Monywa: Pagoden und Felskunst
Unterkünfte in Monywa
Monywa verbindet bekannte Pagoden im Ort mit einer jährlich wiederkehrenden Festtradition; im näheren Umfeld kommen Höhlen, Tempel und Wandkunst hinzu. Der kulturelle Schwerpunkt reicht von religiöser Kunst des alten Myanmar bis zu einem zehntägigen Fest im Monat Thadingyut. Wer eine Ferienwohnung auswählt, kann zuerst entscheiden, ob Pagoden und Fest in Monywa oder auch die Kulturstätten westlich davon den Aufenthalt prägen sollen. Diese Unterscheidung macht die Ortswahl konkreter, ohne die nahe gelegenen Ziele mit den Pagoden in Monywa gleichzusetzen.
Pagoden und Festtradition in Monywa
Zu den bekannten Pagoden in Monywa zählen die Shwezigon-Pagode und die Hsutaungpyae-Pagode. Ihre Namen geben einen ersten kulturellen Schwerpunkt für den Ort vor. An der Hsutaungpyae-Pagode ist das Buddha-Pujaniya-Fest als jährlich wiederkehrende Tradition verankert: Es dauert zehn Tage im Monat Thadingyut und zieht zahlreiche Pilger und Besucher an. Damit gehört neben den Pagoden selbst auch ein Fest mit festem Monatsbezug zum kulturellen Bild Monywas.
Wenn Sie Ihre Reise auf dieses Fest ausrichten möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Festtermine. Für die Planung hilft es, den Festbesuch als eigenen möglichen Schwerpunkt zu betrachten, statt ihn mit einem Besuch der Pagoden gleichzusetzen. So lässt sich die Reise nach dem gewünschten kulturellen Anlass ausrichten.
Höhlen, Tempel und Felskunst westlich von Monywa
Pho Win Taung und Shwe Ba Taung liegen in der Gemeinde Yinmabin, 25 Kilometer westlich von Monywa, in der Region Sagaing. An beiden Orten sind Steinmetzarbeiten, Wandkunst, Skulpturen und religiöse Kunst des alten Myanmar zu sehen. Die räumliche Einordnung ist für die Planung hilfreich: Diese Kulturstätten liegen außerhalb des Pagoden-Schwerpunkts in Monywa und bilden einen eigenen Themenbereich für die Reise.
Pho Win Taung umfasst laut einer Beschreibung mehr als 900 von Menschen geschaffene Höhlen. An ihren Innenwänden befinden sich Buddha-Bilder und antike Malereien. Auch die Überlieferung zu den Namen gehört zur Geschichte des Ortes: Der Legende nach lebte der Alchemist U Pho Win in den Höhlen; der Berg und die Höhlen wurden nach ihm benannt. Die Legende bleibt dabei eine Legende und unterscheidet sich von den konkreten Beschreibungen der Höhlen und ihrer Wandbilder.
In Shwe Ba Taung sind zahlreiche Höhlen und Tempel in das umgebende Vulkangestein gehauen und mit alten Buddha-Bildern ausgestattet. An den Höhlenwänden befinden sich Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert. Im Vergleich dazu liegt der besondere Akzent von Pho Win Taung in der großen Zahl der Höhlen und den dortigen Bildern und Malereien; Shwe Ba Taung verbindet Höhlen und Tempel im Vulkangestein mit den Wandmalereien aus dem 13. Jahrhundert. Wer sich für Felskunst interessiert, findet so zwei konkrete, unterschiedliche Blickwinkel.
Kunst und Motive für die Reiseplanung
Die Mohnyin Thanbuddhe Pagoda wird wegen ihrer Kunst und ihres Kunsthandwerks als Reiseziel für einheimische und ausländische Besucher im Raum Monywa genannt. Ein Artikel aus dem Jahr 2020 nennt im Hauptgebäude 582.363 Buddha-Bilder an den Innen- und Außenwänden; an der Pagode und der Gebetshalle sind 864 umgebende Pagoden zu sehen. Besucher können dort stehenden und sitzenden Buddha-Bildern verschiedener Größen huldigen. Die Zahlen und die unterschiedlichen Bildmotive geben diesem Ziel einen eigenen kulturellen Schwerpunkt neben den Höhlen und Wandmalereien westlich von Monywa.
Für die Wahl einer Ferienwohnung kann deshalb der gewünschte Schwerpunkt eine hilfreiche Orientierung sein: Möchten Sie vor allem die Pagoden und die Festtradition in Monywa erkunden, oder sollen auch die Höhlen- und Felskunststätten westlich davon Teil Ihrer Planung sein? Wenn Sie mit Kindern reisen, lässt sich die Auswahl anhand konkreter Interessen besprechen: Stehen Höhlen und Wandbilder oder Pagoden, Buddha-Bilder und die Festtradition stärker im Mittelpunkt? So wird der kulturelle Fokus klar, bevor Sie nach einer Unterkunft suchen.
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