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Meløy

Unterkünfte in Meløy

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Meløy lädt dazu ein, Inselnatur und Küstengeschichte aus verschiedenen Perspektiven kennenzulernen: auf dem Wasser rund um Meløya, zwischen historischen Orten und auf Støtt, wo die Fischergemeinschaft bis heute direkt an der Schifffahrtsroute liegt. Für die Wahl Ihrer Ferienwohnung können Sie sich zuerst fragen, ob Sie vor allem Kajak- und Naturerlebnisse, Kulturgeschichte oder einen Aufenthalt auf Støtt in den Mittelpunkt stellen möchten.

Meløya: Anreise, Strand und Wege

Meløya ist am einfachsten mit der Fähre von Ørnes oder Vassdalsvik aus erreichbar. Auf der Westseite der Insel beginnt am kleinen Bootshafen von Tukthuset die Route durch das Meløyværet. Dort können Kajaks zu Wasser gelassen und bei Meløy Skjærgårdsferie gemietet werden. So lässt sich eine Reise auf Meløya mit einer Erkundung des Schärengebiets vom Wasser aus verbinden.

Auch an Land bietet die Insel unterschiedliche Anlaufpunkte. Der Strand von Bremnes ist ein Sandstrand mit Bänken und einer Toilette. Von einem Parkplatz in Bremnes führt ein gut sichtbarer Weg beziehungsweise Waldweg durch leichtes Gelände zur Schutzhütte bei Tømmerhella; die Strecke beträgt etwa einen Kilometer. Wer bei einem Ausflug gern einen konkreten Wegpunkt hat, kann diesen kurzen Weg und die Hütte als eigenen Schwerpunkt einplanen.

Ein weiteres Naturmotiv ist der Engabreen, auch Engenbreen genannt. Er erstreckt sich in Meløy zum Holandsfjord und ist vom Rastplatz Braset an der Kystriksveien, der Provinzstraße 17, aus sichtbar. In Spilderdalsbotn gibt es Sandstrände, geeignete Plätze zum Zelten und Angelmöglichkeiten im See. Für das Angeln ist der Erwerb eines Angelscheins erforderlich.

Zum Naturschutzgebiet gehören Flatværet und Varkgård. Auf den Inseln ist es vom 15. April bis zum 31. Juli nicht erlaubt, an Land zu gehen. Wer eine Fahrt durch das Gebiet plant, sollte diese zeitliche Einschränkung bei der Auswahl der Erlebnisse berücksichtigen.

Kulturgeschichte auf Meløya und in Ørnes

Ein kulturhistorischer Weg auf Meløya führt an mehreren Kulturdenkmälern mit Informationstafeln vorbei. In Sjyskaret gibt es ein eisenzeitliches Gräberfeld mit sieben Grabhügeln, einem Gedenkstein und einer Informationstafel. Diese Stationen geben dem historischen Interesse auf der Insel konkrete Orte und Details; das Gräberfeld hebt sich dabei durch seine sieben Hügel besonders hervor.

Die Meløy kirke, auch Meløykatedralen genannt, wurde im Juli 1867 eingeweiht. Sie zählt zu Norwegens größten hölzernen Langkirchen und bot ursprünglich 800 Sitzplätze. Der Platz Meløygården vor der Kirche gilt vermutlich als mittelalterlicher Hauptsitz des Adelsgeschlechts Benkestok und ist einer der wenigen bekannten Adelssitze in Nordland. Wer sich für Bau- und Regionalgeschichte interessiert, findet hier zwei unterschiedliche historische Themen: die große Holzkirche und den mit dem Adelsgeschlecht verbundenen Platz.

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Das Meløy bygdemuseum vermittelt Einblicke in Schul- und Internatsleben von Kindern auf dem Land. Zu sehen sind authentische Klassenräume in einem Schulgebäude aus dem Jahr 1923. Eine weitere Ausstellung widmet sich dem Zusammenspiel von Fischerei und Landwirtschaft, das das Leben an der Küste über mehrere Jahrhunderte prägte. Für Gruppen können Besuche im Voraus gebucht werden; feste Öffnungszeiten hat das Museum nicht.

In Ørnes sind beim handelssted drei Gebäude eines Handelsplatzes erhalten, der ursprünglich aus 12 bis 14 Häusern bestand: das Hauptgebäude, die Gammelbakeriet und die Smia. In der Gammelbakeriet befindet sich eine Ausstellung über die Sabotageaktion im Zweiten Weltkrieg, die auch als Operation Muskedunder bekannt ist. Auf Svenningsheia gibt es außerdem Bunker und Überreste von Geschützstellungen aus der Kriegszeit.

Støtt: Fischergemeinschaft und Inselwege

Støtt war einst ein bedeutender Handelsplatz für Küstenschiffer und liegt weiterhin direkt an der Schifffahrtsroute. Ein geführter Rundgang durch die Fischergemeinschaft greift diese Geschichte auf. Der Støtt Old Trading Post gilt als eines der am besten erhaltenen Denkmäler der Küstenkultur im Bezirk Nordland.

Für eine Erkundung der Insel mit dem Fahrrad stehen 4 bis 5 Kilometer Straße ohne nennenswerte Steigungen zur Verfügung. Das Archipel rund um Støtt kann mit dem Kajak, einem Fischerboot oder einem RIB erkundet werden. Damit unterscheiden sich die möglichen Schwerpunkte deutlich: eine Runde auf den Straßen der Insel oder eine Tour auf dem Wasser.

Die Meløymarsjen führte über ein etwa 8 Kilometer langes Wegenetz mit gelben Markierungsplättchen von der Fähranlegestelle in Meløysund nach Bremnes. Sie wurde bis 2010 jedes Jahr im Juni auf Meløya veranstaltet. Für die heutige Reiseplanung ist sie als Teil der jüngeren Inselgeschichte interessant; der beschriebene jährliche Veranstaltungstermin gehört zur Zeit bis 2010.

Wenn Sie weitere Orte derselben Destinationsebene erkunden möchten, finden Sie hier Reipå, Engavågen, Åmnes, Støtt, Ørnes, Glomfjord, Halsa und Ågskardet.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Meløy.

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