Hestvika: Hafen, Angeln und Geschichte
Unterkünfte in Hestvika
Ein geschützter Hafen, Freizeitangelangebote und eine Wanderung mit wechselndem Untergrund geben Hestvika ein markantes Profil. Auch die Geschichte der ehemaligen Leuchtturmstation Børøyholmen fyr gehört zu den Themen, die den Ort für einen Aufenthalt interessant machen.
Hafen, Boot und Freizeitangeln
Skuta-Restaurant und Børøysund Marina liegen in einem geschützten Hafen in Hestvika. Im Restaurant werden Speisen und Getränke serviert. Da sich der Betrieb ändern kann, empfiehlt es sich, vor einem Besuch die aktuellen Öffnungszeiten zu prüfen.
In Hestvika gibt es mehrere Anlagen für Freizeitangeln. Der Betreiber hestvika.net bezeichnet die Ferienanlage auf Børøya als registriertes Angelcamp.
Zu jeder Wohnung der Ferienanlage auf Børøya gehört für deren Gäste ein 20-Fuß-Aluminiumboot, also 605 Zentimeter lang. Es hat einen Außenbordmotor mit 80 oder 100 PS, einen Kartenplotter und ein Echolot. Das Boot ist ein gästegebundenes Angebot und kann sich ändern.
Ein weiterer Unterkunftshinweis betrifft Børøya: hestvika.net bietet dort ein Ferienhaus mit zwei Wohnungen an. Die Verfügbarkeit kann sich ändern; prüfen Sie sie vor der Buchung. So bleiben die konkreten Angaben zu Ferienhaus und Boot an die jeweils beschriebenen Angebote gebunden.
Brannan zu Fuß und Spuren der Küstengeschichte
Die Wanderung Brannan beginnt in Grindvika. Zunächst verläuft sie über einen Schotterweg, danach über einen Naturpfad.
Eine historische Spur führt nach Børøyholmen: Die dortigen Fundamente sind heute die einzigen materiellen Überreste der ehemaligen Leuchtturmstation Børøyholmen fyr. Die Station lag in der Trondheimsleia bei Hestvika, nordöstlich von Hitra. Damit lässt sich ein Besuch thematisch auch mit der früheren Leuchtturmgeschichte verbinden – ein anderer Blickwinkel als die heutige Marina und das Restaurant im geschützten Hafen.
Hitra als regionaler Rahmen
Hitra eröffnet einen größeren landschaftlichen Zusammenhang: Die Inselwelt umfasst ein Archipel aus Inseln und Schären; die Landschaft reicht von Küstengebieten und Bergen bis zu Tausenden von Fischwassern.
Auch die Wanderwege auf Hitra unterscheiden sich in ihrer Wegform. Der fünf Kilometer lange Weg von Fillan über den Blåskogstien endet an der Blåskoghytta und eignet sich zum Wandern und Radfahren. Der Ulvøystien ist etwa sechs Kilometer lang, verläuft auf der Außenseite direkt an der Küste und kann als Rundweg begangen werden. Beim Vergleich stehen also verschiedene Merkmale im Vordergrund: Beim ersten Weg sind Ausgangspunkt und Ziel benannt, beim Ulvøystien die Möglichkeit einer Runde; seine Längenangabe bleibt ungefähr.
Für einen kulturellen Schwerpunkt bietet Hitra ebenfalls andere Anknüpfungspunkte. Die Dolm kirke zählt zu den ältesten noch genutzten Gebäuden an der Küste von Trøndelag. Die historische Kulturlandschaft rund um die Kirche eignet sich für Spaziergänge und hat an mehreren Stellen Informationstafeln. Der Pfarrgarten von Dolm und die zugehörigen Kulturpfade sind ganzjährig für alle zugänglich; prüfen Sie vor dem Besuch dennoch temporäre Hinweise. Das Kystmuseet bietet Führungen durch die Kirche und den Pfarrgarten an.
Im Hitra-Hurtigbootterminal erläutert die Ausstellung „Ringer i vannet“ die Auswirkungen der norwegischen Aquakultur auf Natur, Gesellschaft und Verwaltung. Besichtigungstouren des Kystmuseet starten am Terminal in Sandstad und bringen Besucher per Boot zu einer regulär betriebenen Aquakulturanlage. Da Termine und Abläufe für die Planung wichtig sind, empfiehlt sich ein Blick auf die aktuellen Tourinformationen.
Weitere Reiseziele entdecken: Korshamn, Kvenvær, Knarrlagsund, Hamarvik, Dolmøy, Kjerringvåg, Sandstad, Hitra.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hitra.