Stetten zwischen Weinwegen und Fossilienwelt
Unterkünfte in Stetten
Stetten verbindet Weinviertler Landschaft mit ungewöhnlichen Entdeckungen: Zwischen den flachen Hängen am Ausgang des Korneuburger Beckens liegen Weingärten, Wiesen und Wege, die zu regionaler Geschichte und Naturerlebnissen führen. Für Ihre Reiseplanung können Sie zwischen einer kurzen Weinwanderung, einem Spaziergang am Stettner Berg, Einblicken in eine historische Kellergasse und dem Besuch der Fossilienwelt wählen.
Weinwege und Kellergasse entdecken
Der Weinwanderweg „Von der Traube bis zum Fass“ eignet sich für einen überschaubaren Ausflug. Je nach Route dauert er etwa 45 Minuten bis 1 Stunde und ist höchstens 2,5 km lang. Damit lässt sich die Strecke gut als eigener Programmpunkt einplanen, ohne dass sie den gesamten Tag bestimmen muss. Der Weg führt durch die Rieden „Satzen“ und „Hundsleiten“. Bei den Weingärten informieren Tafeln über Rebsorten und über die Weingartenbesitzer.
Zum Weg gehört außerdem ein Schauweingarten mit alten Rebsorten, die ehemals in dieser Gegend angebaut wurden. Dort ist auch die ursprüngliche Erziehungsform der Stockkultur zu sehen. Wer sich für den lokalen Weinbau interessiert, erhält so nicht nur einen landschaftlichen Eindruck, sondern begegnet auch seinen traditionellen Formen. Der Weinwanderweg hat Ausgangspunkte bei der Weinpresse an der Seebarner Straße sowie bei der Informationstafel am Retentionsbecken hinter der Kirche. Am Friedhofsparkplatz besteht eine gute Autoabstellmöglichkeit.
Die Kellergasse Hundsleiten ergänzt dieses Thema um historische Baukultur. Ihre Keller und Presshäuser sind gut erhalten. Das Presshaus befindet sich oberirdisch, während die unterirdischen Keller zur Gärung und Lagerung von Wein in Holzfässern genutzt wurden. Stetten ist zudem für beliebte Heurige und Weingärten bekannt. Wer regionale Traditionen und kulinarische Eindrücke verbinden möchte, findet hier einen nachvollziehbaren Schwerpunkt für die Reisegestaltung.
Natur am Stettner Berg
Der Stettner Berg zeigt ein abwechslungsreiches Landschaftsbild aus Feldern, Weingärten, Wiesen, Halbtrockenrasen, Strauchgruppen und Gehölzen. Diese unterschiedlichen Lebensräume prägen den Charakter des Ortes und machen den Bereich interessant für Spaziergänge und Naturbeobachtung. Am Berg wurden 48 Vogelarten festgestellt, darunter Wachtel, Rebhuhn und Nachtigall.
Der Stettner Rundwanderweg beginnt im Ortszentrum von Stetten beim Gasthaus Schweinberger und führt zum Stettener Berg auf 276 m Seehöhe. Der Berg wird für seine herrliche Aussicht genannt. In Stetten gibt es außerdem Spazier- und Radwege, sodass Sie die Ausflugsplanung nicht auf eine einzige Wegart festlegen müssen. Am Himmelweg liegt das Ulrichsbründl mit Bänken und einer einladenden Sitzgruppe mit Tisch – ein weiterer konkreter Ort für eine ruhige Unterbrechung unterwegs.
Fossilienwelt als besonderer Ausflug
Eine deutlich andere Perspektive eröffnet die Fossilienwelt. Sie präsentiert das größte fossile Austernriff der Welt und besitzt einen 17 Meter hohen Aussichtsturm in Form einer Turmschnecke. Damit bringt Stetten neben Weinbau, Kellergassen und Landschaft auch ein naturkundliches Thema in die Reise ein. Gerade wenn Sie unterschiedliche Interessen in Ihrer Reise verbinden möchten, lässt sich der Aufenthalt zwischen kurzen Wegen, Landschaftseindrücken und einem außergewöhnlichen Ausflugsziel abwechslungsreich gestalten.
Die passende Unterkunft für Ihre Planung
Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Stetten kann die gewünschte Mischung aus Aktivitäten den Ausschlag geben. Wer Weinbau und regionale Geschichte in den Mittelpunkt stellt, orientiert sich an den Wegen „Von der Traube bis zum Fass“ und an der Kellergasse Hundsleiten. Für Naturinteressierte sind der Stettner Berg, die dort festgestellten Vogelarten und die Spazier- sowie Radwege wichtige Themen. Der Beginn des Rundwanderwegs im Ortszentrum bietet zudem einen klaren Orientierungspunkt für die Tagesplanung. Wenn ein besonderer Besuchspunkt gesucht wird, kommt die Fossilienwelt mit ihrem Austernriff und dem Turmschnecken-Turm hinzu.
Stetten selbst wurde erstmals 1187 unter dem Namen „Stetin“ urkundlich erwähnt. Diese historische Spur ergänzt die sichtbaren Landschafts- und Weinbauthemen um einen zeitlichen Bezug.
Weitere Orte für Ihre Suche
Für den Vergleich weiterer Ziele können Sie außerdem die Seiten zu Harmannsdorf, Stockerau, Großrußbach, Oberrohrbach, Sierndorf, Niederhollabrunn, Hagenbrunn und Untermallebarn aufrufen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Korneuburg.