Hino: Spuren der Shinsengumi und Edo-Zeit
Unterkünfte in Hino
Im Gemeindegebiet von Hino begegnen Ihnen historische Spuren von Hino-juku, der Kōshū-Straße und der Shinsengumi in einem erhaltenen Honjin, einem reich verzierten Schrein und verschiedenen Ausstellungen. Die Orte bieten unterschiedliche Zugänge zur Vergangenheit. Gebäude, Namen und Ausstellungsobjekte setzen jeweils eigene Akzente. So können Sie den kulturellen Teil Ihres Aufenthalts danach ausrichten, ob Sie sich stärker für Architektur, historische Personen oder eine thematische Übersicht interessieren.
Hino-juku und die Shinsengumi
Auf dem Gemeindegebiet von Hino ist das Hino-juku Honjin das einzige erhaltene Honjin-Gebäude in Tokio, das in der Edo-Zeit errichtet wurde. Es war das ehemalige Wohnhaus von Sato Hikogoro, einem Unterstützer der Shinsengumi. Kondo Isami, Hijikata Toshizo und Inoue Genzaburo besuchten das Haus.
Auf dem Gemeindegebiet von Hino zeigt auch das Hauptgebäude des Hino Yasaka-Schreins, wie Geschichte in einzelnen Bauwerken greifbar wird: Es wurde 1800 wiederaufgebaut und aus massivem Zelkovenholz gefertigt. Schnitzereien schmücken Wände, Säulen, Balken und Geländer. Die Gestaltung erstreckt sich damit über mehrere Bauteile. Im Schrein befindet sich außerdem eine Votivtafel, die 1858 von 23 Mitgliedern der Tennen-Rishin-ryu aus Hino-juku gestiftet wurde. Zu den Stiftern zählten Shimazaki (Kondo) Isami, Okita Sojiro (Soji), Sato Hikogoro sowie Inoue Matsugoro und Genzaburo. Während das Honjin die Verbindung zu Hikogoro Sato und seinen Besuchern vermittelt, führt die Tafel eine größere Gruppe von Namen zusammen.
Ausstellungen zu Hino-juku und der Shinsengumi
Auf dem Gemeindegebiet von Hino beherbergt die Hino-juku-Austauschhalle eine Touristeninformation und eine Ausstellung mit regionalen Materialien zu Hino-juku, der Kōshū-Straße und der Shinsengumi. Im zweiten Stock ist Hino-juku an der Kōshū-Straße das Hauptthema; außerdem stellt die Ausstellung die Shinsengumi und das moderne Hino vor. Ein Diorama von Hino-juku ergänzt die Themen. Wenn Sie die Halle besuchen möchten, informieren Sie sich vorab über die aktuellen Besuchsmodalitäten.
Im Sato Hikogoro Shinsengumi Museum auf dem Gemeindegebiet von Hino stehen auch konkrete Gegenstände im Blick. Dort werden neu entdeckte Materialien ausgestellt, darunter Eisenfächer mit Bezug zu Toshizo Hijikata und Hikogoro Sato. Damit eröffnet das Museum einen anderen Zugang als die Architektur des Honjin und des Schreins: Hier knüpft die Beschäftigung mit der Geschichte an ausgestellte Objekte an.
Den Aufenthalt nach Interessen planen
Für die Auswahl einer Ferienwohnung in Hino können diese unterschiedlichen Schwerpunkte eine erste Orientierung geben. Das Honjin und der Yasaka-Schrein verbinden historische Personen mit Bauwerken und Details; die Austauschhalle bündelt mehrere Themen in einer Ausstellung, während im Museum einzelne Objekte im Mittelpunkt stehen. Überlegen Sie, welche dieser Perspektiven Sie während Ihres Aufenthalts vertiefen möchten, und gleichen Sie anschließend die Lage Ihrer Unterkunft mit Ihrem eigenen Reiseplan ab.
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