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Grytøyra: Hafenbauwerke und Konservenkultur

Unterkünfte in Grytøyra

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Grytøyra verbindet eine konkrete Industriegeschichte mit Hafenbauwerken am Vilnesfjorden. Die Anfänge der Konserven- und Krabbenproduktion reichen bis 1928 zurück; die Sardinenproduktion begann 1930. Zugleich geben die Maße eines Betonwinkelkais ein ungewöhnlich präzises Bild der Hafenstruktur. Im größeren regionalen Rahmen eröffnet Fjaler weitere Themen: Wanderungen, Aussichtspunkte und Kulturgeschichte.

Konserven, Krabben und Sardinen

1928 begannen die Brüder Ola und Bernt Skaar auf Grytøyra mit der Konservenherstellung. Ebenfalls in diesem Jahr nahmen O. A. Skaar und Bernt Skaar dort die Krabbenproduktion auf. 1930 begann auf Grytøyra die Sardinenproduktion; in der Bude wurden vier Räucheröfen eingebaut. Die Abfolge führt von den Produktionsanfängen über ein neues Erzeugnis bis zur Konservenfabrik, die 1984 geschlossen wurde. Für Reisende mit Interesse an lokaler Wirtschafts- und Kulturgeschichte bekommt Grytøyra so einen eigenen, klar umrissenen Schwerpunkt.

Hafenbauwerke am Vilnesfjorden

Am Südufer des Vilnesfjorden bei Grytøyra befindet sich ein Betonwinkelkai mit drei Anlegeseiten. Die Nordseite ist 45 Meter lang, die Ostseite 25 Meter und die Südseite 7 Meter. Damit lassen sich die drei Seiten unmittelbar vergleichen: Die Nordseite ist die längste, die Südseite die kürzeste. In Grytøyra gibt es außerdem einen bestehenden Wellenbrecher und einen Kleinhafen für Boote. Neben der Produktionsgeschichte gehören diese Bauwerke zu den konkreten Merkmalen des Ortes.

Wander- und Landschaftsthemen in Fjaler

Im übergeordneten Reiseziel Fjaler reicht die Landschaft von der Westküste mit den Inseln Lutelandet und Lammetun bis zu den Berggebieten an der Grenze zur Gemeinde Sunnfjord im Osten. Ein Aussichtsziel dort ist die Tageswanderhütte Vidsyn auf der Bygdeheia in Ytre Fjaler. Von dort reicht der Blick in alle Richtungen und über das Meer hinweg bis zur Insel Alden. Vidsyn kann von Furset oder Skor aus erreicht werden; an beiden Ausgangspunkten gibt es Parkmöglichkeiten. Da die Parkplatzbedingungen saisonal variieren können, lohnt es sich, sie vor dem Aufbruch zu prüfen.

Auch die Wanderwege bieten unterschiedliche Arten der Orientierung. Ein Projekt der Gemeinde Fjaler markierte und räumte rund um 2010 insgesamt 20 Wege; alle sind auf UT.no aufgeführt. TiTur Dalsfjorden ist eine Wanderkooperation der Gemeinde Fjaler, des Wandervereins Fjaler sowie weiterer Vereine und der Gemeinde Askvoll. Die meisten Routen dieser Kooperation sind auf UT.no beschrieben und bieten herunterladbare GPS-Tracks. Nicht alle Ziele haben jedoch markierte oder ausgeschilderte Wege. Prüfen Sie daher vor einer Tour die Angaben zu Ihrem konkreten Ziel.

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Kultur und Geschichte im übergeordneten Reiseziel

Für Kulturinteressierte hat Fjaler ebenfalls mehrere unterschiedliche Anknüpfungspunkte. Der Abschnitt Dale–Leirvik der Trondhjemschen Poststraße wurde von 1801 bis 1806 für den wöchentlichen Postverkehr gebaut; für diese Verbindung entstanden insgesamt 19 Steinbrücken. In Dale ist die Klokkargarden, das Elternhaus des Dichters Jakob Sande, der Hauptsitz des Jakob-Sande-Zentrums für Erzählkunst. Im Zentrum beherbergt Bestefarstaua eine Museumssammlung und eine Ausstellung; Løa dient als Kulturhaus für Veranstaltungen, Treffen und Vermietungen. Das Theaterfestival in Fjaler findet jedes Jahr im September statt, wobei die konkreten Programmtermine variieren.

Bei der Wahl einer Ferienwohnung können Sie den Schwerpunkt Ihrer Reise zum Kriterium machen: Soll Grytøyra mit seiner Industrie- und Hafengeschichte im Mittelpunkt stehen, oder möchten Sie bei der Planung auch die Wander- und Kulturthemen des übergeordneten Reiseziels Fjaler berücksichtigen?

Weitere Reiseziele entdecken: Flekke, Hellevik, Guddal, Fjaler, Dale i Sunnfjord, Espedal, Hellevik I Fjaler.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Fjaler.