Åheim: Fjordblicke, Olivin und alte Wege
Unterkünfte in Åheim
Åheim verbindet Wanderungen mit eindrucksvollen Blicken über den Vanylvsfjord und einer besonderen Geschichte rund um Olivin. Dazu kommen die romanische St. Jetmund Church und Sammlungen, die Einblicke in das frühere Leben vor Ort geben. Je nachdem, ob Sie lieber draußen unterwegs sind, Kultur entdecken oder beides verbinden möchten, finden Sie hier unterschiedliche Anregungen für Ihre Urlaubstage.
Rundwege und Aussichtspunkte
Die Rund-um-Åheim-Route lässt sich an verschiedenen Stellen beginnen: am Misjonshuset, an der Kreuzung im Ortszentrum oder am Stadion in Løvold. Parkmöglichkeiten ohne Gebühr gibt es am Misjonshuset, beim COOP/Spar und am Stadion. Die Route führt zunächst auf einer Landstraße an der Südseite der Åheimselva entlang, dann auf einem Weg bis zu einer Brücke nahe dem Gusdalsvatnet. Zurück geht es über die Kreisstraße; für die Wanderung ist etwa eine Stunde angegeben. Unterwegs liegt auch eine alte Mühle aus der Mitte des 19. Jahrhunderts, deren gesamte Einrichtung erhalten ist.
Für eine kürzere Wanderung bietet sich Benkjen an. Der Weg beginnt in Åheimslida; am Ausgangspunkt gibt es Parkmöglichkeiten. Eine längere Variante kann an der Åheim-Schule gestartet werden. Benkjen ist eine kurze, leicht begehbare Wanderung mit schöner Aussicht über den Vanylvsfjord und eignet sich auch gut für kleine Kinder. Eine weitere Aussicht bietet Løvollsnipa: Der Weg beginnt in Åheim über Lyngfjellhola und eröffnet Blicke nach Süden und Westen sowie über den Vanylvsfjord. Wer eine Tour mit einem möglichen Angelstopp verbinden möchte, kann die Ørnetua-Route ab Gusdal/Åheim wählen. Sie führt am Skjevatnet vorbei, wo Angeln möglich ist.
Kirche, Hofgeschichte und Sammlungen
St. Jetmund Church gehört zu Norwegens ältesten Steinkirchen und wurde um 1150 erbaut. Der romanische Bau besteht überwiegend aus Feldstein; Marmordetails finden sich an der Westfront, den Bögen, den Rahmungen und am Chorportal. Im Inneren sind die geschnitzte und bemalte Kanzel von 1630 sowie ein vergoldeter mittelalterlicher Altaraufsatz zu sehen. So lässt sich der Besuch mit einem Blick auf unterschiedliche Epochen und Materialien verbinden.
Auch Birkedalen erzählt von der Geschichte des ländlichen Lebens: Der alte Hof stammt aus dem 19. Jahrhundert und war bis 1960 bewohnt. Während des jährlich stattfindenden Fitnesstrails „Rund um das Dorf“ dienen der Hof und das Wohnhaus als Verpflegungsstation. Auf der Rund-um-Åheim-Route wiederum begegnen Sie der alten Mühle mit ihrer erhaltenen Einrichtung. Diese Orte setzen unterschiedliche Akzente: Hofleben, gemeinschaftliche Veranstaltung und historische Arbeitswelt.
In der alten Thue-Schule in Åheim befindet sich das Norsk Olivinsenter. Dort zeigt die Valborgsamlinga alte örtliche Gebrauchsgegenstände, Textilien, landwirtschaftliche und Fischereigeräte sowie einen eingerichteten Schulraum, wie er früher aussah. Die Sammlung umfasst etwa 500 Gegenstände; die meisten stammen ungefähr aus der Zeit von 1800 bis 1900. Der älteste datierte Gegenstand ist eine Zinnschale von 1690. Das Norsk Olivinsenter plant außerdem thematische Ausstellungen zur Geschichte, zu künftigen Produkten und zu Mythen rund um Olivin sowie Gesteine wie Eklogit und Granat-Peridotit. Es dient auch als Ausgangsbasis für geführte Touren im näheren Umfeld mit Schwerpunkt auf Mineralvorkommen.
Natur entdecken
Die Olivingeschichte lässt sich auch draußen erkunden: Entlang der Åheimselva können Sie alte Olivinbrüche besuchen. Im Sundalen bei Åheim können Besucher im Kies nach Mineralien suchen. Wer lieber Zeit am Wasser verbringt, findet bei Sandvik-sanden einen flach abfallenden, kinderfreundlichen Badestrand. Damit stehen neben Wanderungen und Kultur auch Mineralien und Badezeit als unterschiedliche Urlaubsschwerpunkte zur Auswahl.
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