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Budva: Altstadt, Strände und Wege

Unterkünfte in Budva

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Budva vereint mittelalterliche Stadtgeschichte, Strände und Wege durch das Hinterland. Wer den Aufenthalt nicht auf einen einzigen Urlaubsschwerpunkt festlegen möchte, findet hier Anregungen für Tage am Wasser ebenso wie für Entdeckungen in Museen, Kirchen und der Landschaft. Für die Wahl einer Ferienwohnung können Sie sich daher zunächst fragen, ob Sie vor allem Budvas Altstadt und Küste erleben oder auch Wanderwege und kleinere Orte in Ihre Reise einbeziehen möchten.

Old Town Budva on the rocky Adriatic peninsula in Montenegro Old Town Budva, Montenegro Foto: otrow_photography via Wikimedia Commons, CC0

Strände mit unterschiedlichen Merkmalen

Der Strand von Bečići erhielt 1935 in Paris den Grand Prix und 1965 die Goldene Palme. Mogren besteht aus zwei Stränden, die durch einen Tunnel miteinander verbunden sind. Für die Orientierung ist außerdem eine konkrete Wegangabe überliefert: Vom Hotel Avala aus führt ein 350 Meter langer Betonweg zum Strand Mogren. Diese Angabe bezieht sich auf diesen Ausgangspunkt, nicht auf andere Unterkünfte.

Der Strand von Buljarica ist 2.250 Meter lang. Wer neben dem Strand auch Naturthemen aufgreifen möchte, kann das Feuchtgebiet Buljaričko polje kennenlernen: Es ist ein Naturreservat für zahlreiche seltene Pflanzen- und Vogelarten. Crvena Glavica umfasst sieben kleinere Strände; einige davon sind nur mit dem Boot oder schwimmend erreichbar. Diese Einschränkung ist wichtig, wenn Sie gezielt Orte am Wasser auswählen. Drobni Pijesak liegt in einer versteckten Bucht und ist vom Meer aus am leichtesten erreichbar.

Altstadt, Museen und lebendige Kultur

Die Altstadt von Budva ist von mittelalterlichen Mauern umgeben, zu denen eine Festung, Türme und Tore gehören. In der Altstadt zeigt das Museum der Stadt Budva archäologische und ethnografische Ausstellungen. Auch die Zitadelle bietet einen Blick auf die Stadt; zu ihr gehören ein kleines Museum, eine Bibliothek und ein Fischrelief, das Budva symbolisiert. So lassen sich unterschiedliche Zugänge zur Geschichte der Stadt wählen: über archäologische und ethnografische Sammlungen, die Befestigungsanlage oder einzelne historische Zeugnisse.

In den Sommermonaten verwandelt das 1987 gegründete Festival „City Theater“ Plätze und Innenhöfe der Altstadt in Bühnen. Eine weitere kulturelle Adresse ist das Spomen Dom Reževići. Das Haus befindet sich in einem ehemaligen Schulgebäude aus dem Jahr 1856 und umfasst eine Galerie, eine Bibliothek sowie einen ethnografischen Raum. Zu seinem Programm gehören Präsentationen, Ausstellungen, Diskussionsveranstaltungen und poetisch-musikalische Abende.

In Petrovac bieten die römischen Mosaike einen anderen historischen Blick: Es handelt sich um Bodenverzierungen eines römischen Bauwerks, das wahrscheinlich aus dem 3. oder 4. Jahrhundert n. Chr. stammt. Das Spomen Dom Crvena komuna umfasst dort eine Kunstgalerie, eine Bibliothek und ein Revolutionsmuseum. Bei den Sakralbauten gehören das Kloster Praskvica nahe Sveti Stefan mit seiner umfangreichen Bibliothek, seinem Archiv und seiner Schatzkammer sowie die Kirche des heiligen Thomas zu den besonderen Besuchszielen. Die Kirche liegt an der Bečići-Strandpromenade auf einer Anhöhe zwischen Kiefern und Zypressen und ist vom Strand aus erreichbar.

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Wanderungen, Natur und regionale Entdeckungen

Die Riviera von Budva verfügt innerhalb der Gemeinde über fast 150 Kilometer Wanderwege. Sie führen durch das Hinterland und verbinden authentische Küstendörfer. Ein benannter historischer Weg ist Jegorov Put, der von Miločer nach Čelobrdo verläuft. Für Wanderungen gibt es außerdem BudvaTrails, eine GPS-Anwendung, die kostenlos online und offline genutzt werden kann. Wer eine Reise mit Bewegung und Kultur verbinden möchte, kann diese Wege neben den Museen und historischen Orten als eigenen Schwerpunkt betrachten.

Ein Naturdenkmal mit langer Geschichte ist die alte Olive von Ivanovići. Sie ist etwa 2.000 Jahre alt und wurde 1994 als Naturdenkmal registriert und geschützt. Von der Magistrale Budva–Bar führt ein etwa zwei Kilometer langer Weg durch die Siedlung und das Dorf Ivanovići; anschließend geht es über einen 30 Meter langen Steinweg zum Baum. Der Miločer-Park wiederum ist ein Garten mit exotischen Bäumen und Blumen in der touristischen Zone Sveti Stefan–Miločer.

Auch lokale Esskultur kann Teil der Entdeckungen sein: Zum Dan Širuna gehört eine traditionelle Verkostung frisch zubereiteten širun, eines Blaufischs, der mit lokalem Wein oder Bier serviert wird. Tauchclubs gibt es in Budva, Pržno, Sveti Stefan und Petrovac; die Marina Budva verfügt über 330 gewerbliche Liegeplätze im Meer. Je nachdem, ob Sie Kultur, Wanderungen, Natur oder Aktivitäten am Wasser in den Vordergrund stellen, können Sie Ihren Ferienwohnungsstandort entsprechend auswählen.

Orte in der Gemeinde Budva

Für die weitere Orientierung können Sie auch die einzelnen Orte und Teilgebiete ansehen: Bečići, Sveti Stefan, Petrovac Na Moru, Miločer, Budva, Pržno, Kaluđerac und Buljarica. Weitere Namen für Ihre Suche sind Katun Reževići, Kuljače, Rijeka Reževići, Markovići, Lapčići, Boreti, Prijevor und Drobnići.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Montenegro.

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