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Präfektur Ōita: Natur, heiße Quellen und Kulturerbe

Unterkünfte in Präfektur Ōita

2 Erwachsene · keine Kinder · 1 Zimmer
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Die Präfektur Ōita vereint heiße Quellen, Naturgebiete, lebendige Kultur und eine eigenständige Küche. Zehn Naturparks nehmen zusammen etwa ein Viertel ihrer Fläche ein. Auch die Erlebnisse unterscheiden sich: In Beppu stehen heiße Quellen und die Höllenrunde im Mittelpunkt, andernorts führen die Themen zu Feuchtgebieten, Wasserfällen, traditionellem Handwerk oder Festen.

Grüne Hügellandschaft im Aso-Kujū-Nationalpark Die grünen Hügel des Aso-Kujū-Nationalparks in Ōita Foto: Raita Futo from Tokyo, Japan via Wikimedia Commons, CC BY 2.0

Natur entdecken: Feuchtgebiet, Wasserfall und Radwege

Das Tadewara-Feuchtgebiet liegt im Aso-Kuju-Nationalpark und wurde 2005 gemeinsam mit Bogatsuru als Ramsar-Feuchtgebiet registriert. Im benachbarten Besucherzentrum Chōjabaru gibt es Naturausstellungen und eine hochauflösende Leinwand, auf der die vier Jahreszeiten von Kujū zu sehen sind. Mitglieder der Gruppe 九重の自然を守る会 veranstalten Naturbeobachtungen im Feuchtgebiet – eine Möglichkeit, die Landschaft nicht nur als Kulisse, sondern mit Blick auf Naturbeobachtungen kennenzulernen.

Ein anderes Naturerlebnis bietet der Wasserfall Harajiri in Bungo-ono City: Er ist 120 Meter breit und 20 Meter hoch. Besucher können die Hängebrücke Takimibashi überqueren, den Wasserfall umrunden und von oben auf ihn hinabblicken. Die drei Perspektiven machen den Wasserfall selbst zum Ziel und lassen sich als unterschiedliche Blickwinkel auf denselben Ort verstehen.

Auch Radfahrende finden in der Präfektur Ōita vorgestellte Strecken. Entlang ihres Verlaufs gibt es Fahrradstationen, an denen sie anhalten und rasten können. Prüfen Sie vor der Planung die aktuellen Streckenangaben. Wer lieber auf alten Wegen unterwegs ist, findet im weiteren regionalen Umfeld den Kunisaki Peninsula Minemichi Long Trail: Er folgt Pilgerwegen, die Mönche seit Hunderten von Jahren nutzten, und bietet Ausblicke auf Berge und Meer.

Heiße Quellen und Winteraktivitäten

Beppu verfügt über acht heiße Quellen, die seit der Antike beliebt sind. Bei der Beppu-Höllenrunde können Besucher sehen, wie heißes Wasser und Schlamm aus dem Untergrund austreten. Mit einem regulären Sightseeing-Bus lassen sich die einzelnen Stationen der Runde besuchen. Das gibt dem Aufenthalt in Beppu einen klaren Schwerpunkt auf Quellen und Sehenswürdigkeiten.

Wenn Ski oder Snowboard zu Ihren Reiseinteressen zählen, kommt das Kuju Forest Park Ski Resort als entsprechendes Ziel in Betracht. Informieren Sie sich vor der Reise über den aktuellen Betrieb. So bleibt die Winteraktivität ein bewusst gewählter Schwerpunkt, statt stillschweigend als jederzeit verfügbare Möglichkeit eingeplant zu werden.

Kulturerbe, Feste und Keramik

Mehrere Orte der Präfektur sind durch bedeutende Kulturdenkmäler geprägt. Das Hauptheiligtum von Usa Jingū, die Große Halle von Fuki-ji und die Usuki-Steinbuddhas sind jeweils als Nationalschätze ausgewiesen. Beim Usa-jingu-Schrein reicht die Verehrung Hachimans bis ins 8. Jahrhundert zurück; der Schrein gilt als Hauptheiligtum unter mehr als 40.000 Hachiman-Schreinen. Diese Angaben geben unterschiedliche Einblicke in religiöses Erbe, ohne die drei Nationalen Schätze zu einem einzigen Ort zusammenzufassen.

In Hita verbindet das Gion-Fest Tradition und Stadtleben: Prächtige Festwagen ziehen zu den Klängen der Gion-Musik durch die Bezirke Kuma, Takeda und Mameda. Das Hita-Gion-Fest gehört zu den UNESCO-gelisteten „Yama, Hoko und Yatai-Wagenfesten“; über die Aufnahme in die Repräsentative Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit wurde am 30. November 2016 entschieden. Im Hita Gion Yamaboko Kaikan sind unter anderem die Rückseitenvorhänge der sechs beim Fest mitgeführten Wagen zu sehen. Die Wagen heißen Yama und werden jedes Jahr neu gebaut.

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Mit Onta-yaki kommt eine weitere, handwerklich geprägte Kultur hinzu. Der Keramikstil wurde im frühen 18. Jahrhundert in der Präfektur Ōita entwickelt. Im Gebiet Onta entstehen mit traditionellen Methoden und Materialien Gebrauchsgegenstände wie Töpfe, Flaschen, Tassen, Schalen und Teller; häufig ist die Glasur karamellfarben.

Im weiteren regionalen Umfeld verbindet die 1.300 Jahre alte Kultur Rokugo Manzan auf der Kunisaki-Halbinsel Buddhismus, Shintō und Bergverehrung. Die Halbinsel ist außerdem als Welterbe landwirtschaftlicher Systeme anerkannt. Zu den bewahrten Besonderheiten zählen landwirtschaftliche Traditionen und eine ländliche Landschaft, die sich seit Jahrhunderten weitgehend unverändert erhalten hat.

Regionale Küche und Wahl des Standorts

Zu den bekannten Erzeugnissen der Präfektur Ōita zählen hochwertige Shiitake-Pilze, Kabosu-Zitrusfrüchte und mit Gerste gefüttertes Bungo-Rind. Eine langjährige Fermentationstradition zeigt sich unter anderem in Gerstenmiso und Würzmitteln auf Kabosu-Basis. Diese Produkte ergänzen die Natur- und Kulturerlebnisse um eine kulinarische Perspektive auf die Region.

Für die Suche nach einer Ferienwohnung hilft es, zuerst den gewünschten Schwerpunkt festzulegen: heiße Quellen und die Beppu-Höllenrunde, Naturbeobachtung und Feuchtgebiete, Feste und Kulturerbe oder Keramik und regionale Küche. Wer diese Interessen ordnet, kann den passenden Ort für die weitere Suche gezielter auswählen. Die Vielfalt der Präfektur Ōita zeigt sich gerade darin, dass sich eine Reise ganz unterschiedlich ausrichten lässt.

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