Pljevlja: Klostergeschichte, Museum und Ljubišnja
Unterkünfte in Pljevlja
Pljevlja verbindet jahrhundertealte Sakral- und Stadtgeschichte mit Bergnatur. Die Bandbreite reicht von einer archäologischen Stätte und einer Moschee mit einem kunstvoll geschmückten Koran bis zu den markierten Wander- und Radangeboten der Ljubišnja. Bei der Suche nach einer Ferienwohnung können Sie zuerst festlegen, ob Kulturgeschichte, Wandern oder Radfahren den Schwerpunkt Ihrer Reise setzen soll.
Archäologie, Moschee und Klöster
Die archäologische Stätte Municipium S. in Komini nahe Pljevlja umfasst die Überreste einer antiken Stadt und zwei Nekropolen. Die Kirche des Heiligen Nikolaus im Kloster Dubočica wurde 1565 errichtet und ausgemalt. Vier Jahre später entstand die Husein-Pašina-Džamija nach Plänen des Baumeisters Hajrudin, der auch die berühmte Brücke in Mostar baute. Die Moschee bewahrt einen Koran aus dem 16. Jahrhundert, der in arabischer Schrift verfasst und mit vergoldeten Miniaturen geschmückt ist.
Das 1961 errichtete Denkmal auf Stražica ist den Gefallenen der Schlacht von Pljevlja und gefallenen Kämpfern aus dem Gebiet der Gemeinde gewidmet. Es gilt zudem unbekannten Kämpfern aus verschiedenen Teilen Jugoslawiens, die während des Nationalen Befreiungskriegs im Gebiet der Gemeinde Pljevlja fielen.
Museum und historische Überlieferung
Das Heimatmuseum Pljevlja wurde 1952 gegründet und verfügt über einen Bestand von nahezu 5.000 Museumsobjekten. Anhand der Bestände lässt sich die menschliche Besiedlung im Gebiet von Pljevlja praktisch kontinuierlich bis in eine Zeit vor mehr als 40.000 Jahren zurückverfolgen. Damit bietet das Museum einen weiten zeitlichen Rahmen für die Beschäftigung mit der Geschichte der Gegend.
Die früheste bekannte schriftliche Erwähnung des Klosters Sveta Trojica stammt aus dem Jahr 1537. Für die orthodoxe Bevölkerung von Stara Raška, Polimlje und Potarje war es ein bedeutendes religiöses, Bildungs-, Kultur- und Nationalzentrum. Seine Schatzkammer enthält Ikonen, liturgische Gegenstände, Goldschmiedearbeiten, kirchliche Stickereien, Mobiliar und Dokumente. Das Kloster Dovolja wird erstmals 1513 erwähnt; daraus wird geschlossen, dass es bereits im 15. Jahrhundert errichtet wurde.
Ljubišnja, Wege und Natur
Der höchste Gipfel der Ljubišnja, Dernjačište, ist 2.238 Meter hoch. Die Ljubišnja ist vollständig für Wandern und Mountainbiking markiert. Auf dem Berg leben rund hundert Vogelarten, darunter Wespenbussard, Auerhuhn, Haselhuhn, Ringeltaube, Buntspecht und Steinadler. Auch die Schlucht der Tara gehört zum Wanderangebot in Pljevlja.
Für Radfahrende sind im ländlichen Gebiet von Pljevlja elf markierte Radwege mit einer Gesamtlänge von 270 Kilometern ausgewiesen. Eine andere Art von Grünraum bietet der Stadtpark Vodice: Dort gibt es markierte Trim-, Spazier- und Radwege, zwei künstliche Seen und einen Fischteich.
Den passenden Schwerpunkt für Ihre Reise wählen
Für die Ferienwohnungsplanung lassen sich die Aktivitätsangebote nach ihrem beschriebenen Rahmen unterscheiden: Auf der Ljubišnja sind Wandern und Mountainbiking markiert; im ländlichen Gebiet werden elf Radwege mit insgesamt 270 Kilometern ausgewiesen. Wenn Sie eher Kulturgeschichte in den Mittelpunkt stellen möchten, bieten Museum, archäologische Stätte und Klöster andere Themen für Ihre Reiseplanung.
Auch kulinarisch ist eine regionale Spezialität genannt: Eine 2025 aktualisierte Beschreibung des Restaurants Milet Bašta führt nationale Küche und authentische Spezialitäten der Region Pljevlja auf. Wenn Sie dort essen möchten, prüfen Sie das aktuelle Angebot vorab.
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