Atlixco: Klosterbaukunst, Handwerk und Talblicke
Unterkünfte in Atlixco
Atlixco liegt an den Hängen des Vulkans Popocatépetl. Historische Bauwerke, traditionelles Handwerk, ein Fest mit Tanzgruppen aus Puebla und Ausblicke über das Tal geben dem Ort verschiedene Facetten. Auch kulinarisch hat Atlixco ein eigenes Thema: Bei der Feria de la Cecina wird eine traditionelle Zubereitung aus fein geschnittenem Rindfleisch angeboten.
Historische Bauwerke aus mehreren Jahrhunderten
Die Zona de Monumentos Históricos de Atlixco wurde am 27. Mai 1988 unter Denkmalschutz gestellt. Sie umfasst 43 Häuserblocks mit historisch und architektonisch wertvollen Gebäuden aus dem 16. bis 19. Jahrhundert. Für einen Besuch mit Interesse an Baugeschichte bietet das einen breiten zeitlichen Rahmen: Die geschützten Gebäude gehören nicht nur einer einzelnen Epoche an.
Mehrere religiöse Bauwerke geben dieser Geschichte konkrete Bezugspunkte. Das Convento de San Francisco ist ein Bauwerk aus dem 16. Jahrhundert. Das Kirchenschiff von La Natividad de Nuestra Señora stammt aus der ersten Hälfte desselben Jahrhunderts; die Kirche liegt gegenüber der Plaza de Armas. Die Capilla del Tercer Orden de San Francisco ist später einzuordnen: Sie stammt aus dem späten 16. oder frühen 17. Jahrhundert und hat einen Grundriss in Form eines lateinischen Kreuzes.
Beim Convento y Templo de San Agustín sind sowohl der Beginn als auch der Abschluss des Baus datiert. Er begann 1546 mit Genehmigung des Vizekönigs Antonio de Mendoza und wurde 1629 abgeschlossen. Zusammen mit den Gebäuden aus dem 16. Jahrhundert zeigt dieser Baukomplex, dass sich Atlixcos architektonische Geschichte über mehrere Zeiträume erstreckt. Die unterschiedlichen Angaben zu Bauzeit und Grundriss bieten kulturinteressierten Reisenden konkrete Anhaltspunkte, wenn sie sich mit den einzelnen Bauwerken beschäftigen.
Ausblicke am Cerro de San Miguel
Eine andere Perspektive eröffnen die vier Miradores del Cerro de San Miguel. Von ihnen aus reichen die Ausblicke zu den Glockentürmen der Klosteranlagen von Atlixco und über das Tal. Die Aussicht verbindet damit zwei Aspekte des Ortes: die Landschaft an den Hängen des Popocatépetl und die markanten Bauwerke der Klosteranlagen. Wer seine Reise stärker auf Landschaft oder Architektur ausrichten möchte, findet hier einen passenden thematischen Schwerpunkt, ohne beides voneinander trennen zu müssen.
Handwerk und Tanz aus Puebla
Zu Atlixcos Handwerkstraditionen gehören Gegenstände aus naturfarbenem und polychromem Ton, bestickte Hemden und Kerzen. Diese Auswahl umfasst unterschiedliche Materialien und Arbeitsweisen: Tonarbeiten stehen neben Textilien und Kerzen. Beim Huey Atlixcáyotl treten Tanzgruppen aus den elf ethnografischen Regionen des Bundesstaates Puebla auf. So ergänzen lebendige Tanzaufführungen die Bau- und Handwerksthemen um eine weitere kulturelle Facette.
Cecina bei der Feria de la Cecina
Bei der Feria de la Cecina bereiten erfahrene Handwerker die traditionelle Cecina aus Atlixco aus fein geschnittenem Rindfleisch zu. Das Fleisch wird auf einem Comal gebraten und mit handgemachten Tortillas, Avocado aus Atlixco sowie Nopales serviert. Dazu kommen Sahne und Chilis oder Salsa. Die Beschreibung der Zubereitung macht das Gericht zu einem konkreten kulinarischen Thema für die Reise: Es verbindet die Cecina mit weiteren Zutaten und einer bestimmten Art des Bratens und Servierens.
Anreise aus Puebla
Mit dem Bus ist Atlixco vom Terminal CAPU über Línea Oro und Erco erreichbar. Wer aus Puebla mit dem Auto kommt, kann die mautpflichtige Vía Atlixcayotl oder die Bundesstraße 190 nutzen. Bei der Routenwahl ist damit ein Unterschied ausdrücklich benannt: Für die Vía Atlixcayotl fällt Maut an, während die Bundesstraße 190 als weitere Verbindung genannt ist. Die Angaben zu Bus und Auto helfen Ihnen, die Anreise nach dem gewünschten Verkehrsmittel auszurichten.
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