San Luis Potosí
Unterkünfte in San Luis Potosí
San Luis Potosí verbindet ungewöhnliche Kunstorte, archäologische Zeugnisse, lebendige Traditionen und sehr unterschiedliche Landschaftsmotive. In der Huasteca Potosina gehören Wasserfälle und Flusslandschaften ebenso zu den Entdeckungen wie die archäologische Stätte Tamtoc. Weiter nördlich prägt die Bergbaugeschichte Real de Catorce. Für die Wahl einer Ferienwohnung lohnt es sich deshalb, zuerst zu überlegen, welche Orte und Erlebnisse den Schwerpunkt Ihrer Reise bilden sollen.
Skulpturen und Geschichte der Huasteca
In La Conchita, Gemeinde Xilitla, liegt Las Pozas, der surrealistische Skulpturengarten von Edward James. Natürliche und künstlich angelegte Wasserfälle und Becken gehören zu seiner besonderen Gestaltung. Die Gartenfläche umfasst fast neun Hektar; insgesamt gibt es dort 27 Gebäude, Bauwerke und Skulpturen. Ein privates Erlebnis im Jardín Escultórico Edward James umfasst außerdem Zugang zu exklusiven oder nur eingeschränkt zugänglichen Bereichen. Damit bietet Las Pozas verschiedene Perspektiven auf die Verbindung von Garten und Kunst.
Die archäologische Stätte Tamtoc zeigt andere Zeugnisse der Huasteca: Pyramiden, Monolithen, Stelen, Wandmalereien, kreisförmige Architektur und Steinskulpturen wie die Venus von Tamtoc. Während des Rundgangs lassen sich im Bereich La Noria das Monument 32, auch La Sacerdotisa genannt, sowie Kanalsysteme und die Laguna de los Patos besichtigen. Wer archäologische Themen vertiefen möchte, findet im Museo Regional Potosino eine bedeutende Sammlung zur Huasteca. Die Sala Huasteca behandelt ihre Geografie, ethnische und funeräre Bräuche, Chronologie und Gesellschaft. Hinzu kommt eine wichtige Galerie für Kunst aus der Vizekönigszeit.
Bergbaugeschichte und Landschaft bei Real de Catorce
Real de Catorce ist eine alte Bergbausiedlung, die um 1778 gegründet wurde und zu den wichtigsten touristischen Attraktionen des Bundesstaats zählt. Der 2,3 Kilometer lange Túnel de Ogarrio führt durch massiven Fels nach Real de Catorce. Vor Ort werden Ausflüge zu Pferd und mit mietbaren Willys-Fahrzeugen angeboten. Sie führen über raue Wege, semiaride Ebenen und hoch gelegene Landschaften. Wer sich für die Geschichte des Ortes interessiert, kann den Besuch außerdem mit dem Tempel der Purísima Concepción verbinden: Dort befindet sich ein Bildnis des San Francisco de Asís, das jedes Jahr am 4. Oktober von Hunderten Pilgern verehrt wird.
Wasser, Handwerk und regionale Traditionen
Aquismón verbindet kulturelle und landschaftliche Eindrücke. Dort sind die indigenen Sprachen Teenek, Náhuatl und Xi’u präsent; auf dem lokalen Markt zeigen Stickerinnen ihre Textilarbeiten. Von Aquismón aus ist die Cascada de Tamul erreichbar. Auf dem Río Tampaón kann man zwischen von Schluchten geprägten Landschaften rudern. In der Cueva de El Aguacate werden weiterhin überlieferte Rituale praktiziert. Wasserfall, Fluss und kulturelle Begegnungen stehen hier für unterschiedliche Interessen, die bei der Planung Ihrer Unterkunft eine Rolle spielen können.
In den Werkstätten von Santa María del Río fertigen Kunsthandwerker Rebozos mit Ikat- und Rückengurtwebtechnik. Der Rebozo de bolita stammt aus dieser Gegend. Zum lokalen Speiseangebot gehören Asado de boda, Barbacoa und Nopales en escabeche. In Ciudad del Maíz wiederum verbinden sich Kunst, indigene Tradition und Küche: In der Gemeinde El Tepeyac befinden sich zwei von Diego Rivera entworfene und von seinen Schülern ausgeführte Wandbilder, „Ritual de una alegoría“ und „Transformación del Tepeyac“. Die indigene Semana Santa Xi’lui ist eine mehr als 300 Jahre alte Tradition der Xi-’Iui mit Tänzen und Spiritualität. Dazu gehört der Tanz Caballito de San Martín Caballero im Ejido San José. Das Guiso borracho aus Fleisch, Gemüse und Pulque ist Teil einer lokalen kulinarischen Tradition der Pame.
Handwerk und ruhige Ausflüge
Auch Tierra Nueva bietet mehrere eigenständige Anlässe für einen Besuch. Die Presa La Muñeca wird für Sportfischen und ruhiges Camping empfohlen. Zu den Septemberfeiern gehören Jaripeos und Tänze. In der Palmoro-Hats-Fabrik lässt sich die handwerkliche Herstellung von Strohhüten besichtigen. Ein weiteres Naturmotiv ist die Cascada de Rancho El Zapote, auch Poza Azul genannt: Sie besitzt türkisfarbenes Wasser und ist von üppiger Vegetation umgeben. Die Ruinas de El Jopoy schließlich sind Überreste eines 1522 errichteten spanischen Bauwerks, das viele Historiker als erste Kirche der Huasteca ansehen.
Ob Ihr Interesse eher archäologischen Stätten, Kunst und Handwerk, Flusslandschaften oder regionalen Traditionen gilt: Richten Sie die Suche nach einer Ferienwohnung an den Orten aus, die Sie besonders entdecken möchten. Für die weitere Orientierung im Bundesstaat finden Sie auch Ciudad Valles, San Luis Potosí, Villa De Reyes, Carmen, El Nogalito, La Pila, Ranchito, Soledad De Graciano Sánchez, Alfred M. Terrazas, Xilitla, Tamasopo, Río Verde, El Naranjo, Herradura, Catorce, Santa Maria Del Rio, Pozos, Tamazunchale, Los Puentes, Axtla De Terrazas, Salinas De Hidalgo, Refugio, El Charco De Piedras, Matehuala, Tierra Nueva, Damián Carmona, Cedral, Antiguo Tamuín, El Mastranto, Catorce, Huehuetlán, Charcas und Tanchachín.
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