Solvorn: historische Ufersiedlung und Kulturerbe
Unterkünfte in Solvorn
Solvorn verbindet eine lange Siedlungsgeschichte mit markanten Holzbauten, Kunst und Wanderzielen. Der Ort eignet sich für eine Reise, bei der Sie neben der Landschaft auch Baugeschichte und lokale Kultur entdecken möchten. Zwischen der Solvorn kyrkje, historischen Gebäuden und Wegen in die Berge gibt es unterschiedliche Anlässe, den Aufenthalt zu gestalten.
Von der frühen Ufersiedlung zum historischen Ortsbild
Die Besiedlungsgeschichte der Ufersiedlung reicht bis in die Wikingerzeit zurück. Im 17. Jahrhundert entwickelte sich Solvorn zu einer Siedlung mit Handelsplatz, Poststation, Gasthof und Thingstube. Diese Stationen geben dem Ort eine Geschichte, die über einzelne Gebäude hinausgeht: Solvorn war ein Platz für Handel, Nachrichten und gemeinschaftliche Angelegenheiten.
Ein besonderer Blickfang ist der Sorenskrivargarden Christianelyst. Er gilt als eines der größten Herrenhäuser in Sogn; alle seine Gebäude sind geschützt. Wer sich für die Geschichte des Bauens interessiert, findet auch bei der Galleri Walaker 300 einen ungewöhnlichen Bezug zur Vergangenheit. Die Galerie liegt beim Walaker Hotel und ist in einem denkmalgeschützten Gebäude untergebracht. Dieses wurde 1883 aus Teilen einer um 1600 in Solvorn errichteten Holzkirche gebaut.
Kirche, Kunst und besondere Holzbauten
Die Solvorn kyrkje steht hoch im Ort. Als hölzerne Langkirche ist sie zugleich die größte der zwölf Kirchen in Luster. Ihr Turm fällt durch schräge Außenwände auf; sein unterer Teil dient als Waffenhaus. Für Familien und andere Besucher, die gern Details entdecken, bieten diese Merkmale einen konkreten Anlass, sich die Bauform genauer anzusehen.
Auch die Kunstgeschichte ist mit der Landschaft verbunden. Ein Halt bei der Kirche auf der Kunstrundreise „Landskap i Luster“ zeigt ein Gemälde von Knud Baade aus dem Jahr 1843 in derselben Landschaft, in der der Künstler seine Skizzen anfertigte. In der Galleri Walaker 300 werden Ausstellungen lokaler und landesweit bekannter Künstler gezeigt. Ein weiterer historischer Bau ist Kvitabui, ein altes Bootshaus in Solvorn, das 2017–2018 vollständig restauriert wurde.
Der erhaltene Strandsitjarfjøs ist der einzige Bau dieser Art, der in Solvorn verblieben ist. Er stammt aus dem 18. Jahrhundert und bot Platz für einige Ziegen sowie möglicherweise ein Schwein oder eine Kuh. Seine bescheidene Größe und der ursprüngliche Zweck unterscheiden ihn deutlich von den repräsentativen Gebäuden des Ortes.
Wanderungen und Wege über den Fjord
Von Solvorn aus führen Wanderungen zum Berg Solvornnipa und zum Setålen. Im weiteren Umfeld bieten Wanderungen auf diesen Bergen Panoramablicke auf den Sognefjord und die umliegenden Berge. Wer den Aufenthalt gern mit Bewegung verbindet, kann diese Ziele in die Reiseplanung einbeziehen; die Aussicht ist dabei ausdrücklich mit den Wanderungen verbunden.
Eine Fähre verbindet Solvorn und Ornes über den Lustrafjord; die Überfahrt dauert etwa 20 Minuten. Solvorn ist außerdem ein Zugangspunkt zur Stabkirche von Urnes, die aus dem 12. Jahrhundert stammt und als UNESCO-Welterbe eingetragen ist. Für einen Besuch am Badeplatz gibt es einen Parkplatz am Kai. Ist dieser voll, kann bei der Kirche und der Schule geparkt werden.
Solvorn als Urlaubsort wählen
Bei der Wahl einer Ferienwohnung in Solvorn können Sie zwischen einem kulturorientierten Aufenthalt und Wanderungen zu Solvornnipa oder Setålen als Schwerpunkt abwägen.
In Solvorn stellt Eplet in einer Kellerfabrik eigenen Apfelsaft her. Diese lokale Herstellung ergänzt die kulturellen und landschaftlichen Eindrücke um einen kulinarischen Aspekt. Für die Orientierung zu weiteren Reisezielen können Sie auch Skjolden, Fortun, Hafslo, Ornes, Jostedal, Luster, Marifjøra und Høyheimsvik ansehen.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Luster.