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Tétouan: Medina, Handwerk und Kulturgeschichte

Unterkünfte in Tétouan

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Tétouan erschließt sich über das Zusammenspiel seiner Medina und ihrer Handwerksgeschichte. In der zum UNESCO-Welterbe gehörenden Medina können Sie durch die Gassen spazieren. Die Hauptstraßen verbinden die Tore miteinander und erschließen Plätze, öffentliche Gebäude wie Funduq-Gasthäuser, Moscheen und Zawiyas sowie Handwerks- und Geschäftsviertel. Kleinere Gassen führen zu Durchgängen und halbprivaten Wohnbereichen. Eine etwa fünf Kilometer lange historische Mauer umgibt die Medina; sieben Tore führen hinein. So gibt es bei einem Spaziergang sowohl verbindende Straßen als auch Gassen, die zu kleineren Durchgängen und Wohnbereichen führen.

Medina und Handwerk

Die Handwerksviertel von Tétouan umfassen Zellige, Taajira-Stickerei, Einlege- und bemaltes Holz sowie Schmiedeeisenarbeiten. Handwerker in der Medina fertigen auch Zellige-Fliesen. Das Spektrum reicht damit von einer einzelnen Fliesentechnik bis zu Stickerei, unterschiedlichen Holzarbeiten und Schmiedeeisen. Wer sich für die handwerkliche Seite der Stadt interessiert, begegnet nicht nur einem einzelnen Gewerbe, sondern mehreren Materialien und Arbeitsformen.

Ein wichtiger Bezugspunkt ist Dar Sanâa, die nationale Schule für Handwerk und Kunst von Tétouan. Sie wurde 1919 während des spanischen Protektorats vom spanischen Maler Mariano Bertucci und Abdessalam Bennouna gegründet. Dar Sanâa liegt gegenüber Bab El Oqla, einem der sieben historischen Tore der alten Medina. Die Architektur im andalusischen Stil spiegelt eine Epoche des Kunsthandwerks wider, in der marokkanische, spanische und jüdische Handwerker nebeneinander wirkten. Dar Sanâa wird als lebendiges Museum mit zahlreichen Objekten beschrieben, die Geschichte und Kunst des traditionellen Kunsthandwerks veranschaulichen.

Kulturgeschichte und besondere Termine

Auch das jährliche Pop-up-Event Marché au fil du temps setzt einen eigenen Akzent: Am Rande des Women’s Voices International Music Festival werden dort lokale, von Frauen getragene Kunsthandwerke präsentiert. Da der jährliche Rhythmus noch keinen konkreten Termin für Ihre Reise festlegt, prüfen Sie die Veranstaltungstage für Ihren Reisezeitraum.

Das Musée Bab El Oqla wurde 2018 zur Restaurierung und Renovierung geschlossen und im Januar 2022 wiedereröffnet. Seine Sammlung umfasst Brautkleidung und Brautschmuck sowie eine Sammlung zur arabisch-andalusischen Musik, die ein Erbe von acht Jahrhunderten darstellt. Diese Themen ergänzen den Blick auf das Kunsthandwerk um Kleidung, Schmuck und Musik. Für einen geplanten Museumsbesuch sollten Sie die aktuelle Zugänglichkeit prüfen.

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Eine archäologische Perspektive nahe Tétouan

Fünf Kilometer südwestlich von Tétouan liegt die archäologische Stätte Tamuda. Dort wurden Überreste aus mauretanischer und römischer Zeit freigelegt. Auf den Ruinen der mauretanischen Stadt errichtete das römische Heer ein Militärlager, das bis zum 5. Jahrhundert n. Chr. in Betrieb war. Das Kulturministerium stufte Tamuda 2005 als nationales Kulturerbe ein. Damit ergänzt die Stätte die städtische Handwerks- und Kulturgeschichte um eine archäologische Perspektive. Prüfen Sie vor einem geplanten Besuch die aktuelle Zugänglichkeit.

Für die Wahl einer Ferienwohnung in Tétouan kann Ihr geplantes Programm den Ausschlag geben: Soll die Medina mit ihren Gassen, Handwerksvierteln und Kulturthemen im Mittelpunkt stehen, oder möchten Sie auch Tamuda in Ihre Reiseplanung einbeziehen? So lässt sich die Suche nach einer Ferienwohnung mit der Art von Aufenthalt verbinden, die Sie in Tétouan planen.

Weitere Reiseziele entdecken: M'diq, Bab Taza, Cabo Negro, Derdara, El Jebha, Mejlaw, Oued Laou, Stehat.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Tanger-Tétouan.

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