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Općina Lokvičići: Seen, Karst und Geschichte

Unterkünfte in Općina Lokvičići

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Seen, Karst und Feuchtgebiet

Lokvičići verbindet eine ungewöhnliche Wasserlandschaft mit Karstformen und Spuren früherer Zeiten. Im westlichen Teil des Imotsko polje liegt Prološko Blato, ein Überschwemmungsgebiet, das einen Teil des Jahres unter Wasser steht. Das bedeutende Landschaftsschutzgebiet wurde 1971 ausgewiesen, umfasst 10,24 km² und liegt teilweise im Gebiet der Gemeinde. Sein ökologischer Wert zeigt sich auch in seiner Funktion als Lebensraum für Wasservögel und endemische Fischarten.

File:Oaza mira.jpg File:Oaza mira.jpg Foto: Miljenko 1960 via Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0

Die Gruppe der Lokvičić-Seen umfasst den Lokvičić-See, der auch Mamića-See genannt wird, den Knezović-See und Galipovac. Zusammen mit dem Proložac-See und dem Proložac Mire genannten Teil des Imotski-Tals bilden sie eine zusammenhängende Landschaftseinheit. Galipovac ist der größte und bekannteste der drei Seen; dort gibt es Aussichtspunkte und Rastplätze. Der Knezović-See unterscheidet sich durch seine sehr steile, schwer zugängliche Karstsenke. Sein Wasser ist sehr klar, die Tiefe beträgt etwa 40 Meter. Die drei Lokvičić-Seen trocknen nicht aus. Es wird angenommen, dass sie durch unterirdische Wasserläufe mit dem Imotski-Tal oder dem Proložac Mire verbunden sind.

Wege rund um die Seen

Um die Lokvičić-Seen führt ein Rundweg. Außerdem wurde dort ein 3,9 Kilometer langer Geoweg angelegt und hergerichtet. Zu seinen Merkmalen gehören Rastplätze, Aussichtspunkte und Lehrtafeln. Der Wanderweg Lokvičićka jezera ist 7,7 Kilometer lang und weist einen Höhenunterschied von 570 Metern auf. Wer mit Kindern reist, kann zudem abwägen, ob Lehrtafeln unterwegs für die eigene Gruppe interessanter sind als eine Wegplanung, bei der vor allem Streckenlänge und Höhenunterschied eine Rolle spielen.

Die Aussichtspunkte und Rastplätze am Galipovac sind eine weitere Besonderheit dieses Sees. Sie sind nicht mit den beschriebenen Merkmalen des Geowegs gleichzusetzen: Der Geoweg verfügt ebenfalls über Rastplätze und Aussichtspunkte, dazu kommen dort Lehrtafeln. So können Sie bei der Vorbereitung unterscheiden, welche konkreten Stationen und Wegmerkmale für Ihren Ausflug wichtig sind.

Historische Spuren in der Gemeinde

Auch die Geschichte ist in Lokvičići an konkreten Orten präsent. Die abgeschiedene Festung „Grad“ liegt zwischen dem Mamića-See und dem Knezović-See. An ihr finden sich Spuren menschlicher Nutzung von der prähistorischen Zeit bis ins Mittelalter. Die archäologische Stätte Grad bewahrt Teile von Befestigungsmauern sowie die Mauern zweier Gebäude. Eine andere historische Station ist die große Kirche der Pfarrei Christkönig im Zentrum von Lokvičići, die 1938 fertiggestellt wurde.

In Berinovac stehen besonders hervorzuhebende Grabsteine; oberhalb von Galipovac befinden sich prähistorische Grabsteine. Diese Orte ergänzen den Blick auf die Seen um kulturelle und archäologische Entdeckungen. Lokvičići gehört zum geografischen Raum Imotska Krajina, der vom Tourismusverband Imota abgedeckt wird.

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Den Aufenthalt ausrichten

Für Ihre Ferienwohnungswahl können Sie zuerst überlegen, ob Seen und Wege oder historische Orte den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts bilden sollen. Die Gemeinde verbindet diese unterschiedlichen Themen, ohne dass sie zu einem einzigen Ausflug zusammengefasst werden müssen. Wenn Sie sich für eine Unterkunft entscheiden, hilft es, Ihre bevorzugten Ziele bei der Prüfung ihrer konkreten Lage mitzudenken.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Split-Dalmatien.

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