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Kreuzen entdecken: Hundskirche, Kreuzweg und Erinnerungsorte

Unterkünfte in Kreuzen

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kreuzen überrascht mit einer Verbindung aus markanter Landschaft, religiöser Baukultur und Orten der Erinnerung. Besonders eindrucksvoll ist die Hundskirche, im Volksmund auch Altar genannt: Dabei handelt es sich um einen aufrechten dreieckigen Dolomitfelsen in der Schlucht zwischen Kreuzen und der Ortschaft Boden. Wer eine Reise mit besonderen Naturmotiven und kulturellen Entdeckungen verbinden möchte, findet hier einen Ort mit eigenständigem Charakter.

Felsformation und Kreuzweg zur Johanneskapelle

Bei Schloss Kreuzen führt ein Kreuzweg mit insgesamt 14 gemauerten Stationen von der Straße zur Kapelle hl. Johannes. Die Anzahl der Stationen macht den Weg auch für die Reiseplanung greifbar: Sie können sich bewusst Zeit für die einzelnen Stationen nehmen und den Besuch als kulturellen Abschnitt Ihres Tages gestalten. Die Kreuzwegstationen bei der Johanneskapelle entstanden wahrscheinlich zeitgleich mit der Errichtung der Kapelle im Jahr 1716. Gerade diese Verbindung von Weg, Kapelle und überlieferter Geschichte verleiht dem Ort eine besondere Tiefe.

Schloss Kreuzen steht in Kreuzen 32 unter Denkmalschutz. Auch die katholische Pfarrkirche hl. Veit und hl. Leonhard sowie der Friedhof in Kreuzen stehen unter Denkmalschutz. Für Besucher, die sich für sakrale Architektur, historische Orte und die Entwicklung eines Dorfes interessieren, ergeben sich damit mehrere unterschiedliche Themen: die markante Felsformation, der Kreuzweg, das Schloss und das kirchliche Zentrum.

Erinnerungsorte im Ortsbild

Zu den sichtbaren Erinnerungsorten gehört das Kriegerdenkmal Kreuzen an der nördlichen Ecke des Friedhofs. Vor der Kirche wurde am 19. Juni 2022 das Anton-Koperek-Denkmal feierlich eingeweiht. Es erinnert an den ehemaligen Pfarrer Anton Koperek, der sich stark für polnische Zwangsarbeiter und Jugendliche einsetzte. Anton Koperek war während des NS-Regimes knapp vier Jahre lang in Kreuzen als Pfarrer tätig. Das Denkmal eröffnet damit einen Zugang zu einem konkreten Kapitel der Ortsgeschichte und ergänzt die älteren Kulturdenkmäler um eine jüngere Form des Erinnerns.

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Am Kirchplatz vor der ehemaligen Volksschule steht die Kirchenlinde „In der Eben“. Die mächtige Linde dürfte mindestens 200 Jahre alt sein. Als weiterer Bestandteil des Ortsbildes wird der Dorfbrunnen in Kreuzen genannt, der im Jahr 1972 entstand. Solche einzelnen Details machen den Rundgang abwechslungsreich: Neben geschützten Bauwerken und Erinnerungszeichen treten ein alter Baum und ein Brunnen als eigenständige Motive hervor.

Welche Unterkunft passt zu Ihrer Reiseplanung?

Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Kreuzen können Sie zunächst überlegen, welche Schwerpunkte Ihre Reise haben soll. Wenn Sie historische Orte und religiöse Baukultur näher kennenlernen möchten, bieten Schloss Kreuzen, der Kreuzweg, die Johanneskapelle, die Pfarrkirche und die Denkmäler mehrere konkrete Anknüpfungspunkte. Die Hundskirche setzt dazu einen landschaftlichen Kontrast. Familien können die Reise in unterschiedliche Etappen gliedern und dabei Naturbeobachtung, Ortsgeschichte und gemeinsame Entdeckungen miteinander verbinden, ohne den Aufenthalt auf nur eine Sehenswürdigkeit zu beschränken.

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Weitere Ziele zur Orientierung

Wenn Sie Ihre Suche über Kreuzen hinaus ausrichten möchten, können Sie auch diese Orte ansehen: Sankt Jakob Im Rosental, Töplitsch, Landskron, Laastadt, Nötsch Im Gailtal, Zlan, Drobollach Am Faakersee und Oberfederaun.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Villach.