Döllach entdecken: Goldbergbau, Baukultur und Wege
Unterkünfte in Döllach
Döllach verbindet die Geschichte des Goldbergbaus mit eindrucksvoller Baukultur und abwechslungsreichen Wegen. In der Gemeinde Großkirchheim liegen 63 Prozent des Gemeindegebiets im Nationalpark Hohe Tauern. Wer für den Urlaub eine Ferienwohnung in Döllach sucht, findet hier einen Ort, an dem sich historische Entdeckungen, Bewegung und regionale Landschaft zu unterschiedlichen Tagesplänen verbinden lassen.
Auf den Spuren des Tauerngolds
Während der Zeit des Goldbergbaus war Döllach Sitz der Gewerke und Verarbeitungszentrum des Goldes. Diese Vergangenheit wird an mehreren besonderen Orten greifbar. Der Kohlbarren wurde als jene Zinkhütte identifiziert, die in historischen Schriftquellen zwischen 1796 und 1834 genannt wird. Zugleich ist er Ausgangspunkt eines Themenwegs zum historischen „Tauerngold“.
Die Zinkhütte von Döllach zählt zu den bedeutendsten Industriedenkmälern Europas. In der Alten Schmelz war während des Edelmetallbergbaus in Großkirchheim eine Goldschmelze in Betrieb. Die alte Goldschmelze von Döllach wurde revitalisiert und beherbergt heute einen Veranstaltungssaal. Funde aus stillgelegten Stollen, darunter ein Grubenhunt und zahlreiche Arbeitsgeräte, veranschaulichen die Geschichte des Bergbaus.
Historische Häuser und Einblicke in frühere Zeiten
Das Gewerkenhaus „Putzenhof“ wurde etwa zwischen 1540 und 1560 von Melchior Putz von Kirchheimegg erbaut. Im historischen Putzenhof, einem über 500 Jahre alten Gewerkenhaus der Goldschürfer, präsentiert die Ausstellung „Tauerngold“ Goldschätze aus der vergangenen Zeit.
Auch das etwa 500 Jahre alte Putzenschlössl, das ebenfalls Bräuhaus oder Köberschlössl genannt wird, ist in seiner ursprünglichen Bausubstanz erhalten. Alte Pferdeställe, die Sattelkammer mit ihren Säumerstätten und eine Schmiede geben Einblick in das Leben der mittelalterlichen Säumer. Sie transportierten hauptsächlich Wein und Salz zwischen Gemona und Salzburg über den Tauernkamm. Schloss und Schlössl Großkirchheim werden in einer Urkunde von 1140/50 erstmals erwähnt.
Im Ortszentrum von Döllach steht außerdem die Kirche Hl. Andreas, ein spätgotischer Bau. Für kulturinteressierte Reisende entsteht so eine Reiseplanung, die historische Gebäude, Bergbaugeschichte und regionale Ortsgeschichte miteinander verbindet.
Wege und aktive Urlaubstage
Der Apriacher Kirchweg führt durch eine gepflegte Kulturlandschaft mit Bauernhöfen, Marterln und Wiesen in Richtung Döllach und über einen kurzen Abstieg in dessen Ortszentrum. Wer lieber eine längere Radtour einplant, kann den 80 km langen Glocknerradweg R8 betrachten. Er führt von Heiligenblut über Großkirchheim bis nach Möllbrücke.
Für eine Abwechslung an warmen Tagen verfügt das Naturbad über eine Badefläche von 1.200 m². Ein weiterer dokumentierter Anlaufpunkt ist der Schießtunnel mit vier Schießständen, elektronischer Schussabnahme und einer Schussdistanz von bis zu 300 m. Die verschiedenen Angebote erlauben es, kulturelle Besichtigungen, Wege und aktive Unternehmungen je nach Reiseinteresse zu gewichten.
Welche Unterkunft passt zur Reiseplanung?
Für eine Reise mit Radetappen oder Spazierwegen können Sie die geplanten Aktivitäten frühzeitig mit der Lage der Ferienwohnung abgleichen.
Weitere Orte derselben übergeordneten Auswahl finden Sie unter Aschbach, Eisentratten, Flattach, Pattendorf, Irschen, Pesenthein, Pfaffenberg und Penk.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Spittal An Der Drau.