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Idse – Inselnatur und Hofgeschichte

Unterkünfte in Idse

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Idse verbindet eine langgestreckte, teilweise bewaldete Insellandschaft mit einer vielschichtigen Ortsgeschichte. Im Nordosten gehören der Hof Idse und ein Naustmilieu zusammen; hinzu kommen markante Waldgebiete, historische Wohnhäuser und archäologische Funde. Wenn Sie für Ihren Aufenthalt zwischen Naturthemen und Kulturgeschichte abwägen, bietet die Insel beides als konkrete Anknüpfungspunkte.

Insel und Fjordlage

Idse liegt in der Gemeinde Strand in Rogaland, an der Mündung des Høgsfjords und südwestlich von Jørpeland. Die Insel ist 4,9 Quadratkilometer groß. Nördlich von Idse und Idsal verläuft der Idsefjord bis nach Jørpeland. Diese Lage beschreibt Idse als Insel in einem von Fjorden geprägten Teil der Gemeinde, nicht als abgeschiedenen Ort ohne Straßenverbindung.

Der schmale Idsesund trennt Idse von der 3,1 Quadratkilometer großen Insel Idsal. Die Kreisstraße 4640 überquert den Sund auf einer Brücke, verbindet beide Inseln und führt weiter ostwärts zur Kreisstraße 523 auf dem Festland. Am 6. September erhielt Idse über zwei Brücken eine Straßenverbindung mit dem übrigen Gemeindegebiet: von Kvalvåg nach Idsal und von Idsal nach Idse. Für die Wahl einer Ferienwohnung ist damit zunächst die gewünschte Lage auf Idse selbst oder in einem anderen Ort ein sinnvoller Vergleichspunkt.

Waldgebiete und Höhen

Storvarden ist mit 142 Metern der höchste Punkt von Idse. Auf den nördlichen Höhen umfasst ein 332 Dekar großes Gebiet einen wertvollen Küstenkiefernwald. Ein weiteres benanntes Waldvorkommen ist Litlevare nord: Es umfasst 71,4 Dekar und ist als armer boreonemoraler Regenwald mit der Naturwertstufe B eingeordnet. Die Angaben stehen für unterschiedliche Naturthemen auf der Insel – vom Küstenkiefernwald bis zu einem Regenwaldvorkommen mit eigener Wertstufe.

Wenn Sie sich für eine Unterkunft auf Idse entscheiden, ist die Inselgröße eine hilfreiche Orientierung für die Einordnung des Ortes: Die Fläche beträgt 4,9 Quadratkilometer, und die Landschaft umfasst sowohl bewaldete Bereiche als auch die nördlichen Höhen mit Storvarden.

Hof Idse und historische Spuren

Das Kulturmilieu Idse umfasst den Hof Idse und ein zugehöriges Naustmilieu im Nordosten. Zu diesem Naustmilieu gehören die Reste von 13 Naustbrücken; sieben Naust sind noch erhalten. Auf dem Hof stehen zwei ältere Wohnhäuser. Eines davon wurde um 1760 als Mittelflurhaus errichtet und als Tingstube genutzt. So treffen im Hofmilieu verschiedene historische Bezüge aufeinander: Wohngebäude, ein ehemaliger Versammlungsort und die erhaltenen Naust.

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Idse war ein adliger Sitzhof und ein lokales Machtzentrum, als die ersten Langhäuser gebaut wurden. Auch der Tinghaug gehört zur Geschichte der Insel: Dort versammelte sich lange Zeit die Volksversammlung. Wer sich für Ortsgeschichte interessiert, findet damit mehrere unterschiedliche Themen – vom historischen Hof über frühere Versammlungen bis zu den baulichen Resten des Naustmilieus.

Zu den archäologischen Funden zählen sieben Feuersteindolche, die 1922 auf Idse gefunden wurden. Außerdem wurde auf der Insel eine etwa 1 Meter lange und 50 bis 60 Zentimeter tiefe Eisenverhüttungsgrube gefunden. Die Funde ergänzen die historische Hof- und Versammlungsgeschichte um Zeugnisse, die nicht auf ein einzelnes Gebäude beschränkt sind.

Weitere Interessen und lokaler Charakter

Kjeksevåg auf Idse ist als Badeplatz und Naherholungsgebiet verzeichnet. Für Idse ist außerdem ein Orientierungslauf-Kartengebiet verzeichnet. Bei der Schule ist ein kleiner Ballspielplatz als kleinere Außenanlage verzeichnet. Diese Angaben eröffnen unterschiedliche Interessenfelder für die Reiseplanung, ohne dass daraus ein gemeinsamer Rundweg oder eine bestimmte Reihenfolge der Besuche folgt.

Auch die Landwirtschaft gehört zum lokalen Charakter: Auf Idse werden Kartoffeln, Tomaten, Gurken, Erdbeeren, Blaubeeren und Weihnachtsbäume angebaut. Die Zahl der landwirtschaftlichen Betriebe ist deutlich zurückgegangen; es gibt nur noch drei aktive Milchviehhalter. Die genannten Kulturen und die verbliebenen Milchviehbetriebe beschreiben damit sowohl landwirtschaftliche Vielfalt als auch den Wandel der Inselwirtschaft.

Für den Vergleich weiterer Ortsseiten können Sie auch Strand, Tau und Jørpeland ansehen.

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