Ferienwohnung in Boskoop: Gärten, Brücken und Baumschulkultur
Unterkünfte in Boskoop
Gärten und Baumschulkultur in Boskoop
Boskoop verbindet eine charakteristische Polderlandschaft mit Gärten, Baumschulkultur, historischen Bauwerken und Wasserwegen. Für Sie kann eine Ferienwohnung in Boskoop deshalb interessant sein, wenn Sie Naturerlebnisse, Kultur und aktive Ausflüge miteinander verbinden möchten. Das Rosarium Boskoop ist ein Rijksmonument. Die Tuinen van Boskoop bilden einen vier Hektar großen Park, der aus einer Baumschule hervorgegangen ist und mit Pflanzen und Bäumen gestaltet wurde, die von Boskoopser Züchtern geliefert wurden.
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Foto: AcroniusZ via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Die Tuinen van Boskoop können von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang kostenlos besucht werden. Besucher können dort frei auf allen Wegen, Pfaden und Rasenflächen spazieren. Plantentuin Esveld ergänzt die Gartenwelt mit einem Japanischen-Ahorn-Garten von knapp einem Hektar, einer großen Hortensiensammlung, einer Baumschule und Sammlungsgärten. Damit lassen sich ruhige Gartenbesuche ebenso in die Tagesplanung aufnehmen wie Spaziergänge mit unterschiedlichen thematischen Schwerpunkten.
Geschichte zum Anschauen und Erleben
Im Boomkwekerijmuseum gehört ein 1870 erbautes Baumschulistenhaus zum Museum. Es veranschaulicht das Wohnen und Leben einer relativ wohlhabenden Baumschulfamilie um 1910. Außerdem bietet das Boomkwekerijmuseum eine historische Führung über 500 Jahre Baumschulgeschichte an. Wer die Entwicklung der örtlichen Gartenbaukultur nicht nur in Sammlungen, sondern auch in einem historischen Gebäude kennenlernen möchte, findet hier einen konkreten Anknüpfungspunkt.
Auch Boskoops Bauwerke erzählen von verschiedenen Epochen. Die Kirche in Boskoop wurde nach dem Brand von 1895 in einem zurückhaltenden und zugleich eleganten Neorenaissance-Stil wiederaufgebaut. An der Gouwe gehören drei Hebebrücken, darunter die Hefbrug Boskoop, zu einem einzigartigen Ensemble, das sich noch weitgehend im ursprünglichen Zustand befindet. Die Hefbrug Boskoop zählt zu den außergewöhnlichen Bauwerken dieser Brücken; ihre komplexe Konstruktion, Größe und Höhe prägen den besonderen Eindruck.
Polderlandschaft, Brücken und Wasserwege
Das Boskoopse Slagenlandschap besteht aus schmalen Landstreifen, die durch Gräben voneinander getrennt und durch charakteristische Brücken verbunden sind. Große Teile Boskoops, insbesondere entlang und östlich der Gouwe, sind noch weitgehend erhalten. Sie gelten als charakteristisch für Boskoop in seiner Blütezeit vom späten 19. bis zur ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. In den Poldern Zuidwijk und Rijneveld werden Rundfahrten entlang der Baumschulen angeboten; dabei können Besucher die Baumschulen aus der Nähe sehen.
Die Wasserwege geben dem Ort eine weitere Ausrichtung. Die Rijneveldsluis ermöglicht es, mit dem Boot in den Polder einzufahren. Die Gouwe und Boskoop sind Teil der Staande-Mastroute zwischen Rotterdam und Amsterdam. Die Hefbrug Boskoop hat eine Durchfahrbreite von 25 Metern und eine maximale Durchfahrthöhe von 34 Metern. Die Brücke von Boskoop über die Gouwe wurde 1936 wegen der zunehmenden Schiffsgröße vergrößert; zugleich wurde der Zugang zur Gouwe verbreitert.
Mit dem Fahrrad durch die Gärten
Für Radtouren bietet die Fahrradroute „Tuinen en kwekers“ einen klaren Ausgangspunkt: Sie beginnt am Bahnhof Boskoop und führt zu den Gärten von Boskoop-Oost und Reeuwijk. Das Boomkwekerijmuseum liegt in der Nähe des Fahrradknotenpunkts 96 östlich der Hebebrücke und verfügt über sechs Ladestationen für Elektrofahrräder. Bei der Wahl Ihrer Ferienwohnung können Sie daher überlegen, ob Gärten, Museen, Brücken oder Wasserwege den Schwerpunkt Ihrer Tage bilden sollen.
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