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Myking am Austfjorden: Kirche und Ortsgeschichte

Unterkünfte in Myking

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Myking liegt am Ende der Hodnevika am Westufer des Austfjorden, dem innersten Teil des Fensfjorden. Seit 1330 ist der Ort eine Kirchenstätte. Seine Geschichte wird an der heutigen Kirche, dem älteren Friedhof und einem Kruzifix aus Eichenholz greifbar. So richtet sich der Blick auf mehrere Zeitschichten eines Ortes, dessen kulturelle Besonderheiten sich in konkreten Bau- und Erinnerungsstätten zeigen.

Kirche, Orgel und Kruzifix

Die heutige Myking-Kirche ist eine steinerne Langkirche aus dem Jahr 1861 und wurde von Christian H. Grosch entworfen. Eine Langkirche ist längs ausgerichtet; der Begriff beschreibt die Bauform, während Baujahr und Architekt das Gebäude historisch einordnen. So lassen sich die lange Kirchengeschichte seit 1330 und ein konkretes Bauwerk des 19. Jahrhunderts miteinander verbinden. Für Familien, die unterwegs gern Bauformen und Zeitschichten vergleichen, bietet dieser Unterschied einen verständlichen Gesprächseinstieg.

Auch die heutige Orgel lässt sich anhand konkreter Merkmale einordnen: Bruno Christensen & sønner baute sie 1986. Sie verfügt über 23 Register, verteilt auf drei Manuale und Pedal. Register stehen für auswählbare Klangfarben, Manuale sind die Tastenwerke; das Pedal wird mit den Füßen gespielt. Diese Begriffe machen die Zahlen leichter fassbar und lenken den Blick auf unterschiedliche Teile des Instruments.

In der heutigen Kirche befindet sich außerdem ein Kruzifix aus Eichenholz, das vermutlich spätmittelalterlich ist. Das wahrscheinlich spätmittelalterliche Stück eröffnet einen zeitlichen Vergleich mit dem Bauwerk des 19. Jahrhunderts. So kommen in der Ortsgeschichte verschiedene Zeitschichten zusammen: die seit 1330 bestehende Kirchenstätte, die Kirche von 1861 und ein Kunstwerk, dessen Datierung mit Vorbehalt verbunden ist.

Alter Friedhof und Munketrappene

Etwa 300 Meter westnordwestlich der heutigen Myking-Kirche und des heutigen Friedhofs liegt der ältere Friedhof. Das erhaltene Gelände ist länglich, nahezu oval und von einer Steinmauer umgeben. Auch nach der Verlegung der Kirchenstätte wurde dieser Friedhof weiter genutzt. Lage, Form und fortgesetzte Nutzung geben unterschiedliche Orientierungspunkte: Der ältere Platz lässt sich vom heutigen Kirchen- und Friedhofsstandort unterscheiden und bleibt zugleich Teil der Geschichte der Kirchenstätte.

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Die alten Munketrappene auf Myking sind restauriert. Eine am 4. September 2025 veröffentlichte Routenbeschreibung nennt für eine angekündigte Wanderung über die Munketrappene und den Weg entlang Kløvhamrane zum alten Friedhof eine Dauer von etwa 1 Stunde und 15 Minuten in ruhigem Tempo. Bei dieser Wanderung lag der Treffpunkt an der Treppe; vom Sportplatz in Myking waren es zu Fuß 10 bis 15 Minuten bis dorthin, und am Sportplatz gab es Parkmöglichkeiten. Die Zeit- und Treffpunktangaben beziehen sich auf die angekündigte Wanderung. Vor einer aktuellen Planung sollten Sie Route, Treffpunkt und Parksituation lokal bestätigen lassen.

Kultur und Wahl des Urlaubsorts

Die Myking-Kirche zählt zu den Kirchen im Lindås-Sokn, die in Alver für Konzerte und andere Kulturveranstaltungen gemietet werden können. Damit umfasst Mykings kulturelles Profil neben Baugeschichte und kirchlichen Gegenständen auch eine mögliche Nutzung für Veranstaltungen.

Für die Wahl des Urlaubsorts lassen sich die Ortsgeschichte und die für eine angekündigte Wanderung beschriebene Strecke als unterschiedliche Interessen gegenüberstellen. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, wägen Sie ab, ob Kirchen- und Friedhofsgeschichte oder die Tourbeschreibung den Ausschlag gibt. So orientiert sich Ihre Zielentscheidung an den Erlebnissen, die Sie in Ihre Reise einbeziehen möchten.

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