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Oosterland: Geschichte, Kirchen und Natur

Unterkünfte in Oosterland

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Oosterland zwischen Geschichte und Natur

Oosterland eignet sich für Urlaubstage, an denen historische Gebäude, sakrale Baukunst und Naturbeobachtung eine gemeinsame Themenlinie bilden. Ein markantes Beispiel ist das Gasthuis: Das ehemalige Armenhaus ist ein langgestrecktes Gebäude aus dem Jahr 1754 und trägt einen halbrunden, ornamental verzierten Giebel. Als Armenhaus bot es vierzehn Familien kostenlose Unterkunft. Das Gasthuis verbindet dabei den Blick auf Architektur mit der Geschichte sozialer Fürsorge in Oosterland. Der Giebel setzt dabei einen eigenen architektonischen Akzent neben der früheren sozialen Funktion.

File:RM14160 Oosterland - Torenplein (foto 1).jpg File:RM14160 Oosterland - Torenplein (foto 1).jpg Foto: Michiel1972 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 3.0

Burgen, Kirchen und markante Bauwerke

Auf dem Gelände von Oostersteyn befinden sich die Fundamente einer Burg aus dem 15. Jahrhundert. In der denkmalgeschützten Jodocuskerk finden wöchentliche Gottesdienste und verschiedene Aktivitäten statt. Der Turm der Sint-Judocuskerk stammt aus der Zeit um 1400 und hat ein Satteldach. Für kulturinteressierte Tage ergibt sich daraus ein Wechsel zwischen Burgfundamenten, kirchlicher Nutzung und historischer Architektur.

Die Molen Oosterland ist eine Getreidemühle und wurde 1752 als Ersatz für eine frühere Bockwindmühle erbaut. Zugleich handelt es sich um einen runden, steinernen Erdholländer. Eine 1752 angelegte Wasserstelle befindet sich an der Nordseite; sie wurde damals für die Bevölkerung und als Löschwasservorrat eingerichtet. Die runde, steinerne Bauweise unterscheidet sie von der früheren Bockwindmühle.

Naturbeobachtung rund um die Natuurtoren

Die Landschaft erhält einen anderen Akzent an der Natuurtoren van Oosterland an der Hoge Maireweg. Der restaurierte ehemalige Elektrizitätsturm wurde zu einem Faunaturm umgestaltet und für verschiedene Tierarten eingerichtet. Dazu gehören Spatzen, Schwalben, Fledermäuse, Eulen, Igel, Spitzmäuse und Insekten. Für Naturinteressierte liegt der Reiz hier in einem ungewöhnlich konkreten Bezug zur Tierwelt. Die bauliche Umgestaltung lenkt den Blick von der früheren Stromversorgung auf die Tierwelt.

Zur Umgebung der Natuurtoren gehören ein verbreiterter Graben und eine Flechthecke. Der Graben und die Flechthecke ergänzen den Turm um sichtbare Landschaftselemente. Südlich von Oosterland sind Reste des Priels Marevliet in dem heute als De Geule bekannten Naturgebiet noch sichtbar.

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Radwege und Tagesplanung

Auch für die Fahrradplanung gibt es zwei klar umrissene Bezüge. Die 30 km lange Route „Monumentaal Fietsen Duiveland“ führt auf dem Rückweg über Oosterland nach Nieuwerkerk. Außerdem lässt sich über nummerierte Knotenpunkte und den Fietsrouteplanner eine Radtour von Oosterland nach Zonnemaire planen. Bei Nieuwerkerk zählt die feste Streckenlänge, für Zonnemaire die Planung über nummerierte Knotenpunkte und den Fietsrouteplanner.

Bei der Tagesplanung in Oosterland können Sie deshalb nach dem gewünschten Rhythmus gewichten: historische Bauwerke und religiöse Orte, Naturbeobachtung am Faunaturm und im Gebiet De Geule oder eine Planung mit dem Fahrrad über die 30-Kilometer-Route nach Nieuwerkerk sowie mit nummerierten Knotenpunkten und dem Fietsrouteplanner nach Zonnemaire.

Weitere Orte entdecken

Für Ihre weitere Reiseplanung: Scharendijke, Zierikzee, Westenschouwen, Renesse, Ouwerkerk, Brouwershaven.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Schouwen-Duiveland.

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