Poitschach: Schloss, Kirche und Wege durch den Graben
Unterkünfte in Poitschach
Poitschach verbindet eine bemerkenswerte Ortsgeschichte mit Wegen durch eine von Wasser geprägte Landschaft. Der Ort liegt am Eingang zum Poitschachgraben des Tiebelbaches. Die Tiebel hieß ursprünglich Feistritz und hat den Poitschacher Graben im Laufe der Jahrhunderte geformt. Wer für den Urlaub eine Mischung aus Kulturgeschichte, regionaler Landschaft und aktiven Unternehmungen sucht, findet hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die eigene Reiseplanung.
Kulturgeschichte rund um Poitschach
Zu den prägenden Bauwerken gehört Schloss Poitschach. Das zweigeschossige Gebäude besitzt einen rechteckigen Grundriss und einen an der Südseite angebauten Turm. Aufgrund eines Bescheids gemäß § 3 steht das Schloss unter Denkmalschutz. Für kulturinteressierte Besucher ist es ein wichtiger Bestandteil der Ortsgeschichte.
Auch die Geschichte des Eisengewerbes gehört zum Charakter von Poitschach. Im Jahr 1591 wurde hier ein Eisenhammer eröffnet. Als die Kirche im Jahr 1713 gegründet wurde, war Poitschach ein aufstrebendes Zentrum des Eisengewerbes. Wer sich mit Poitschachs Geschichte beschäftigt, stößt auf religiöse Baugeschichte und gewerbliche Vergangenheit.
Die Filialkirche „Vierzehn Nothelfer“
Die private Filialkirche „Vierzehn Nothelfer“ in Poitschach ist den Vierzehn Nothelfern geweiht und als barocke Kirche ausgeführt. Ihr Hochaltar ist ebenfalls den Vierzehn Nothelfern gewidmet. Die halbfigurigen Büsten der Heiligen sind farbig gefasst und vergoldet. Zudem gehört die Kirche zu den wenigen Gotteshäusern im Alpen-Adria-Raum, die als Gruppe den Vierzehn Nothelfern geweiht sind. Wer sich für sakrale Kunst und regionale Traditionen interessiert, kann diesen Schwerpunkt bei der Planung der eigenen Tage berücksichtigen.
Rad- und Wanderwege durch den Poitschacher Graben
Poitschach lässt sich auch über verschiedene Routen erleben. Der R 2 C Turracher Radweg führt von Feldkirchen über Poitschach und Himmelberg zur B 95 Turracher Straße. Der R 5 B Gurk Radweg führt über Wachsenberg nach Poitschach und mündet dort in den R 2 C Turracher Radweg. Damit ergeben sich für die Tourenplanung unterschiedliche benannte Streckenverläufe, deren Verbindungspunkte klar beschrieben sind.
Eine Tour durch den Poitschacher Graben ab Feldkirchen ist 20 Kilometer lang und eignet sich für Radfahrer, Läufer und Spaziergänger. Berücksichtigen Sie diese Strecke bei Ihrer Tagesplanung. Der Rundwanderweg „Weg der Wasserkraft“ endet in Poitschach am 1904 erbauten Francis-Laufrad. Wer eine längere Wanderung bevorzugt, kann eine Route von Waiern über Metzing und Kraß durch den Poitschacher Graben nach Poitschach und über Powirtschach zurück in Betracht ziehen. Eine alternative Rückkehrvariante führt über Schleichenfeld und Tobitsch und weist einige Höhenmeter auf.
Poitschach als Urlaubsziel wählen
Für die Suche nach einer Ferienwohnung oder einem Ferienhaus ist entscheidend, welche Erlebnisse im Mittelpunkt Ihrer Reise stehen sollen. Poitschach passt besonders zu einer Planung, die Bau- und Ortsgeschichte mit Wegen im Graben verbindet. An einem Tag können Sie sich mit Schloss Poitschach, der Geschichte des Eisengewerbes und der Filialkirche beschäftigen; an einem anderen Tag stehen die 20 Kilometer lange Tour, eine Wanderung oder eine Radstrecke im Vordergrund.
Familien und Reisegruppen mit unterschiedlichen Interessen können ihre Tage dadurch abwechslungsreich gestalten, ohne jede Unternehmung gleich zu behandeln: Kulturinteressierte richten den Blick auf die Bauwerke und die Geschichte, während Spaziergänger, Läufer und Radfahrer die genannten Wege in ihre Planung aufnehmen. Prüfen Sie bei der Wahl Ihrer Unterkunft, welche Unternehmungen Sie miteinander verbinden möchten und welcher Tagesrhythmus dazu passt. Eine Ferienwohnung in Poitschach ist damit vor allem für Reisende interessant, die ihren Aufenthalt an den konkreten Kultur- und Wegeerlebnissen des Ortes ausrichten möchten.
Weitere Ortsseiten
Für den weiteren Überblick können Sie außerdem die Ortsseiten Sankt Urban, Steindorf Am Ossiacher See, Stiegl, Himmelberg, Wiedweg, Gnesau, Turracherhöhe und Glanegg aufrufen.
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