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Kakegawa entdecken: Burg, Tee und Kunst

Unterkünfte in Kakegawa

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Kakegawa verbindet die Geschichte einer Burg- und Poststation mit Tee, Kunsthandwerk und japanischer Malerei. Wer eine Ferienwohnung in der Stadt sucht, kann die eigenen Interessen zum Ausgangspunkt der Reiseplanung machen: Soll die Burg Kakegawa den Ton angeben, interessieren Sie sich besonders für Kunstsammlungen oder möchten Sie auch historische Orte und lokale Handwerksprodukte kennenlernen?

Burg, Teehaus und Kunst im Ninomaru-Park

Die Geschichte der Burg Kakegawa begann in der Muromachi-Zeit. Der Imagawa-Clan beauftragte seinen Gefolgsmann Asahina mit ihrem Bau. Im Kakegawa-Burgpark steht auch das Teehaus Ninomaru, ein traditionelles Gebäude im Sukiya-Stil. Dort finden saisonale Teezeremonie-Veranstaltungen statt, darunter eine Tanabata-Teezeremonie und eine Mondschau-Teezeremonie.

Das Ninomaru-Kunstmuseum vereint zwei unterschiedliche Sammlungen: die Kinoshita-Sammlung mit feinen Kunsthandwerksarbeiten und die Suzuki-Sammlung moderner japanischer Malerei. Etwa 2.300 Objekte aus der Edo- bis zur Meiji-Zeit gehören zur Kinoshita-Sammlung. Dazu zählen Tabakutensilien, Inro, Schwertbeschläge, Kalligrafien und Gemälde. Das Museum zeigt außerdem Werke des feinen Kunsthandwerks, der modernen japanischen Malerei und von Künstlern, die in der Region tätig sind, in etwa acht Sonderausstellungen pro Jahr. Wer Kunst und historische Gebrauchsgegenstände interessant findet, erhält so mehrere unterschiedliche Blickwinkel auf die Sammlungen.

Historische Häuser und Glasmalerei

Takenomaru war der ehemalige Hauptwohnsitz der Familie Matsumoto. Sie betrieb das seit der Edo-Zeit bestehende 葛布-Großhandelshaus Matsuya. Am 30. Januar 2007 wurde Takenomaru als Kulturgut der Stadt Kakegawa ausgewiesen; für die Öffentlichkeit geöffnet wurde es am 30. Mai 2009. Die Daten gehören zu seiner Geschichte und markieren sowohl die Ausweisung als auch die damalige Öffnung.

Eine andere Kunstform zeigt das Stained Glass Museum der Stadt Kakegawa: Dort sind etwa 70 Glasmalereien zu sehen, von denen viele in englischen Werkstätten des 19. Jahrhunderts gefertigt wurden. Das Museum veranstaltet auch Workshops zur Herstellung von Glasmalereien. Damit steht in Kakegawa neben Malerei und Kunsthandwerk auch die Arbeit mit farbigem Glas als eigenes Thema zur Auswahl.

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Kirschblüte und Spuren der Tokaido-Straße

Rund um die Burg Kakegawa blühen jeden Frühling etwa 130 Kirschbäume. Dazu gehören Shikizakura, Trauerkirschen und Somei-Yoshino-Kirschen. Die verschiedenen Sorten bieten einen konkreten saisonalen Akzent für einen Aufenthalt, bei dem Sie Burg und Park in den Mittelpunkt stellen möchten.

Auch Kakegawas Geschichte als Poststation prägt den Ort: Nach der Befriedung unter dem Tokugawa-Shogunat (1603–1867) wurde die Stadt eine Poststation an der Tokaido-Straße zwischen Edo (Tokio) und Kyoto. In Nissaka-shuku ist das einzige noch erhaltene Gebäude aus der Edo-Zeit am 53. Rastplatz der Tokaido-Straße bewahrt. An der Honjin-Straße bieten etwa zwei Dutzend Stände Speisen an. Dort reihen sich außerdem etwa zwei Dutzend Stände an beiden Straßenseiten zu einem eigenständigen Dorf, in dem lokale Handwerksprodukte verkauft werden. So lassen sich bei der Beschäftigung mit der alten Verkehrsroute auch Essen und Handwerk als eigene Interessen berücksichtigen.

Die passende Basis für Ihre Interessen

Für die Anreise ist der Bahnhof Kakegawa ein nützlicher Orientierungspunkt: Er liegt an der JR-Tokaido-Shinkansen-Linie. Bei der Wahl einer Ferienwohnung können Sie daher zunächst überlegen, ob die Anreise mit dieser Linie für Ihre Reiseplanung wichtig ist. Für die Gestaltung des Aufenthalts hilft eine zweite Frage: Möchten Sie mehr Zeit für Burg, Tee und Sammlungen einplanen oder interessieren Sie sich ebenso für Takenomaru, Glasmalerei und die historischen Bezüge zur Tokaido-Straße? Die Themen setzen jeweils andere Schwerpunkte, ohne dass Sie daraus eine feste Reihenfolge machen müssen.

Weitere Ortsseiten: Ito, Fujinomiya, Minamiizu, Inatori Higashiizu, Atami, Shimada, Fujieda und Kawazu.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Shizuoka.

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