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Ferienwohnung in Hollands Kroon: Wasserwege, Geschichte und Natur

Unterkünfte in Hollands Kroon

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Hollands Kroon verbindet stille Wasserwege, maritime Geschichte und Landschaften, deren Entwicklung eng mit Deichen, Poldern und der ehemaligen Zuiderzee verbunden ist. Das Sloepennetwerk in Hollands Kroon führt Bootsfahrer über ruhige Wasserwege, an malerischen Dörfern und an besonderer Natur vorbei. So begegnen sich auf dem Wasser die kleinteilige Dorfstruktur und die weite Landschaft der Region.

Wasser und Natur

Am Waddenbelevingspunt beginnt der Zugang vom Parkplatz in der Vissershaven über einen etwa 500 Meter langen Fußweg, der über einen schmalen Deich führt. Die untere Plattform ist für Rollstühle und Elektromobile zugänglich, während die obere Plattform nur über eine Wendeltreppe erreicht werden kann. Zwei Fernrohre gehören zur Ausstattung des Waddenbelevingspunt. Der Ort liegt an einem der dunkelsten Orte der Niederlande und eignet sich besonders zur Beobachtung des Sternenhimmels.

Im Tierpark Hoenderdaell kümmert man sich unter anderem um gerettete Braunbären, Kattas, Alpakas und einen Schneeleoparden. Die Lebensräume werden möglichst naturnah gestaltet. Besucher können dort außerdem farbenprächtige Loris füttern. Im Tierpark betreibt die Stichting SOS Dolfijn ein pädagogisches Auffangzentrum für Meeressäuger und hilft gestrandeten oder vom Stranden bedrohten Schweinswalen, Delfinen und Walen.

Wasseraktivitäten

Das Lutjestrand am Amstelmeer verfügt über getrennte Bereiche zum Kitesurfen und Windsurfen, einen Sandstrand sowie ein Schwimmbecken. Am Lutjestrand sind außerdem Bootfahren, Stand-up-Paddling, Kitesurfen und Windsurfen möglich. Die verschiedenen Bereiche und genannten Aktivitäten machen die Uferlandschaft als eigenen Erlebnisraum sichtbar, ohne dass Wasser und Strand auf eine einzige Nutzung festgelegt sind.

Geschichte und Kultur

Die WR60 ist das einzige erhaltene Wieringer Skuutje aus einer früheren Flotte zahlreicher solcher Fischerboote. Vermutlich wurde es um 1840 auf der Werft von Alkema in Makkum für den Fischer Jan Tijsen aus Den Oever gebaut. Heute wird das Skuutje für Ausflugsfahrten und als Ausbildungsschiff eingesetzt.

Das Museum De Turfschuur in Kolhorn zeigt den regionalen und lokalen Kampf gegen das Wasser sowie die Veränderungen der Landschaft. Mit einem vierteiligen Modell und einer kurzen Videopräsentation erklärt es 1.000 Jahre Wasserbewirtschaftung und Landschaftsentwicklung. Das Museum bietet das ganze Jahr über drei kostenlose geführte Dorfrundgänge als Audiotouren an, auch wenn das Museum geschlossen ist.

Im Wieringen Eilandmuseum „Jan Lont“ geht es um das tägliche Leben und Arbeiten der Inselbewohner vor dem Bau des Afsluitdijk. Dazu zählen Viehzucht, Seegrasfischerei, Jagd und Fischerei. Wieringen war einst eine Insel in der Zuiderzee und wurde mit der Fertigstellung des Afsluitdijk im Jahr 1924 mit dem Festland verbunden. Seine maritime Geschichte reicht bis in die prähistorische Zeit zurück.

Wege und Landschaft

Die Rundwanderung Westerland van Wieringen führt über die Westspitze des ehemaligen Wieringen und an alten Dörfern, Höhenunterschieden, Hohlwegen und ausgedehnten Weiden vorbei. Die Wieringen-Wanderroute ist 15,8 Kilometer lang und nutzt die Storytrails-App, um unterwegs Videos, Bilder und Geschichten bereitzustellen. Für Radfahrer ist die Monumentenroute „Langs zilt en zoet“ eine etwa 30 Kilometer lange Strecke durch die Natur und entlang historischer Herrenhäuser, Kirchen, Bauernhöfe und Schleusen.

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Die MUZ-Route führt an Denkmälern der Zuiderzeewerken entlang und vermittelt die Geschichte Wieringens vom Inselgebiet zum Festland. „Het verhaal van Hollands Kroon West“ verläuft über alte Deiche, an ehemaligen Hafenorten und am landwirtschaftlichen Kulturerbe entlang. „Het verhaal van Hollands Kroon Oost“ vermittelt unterwegs Geschichten über Landgewinnung, Wasserbewirtschaftung und das Leben an der ehemaligen Zuiderzee.

Im Robbenoordbos wachsen Schwarzerlen und Moorbirken; außerdem gibt es dort zahlreiche Pilze. Der Wieringermeer, heute Teil von Hollands Kroon, bietet die Möglichkeit, die Geschichte von Trockenlegung, Einpolderung und Deichbau aus nächster Nähe zu erleben. Die Kromme Grouwroute führt an einem alten Torffluss und einem Vorkriegskanal entlang und verläuft teilweise über Grasdämme.

Die Poldertuin Anna Paulowna zeigt Frühjahrsblüher, die von regionalen Blumenzwiebelzüchtern bereitgestellt werden, und wird jährlich von Freiwilligen gepflegt. Von Mitte März bis Ende April steht der Poldertuin in Blüte und ist dann am schönsten. Eine weitere landwirtschaftliche Perspektive eröffnet die Tulpenexcursie mit einer Führung durch Gewächshäuser, Kühlzellen und Verarbeitungsräume, zu denen auch ein moderner Röntgen-Bepflanzungsroboter gehört.

Weitere Ortsseiten in Hollands Kroon: Westerland, Wieringerwaard, Kreileroord, Winkel, Barsingerhorn, Hippolytushoef, Kolhorn.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Nordholland.

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