Wallern Im Burgenland
Unterkünfte in Wallern Im Burgenland
Wallern im Burgenland verbindet anschauliche Ortsgeschichte mit regionalen Besonderheiten und einem klaren Bezug zum Radverkehr. Wer eine Ferienwohnung oder eine andere Unterkunft für einen Aufenthalt sucht, kann den Ort je nach persönlichem Interesse aus unterschiedlichen Blickwinkeln entdecken: historische Bauwerke, Erinnerungszeichen, regionale Produkte und die Fahrradbrücke über den Einserkanal setzen jeweils eigene Akzente. So lässt sich die Wahl des Urlaubsortes an den gewünschten Reiseeindrücken ausrichten, ohne dass Wallern auf nur ein Thema reduziert werden muss.
Glockenturm und Erinnerungszeichen
Ein prägnanter Orientierungspunkt ist der Glockenturm am Hauptplatz. Er wurde 1784 erbaut, besitzt eine Grundfläche von 4 × 4 Metern und ist etwa 12 Meter hoch. Aufgrund seiner Lage im Ort wird der alleinstehende Turm den Ortswehrtürmen aus der Türkenzeit zugerechnet. Von diesen sollen im Nordburgenland nur noch fünf erhalten sein. Für kulturinteressierte Besucher bietet der Glockenturm damit einen konkreten Anknüpfungspunkt an die ältere Geschichte des Ortes.
Auch jüngere Zeichen der Ortsgeschichte gehören zum Bild von Wallern. Vor dem Gemeindeamt wurde 2019 anlässlich der 750-Jahr-Feier eine Statue mit Glasmalereien eingeweiht. Dargestellt sind Wallern im Burgenland sowie die Partnergemeinden Wallern an der Trattnach, Volary und Kapuvár. Am Hauptplatz befindet sich außerdem ein Mosaikbild des Gemeindewappens, das Erich Unger im Jahr 2000 angefertigt hat. Solche einzelnen Stationen machen die Entwicklung des Ortes in unterschiedlichen Zeiten sichtbar.
Kirche, Mariensäule und „Altes Dorf“
Zur kulturellen Orientierung gehört die Pfarrkirche zum heiligen Matthäus. Sie wurde 1931/32 erbaut und 1932 konsekriert. An der Hauptstraße steht die Mariensäule, die 1875 unter Pfarrer Johann Vayan errichtet wurde und seit dem Jahr 2000 unter Denkmalschutz steht. Wer bei der Reiseplanung Wert auf historische Details legt, findet in Wallern somit verschiedene Epochen und Formen religiöser sowie kommunaler Erinnerung.
Eine weitere historische Spur führt zum „Alten Dorf“. Die frühere Siedlung bestand aus etwa 40 Häusern und einem kleinen Kirchlein. Sie lag ungefähr eine halbe Stunde südlich der heutigen Ortschaft Wallern im Burgenland. Das Gebiet der früheren Siedlung trägt bis heute den Namen „Altes Dorf“. Die Bezeichnung bewahrt damit einen eigenen Ortsbezug, der sich von den heute sichtbaren Bauwerken im Gemeindegebiet unterscheidet.
Fahrradbrücke und Naturbezug
Ein anderer Schwerpunkt liegt südlich des Ortsgebiets. Die Fahrradbrücke Baron Gustáv Berg Brücke über den Einserkanal wurde am 25. Mai 2013 eröffnet. Sie hat eine Spannweite von 30 Metern und soll Radfahrern als grenzüberschreitende Erweiterung des Radnetzes dienen. Damit gibt es neben den historischen Bezugspunkten auch einen benannten Anknüpfungspunkt für Reisende, die den Aufenthalt mit Radthemen verbinden möchten.
Wallern wird außerdem als das „Südliche Tor“ zum Nationalpark bezeichnet. Diese Bezeichnung ergänzt den kulturellen Charakter um einen Naturbezug, ohne den Ort auf ein einziges Reiseprogramm festzulegen. Bei der Wahl einer Ferienwohnung können Sie daher überlegen, ob für Sie vor allem die Ortsgeschichte, regionale Produkte oder der Rad- und Naturbezug den Ausschlag geben. Für die regionale Seite steht etwa Alles Gurke: Dort werden frische Gurken direkt aus Wallern im Burgenland angeboten. Wer lokale Erzeugnisse in die Reiseplanung einbeziehen möchte, findet so einen konkreten Bezug zur Umgebung.
Wenn Sie neben Wallern im Burgenland weitere Orte für Ihre Reiseplanung vergleichen möchten, finden Sie hier die direkten Verweise: Tadten, Halbturn, Jois, Neusiedl Am See, Sankt Andrä Am Zicksee, Andau, Apetlon und Nickelsdorf.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Neusiedl Am See.