Hjerkinn: Wildrentiergeschichte und Wege
Unterkünfte in Hjerkinn
In Hjerkinn treffen Wege durch die Berge auf Spuren früherer Nutzung und eine besondere Wildrentiergeschichte. Das Norwegische Wildrentierzentrum macht diese Vergangenheit anschaulich: In seinem Außenbereich stehen rekonstruierte Fangvorrichtungen, die zeigen, wie Menschen die Berge früher nutzten. Die Ausstellung des Zentrums befindet sich neben dem Bahnhof Hjerkinn – ein Ort, dessen Tradition als ehemaliges Gasthaus für Reisende bis ins 13. Jahrhundert zurückreicht.
Bahnhof, Berggeschichte und Pilgerwissen
Der Bahnhof Hjerkinn liegt auf 1.017 Metern über dem Meeresspiegel und ist der höchstgelegene Bahnhof der Dovrebanen. Seine Geschichte als Gasthaus verweist auf die lange Bedeutung des Reisens durch diese Berggegend. Im Norwegischen Wildrentierzentrum erfahren Besucher außerdem mehr über Wildrene und einen wichtigen Teil der norwegischen Geschichte. Die rekonstruierten Fangvorrichtungen im Außenbereich geben dazu einen konkreten Einblick in frühere Nutzungsweisen der Berge.
Auch Pilger finden in Hjerkinn eine Anlaufstelle: Das Pilgerzentrum Dovrefjell wurde 2010 gegründet und bietet ihnen Informationen und Beratung. Für Reisende, die sich für historische Wege interessieren, ist Hjerkinn zudem ein Ausgangspunkt für Wanderungen auf Abschnitten des King's Road und des Pilgrim Path. So kann der Aufenthalt unterschiedliche Zugänge zur Geschichte verbinden – von den Spuren früherer Bergnutzung bis zu Wegen, die heute zum Wandern einladen.
Wandern, Radfahren und Reiten
Nasjonalparkvegen ist eine markierte Wander- und Radroute von Dombås nach Hjerkinn. Daneben verläuft zwischen Dombås und Hjerkinn eine 32 Kilometer lange Radroute auf Schotter, die vollständig frei von motorisiertem Verkehr ist. An beiden Enden gibt es öffentliche Verkehrsanbindungen. Wer seine Reise mit dem Fahrrad plant, kann diese Angaben zu Streckenlänge, Untergrund und Verkehr bei der Wahl des Reiseverlaufs berücksichtigen.
Für eine andere Art, die Umgebung zu erleben, werden in Hjerkinn organisierte Ausritte angeboten. Sie richten sich an Anfänger ebenso wie an erfahrene Reiter; zur Auswahl stehen kurze und mehrtägige Touren. Damit unterscheiden sich die Möglichkeiten deutlich: Die markierten Wege eignen sich für Erkundungen zu Fuß oder mit dem Rad, während die Ausritte eine organisierte Tour zu Pferd bieten.
Langlauf und Ausflüge zur Snøhetta
Im Winter ist Hjerkinnhøe rundt eine Langlauf-Rundloipe. Sie ist etwa 20 Kilometer lang und hat ihren Ausgangspunkt an der Hjerkinn Fjellstue. Die ungefähre Streckenlänge hilft dabei, diese Möglichkeit als längere Runde in die Überlegungen einzubeziehen. Hjerkinn Fjellstue ist außerdem Norwegens ältestes familiengeführtes Unternehmen.
In der näheren Umgebung liegt die Snøhetta, der höchste Berg Norwegens außerhalb von Jotunheimen. Die Gipfeltour beginnt in Hjerkinn mit einer 30-minütigen Busfahrt zur Hütte Snøheim des Norwegischen Wandervereins. Davon zu unterscheiden ist der Aussichtspunkt SNØHETTA: Der Schotterweg dorthin ist rollstuhlgerecht. Wer sich für den Berg interessiert, kann so zwischen einer Gipfeltour und dem Besuch des Aussichtspunkts unterscheiden.
Für die Wahl von Hjerkinn als Urlaubsort kommt es darauf an, welche dieser Seiten Sie erleben möchten: Wildrentiergeschichte und Pilgerwege, eine Radroute zwischen Dombås und Hjerkinn, Langlauf oder Unternehmungen rund um die Snøhetta. Diese Schwerpunkte geben Ihrer Suche nach einer Ferienwohnung in Hjerkinn eine konkrete Richtung, ohne dass eine einzelne Aktivität den Charakter des Aufenthalts bestimmen muss.
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