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Karl: Wallfahrt, Kapellen und Wald im oberen Rabnitztal

Unterkünfte in Karl

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Karl liegt im oberen Rabnitztal und verbindet waldreiche Umgebung mit einer ungewöhnlich dichten kirchlichen und wallfahrtsgeschichtlichen Überlieferung. Wer für den Aufenthalt Natur, Ortsgeschichte und religiöse Zeugnisse miteinander verbinden möchte, findet hier unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die eigene Reiseplanung.

Kirchliche Geschichte in Karl

Im Mittelpunkt steht die Filialkirche Karl. Sie wurde erstmals 1597 in den Visitationsberichten von Draßmarkt erwähnt und erhielt in ihrer heutigen Form 1723 ihre Gestalt. Die Kirche ist der heiligen Katharina von Alexandrien geweiht. Zusammen mit dem Friedhof steht die katholische Filialkirche hl. Katharina in Karl per Verordnung unter Denkmalschutz. Damit wird ein Teil der Ortsgeschichte auch über das historische Ensemble sichtbar, ohne dass Karl auf ein einziges Bauwerk reduziert werden muss.

Zur religiösen Prägung des Ortes gehören mehrere Kapellen und Bildstöcke. Die Oswaldikapelle Karl, eine dem heiligen Oswald geweihte Kapelle, bestand bereits 1671 und erhielt 1914 ihre heutige Form. Wallfahrten aus den umliegenden Gemeinden zu dieser Kapelle sind erstmals für 1723 erwähnt. Karl ist außerdem mit der Wallfahrt zum heiligen Oswald, dem Viehpatron, sowie mit dem alten örtlichen „Karler Brauchtum“ verbunden.

Bildstöcke, Kapellen und Kreuze entdecken

Der Marienbildstock in Karl enthält Darstellungen der Lourdesmadonna, der Schutzmantelmadonna, der thronenden Madonna und der Fatimamadonna. 1992 wurde er als Ausgangspunkt des Kreuzweges eingeweiht. Weitere Zeugnisse sind die 1860 erbaute Furtner-Kapelle und die Hubertuskapelle. Bei letzterer wurde der Grundstein 2009 gelegt; ihre Einweihung folgte 2012. Das Chorbühelkreuz erhielt 1993 seine heutige Form.

Eine besondere Verbindung zur jüngeren Wallfahrtsgeschichte des Burgenlandes stellt das Papstkreuz her. Eines von 15 Holzkreuzen, die beim Besuch von Papst Johannes Paul II. im Burgenland 1988 als Beichtstationen dienten, kam nach Karl zurück und ist dort als „Papstkreuz“ bekannt. Seit der Rückkehr des Kreuzes findet dort jährlich um das Fest Kreuzerhöhung eine Messe statt. Im Jahr 2023 führte außerdem ein Kreuzweg vom Marienbildstock zum Papstkreuz am Fastensonntag.

Waldreiche Umgebung und passende Reiseplanung

Die waldreiche Umgebung von Karl bietet Wandernden Ruhe, Entspannung und Erholung. Dadurch ergeben sich zwei gut unterscheidbare Schwerpunkte für Ihren Aufenthalt: Sie können sich stärker mit den Kirchen, Kapellen, Bildstöcken und Kreuzen beschäftigen oder die religiösen Zeugnisse mit Zeit in der Waldlandschaft verbinden. Für Familien und andere Reisende, die verschiedene Interessen zusammenbringen möchten, lässt sich die Tagesplanung so abwechslungsreich gestalten, ohne dass jede Unternehmung denselben Charakter haben muss.

Bei der Suche nach einer Ferienwohnung in Karl lohnt es sich daher, zuerst den gewünschten Reisefokus festzulegen. Wenn Ihnen Ortsgeschichte und Wallfahrt wichtig sind, bilden die kirchlichen Zeugnisse den inhaltlichen Schwerpunkt. Wenn Sie vor allem Ruhe und Bewegung suchen, rückt die waldreiche Umgebung stärker in den Vordergrund. Eine Unterkunft in Karl kann dabei den Rahmen für Ihre persönliche Reiseplanung bilden; konkrete Ausstattung, Preise und Verfügbarkeiten sollten Sie jeweils direkt bei den aktuellen Angeboten prüfen.

Für Ihre weitere Orientierung können Sie auch Stoob, Lackenbach, Neutal, Strebersdorf, Großmutschen, Draßmarkt, Mannersdorf An Der Rabnitz und Rattersdorf auswählen.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Oberpullendorf.

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