen Ende des Kirchenplatzes erinnert das Landesehrenmal an Menschen, die aus verschiedenen Kriegen nicht zurückgekehrt sind. Der Opferstein gilt als ehemalige heidnische, keltische Kultstätte, die in ein christliches Heiligtum umgewandelt wurde. Beide Orte erweitern den Besuch um historische und erinnerungskulturelle Perspektiven, ohne dass daraus ein einheitlicher Rundgang abgeleitet werden muss.

Wanderwege zwischen Donau, Wald und Hügellandschaft

Für die Reiseplanung stehen Wege mit unterschiedlichen Längen und Schwerpunkten zur Auswahl. Der Engelweg ist ein 4 km langer Rundwanderweg mit Ziel an der Basilika Maria Taferl. Als alternativer Ausgangspunkt ist Marbach beziehungsweise die Schiffstation angegeben. Wer eine längere Strecke einplanen möchte, kann den 31 km langen Abschnitt des Jakobswegs von Melk nach Persenbeug berücksichtigen. Er verläuft entlang der Donau über Maria Taferl.

Die Waldpromenade ist ein 3,5 km langer Rundwanderweg für Laufen und Nordic Walking. Der Almkogel ist ein 2 km langer, schattiger Waldweg mit einer Gehzeit von etwa 30 Minuten pro Strecke. Die Steinbachklamm führt auf einem 8,5 km langen Rundwanderweg durch eine Klamm; für die Strecke sind 3 bis 4 Stunden Gehzeit angegeben. Diese Angaben helfen Ihnen, einen Ausflug nach Länge, Wegcharakter und gewünschter Tagesplanung auszurichten, ohne die Wege zu einem einheitlichen Erlebnis zu machen.

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Eine 5,5 km lange Strecke nach Artstetten verläuft als Wald- und Wiesenweg in einer Richtung. Sie ist ein Teilstück des Jakobswegs sowie des Ysper-Weitentalwegs Nr. 22. Der Sonntagberg-Weg beginnt in Maria Taferl und führt auf Panoramawegen durch die Hügellandschaft in Richtung Sonntagberg; zunächst folgt er dem österreichischen Jakobsweg. Ein weiterer Weg beginnt an der Straße von Marbach, führt am Südhang des Taferlbergs hinauf und mündet am westlichen Teil des Kirchenplatzes.

Gärten, Veranstaltungen und weitere Ausflugsinteressen

Der Klostergarten ist wegen des Bergrückens in vier Terrassen angelegt und bietet Blicke auf die Donau und die Alpen. Im Jahreslauf setzt das Adventdorf einen eigenen Akzent: Es findet jährlich am ersten Adventwochenende statt, wenn Kunsthandwerker ihre Arbeiten präsentieren. Der Klosterkeller war früher ein Nutz- und Weinkeller und wird heute als Veranstaltungsraum genutzt.

Auch der Golfclub Maria Taferl Wachau gehört zu den genannten Ausflugszielen. Er liegt in der Landschaft des südlichen Waldviertels rund um den Wallfahrtsort Maria Taferl. Die Anlage stellt eine Herausforderung für jede Handicapklasse dar. So können Sie bei der Wahl Ihrer Unterkunft zwischen einem kulturorientierten Aufenthalt, Wanderungen, einem Veranstaltungsbesuch und weiteren Aktivitäten abwägen.

Maria Taferl als Ausgangspunkt Ihrer Reiseplanung

Eine Unterkunft in Maria Taferl passt besonders dann in Ihre Planung, wenn Sie die Basilika, die Kulturorte und die verschiedenen Wege in den Mittelpunkt stellen möchten. Für einen kurzen Besuch bieten sich die Basilika, die Mechanische Krippe oder der Klostergarten an. Für längere Tage lassen sich der Jakobsweg, die Steinbachklamm oder eine der Strecken in Richtung Artstetten und Sonntagberg vormerken. Die konkreten Weglängen und die angegebenen Führungszeiten erleichtern es Ihnen, die Schwerpunkte Ihrer Reise bereits bei der Suche nach einer Ferienwohnung zu berücksichtigen.

Für die weitere Reiseplanung können Sie außerdem Blindenmarkt, Bergland, Pöchlarn, Dorfstetten, Laimbach Am Ostrong, Kottingburgstall, Aggsbach Dorf und Leiben ansehen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Melk.

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