Iida entdecken: Puppentheater, Kunst und Tradition
Unterkünfte in Iida
Puppentheater ist in Iida City in mehreren Formen präsent: als Sammlung von mehr als 200 Puppen, als überlieferte Bühnenkunst und als jährliches Festival. Daneben führen Kunst, Geschichte, Natur und Volkskunde des Ina-Tals zu weiteren kulturellen Themen. Diese Mischung gibt einer Reise unterschiedliche Schwerpunkte: Sie können sich für traditionelle Aufführungen und Festtage interessieren, für Kunst und Stadtgeschichte oder für Orte im Freien. Auch ein Park mit Spielgeräten gehört zu den konkreten Facetten der Gemeinde.
Puppentheater: Sammlung, Bühnen und Festival
Das Kawamoto Kihachiro Puppet Museum zeigt mehr als 200 Puppen, die Kihachiro Kawamoto gespendet hat. Die Stadt Iida errichtete das Museum als neue zentrale Einrichtung, um die Puppentheaterkultur zu fördern und Besucherinnen und Besucher zu gewinnen. So stehen eine umfangreiche Sammlung und die Förderung dieser Kunstform gemeinsam im Mittelpunkt. Das Museum befindet sich in einem Gebäude neben der Ringo Namiki.
Auch die Geschichte einzelner Bühnen lässt sich in Iida City nachvollziehen. Die Kuroda-Puppenbühne wurde 1840 errichtet und ist als wichtiges materielles Volkskulturgut Japans ausgewiesen. Kuroda Ningyo wird von einer Erhaltungsgesellschaft überliefert und wurde 1975 als nationales ausgewähltes immaterielles Volkskulturgut ausgewiesen. Jedes Jahr im April tritt Kuroda Ningyo beim Frühlingsfest des Shimo-Kuroda-Suwa-Schreins auf. Imada Ningyo tritt jedes Jahr im Oktober bei der Herbstzeremonie des Omiya-Hachimangu-Schreins sowie beim Iida Puppet Festival auf.
Das Iida Puppet Festival findet jedes Jahr Anfang August in Iida City statt. Rund 300 professionelle, Amateur- und Studententheatergruppen aus dem In- und Ausland kommen dafür zusammen und zeigen etwa 480 moderne und traditionelle Puppentheateraufführungen. Die wiederkehrenden Auftritte von Kuroda Ningyo und Imada Ningyo setzen saisonale Akzente im April und Oktober; die konkreten Jahrespläne dieser Aufführungen können variieren. Wer ein Fest in die Reise einbeziehen möchte, sollte die jeweiligen Termine vorab prüfen.
Ein weiteres Haus widmet sich dem Figurentheater: Das Takeo Senosuke Memorial International String Puppet Museum wurde 1998 eröffnet, um die Leistungen der Takeo Puppet Troupe zu würdigen. Zusammen mit dem Kawamoto Kihachiro Puppet Museum und den überlieferten Bühnen zeigt es verschiedene Zugänge zum Puppentheater – von einer großen Puppensammlung bis zur Würdigung einer Theatergruppe.
Kunst, Stadtgeschichte und Orte im Freien
Auf dem Gelände der Burg Iida befindet sich das Iida City Museum of Art and Museum. Es bewahrt zahlreiche Werke des aus Iida stammenden Malers Hishida Shunso und stellt sie aus. Dauerausstellungen, Sonderausstellungen sowie regelmäßig stattfindende Vorträge und Kurse widmen sich Kunst, Natur, Geschichte und Volkskunde des Ina-Tals. Damit reicht das Themenfeld über einzelne Kunstwerke hinaus und schließt auch die Kultur und Geschichte der Region ein.
Hishida Shunso ist auch Namensgeber des Shunso Hishida Birthplace Park. Am Eingang steht eine lebensgroße Reproduktion des von Yokoyama Taikan verfassten Gedenkinschrift-Denkmals „Geburtsort von Hishida Shunso“. Ein weiterer markanter Bezugspunkt ist die Ringo Namiki: Sie erstreckt sich über etwa 350 Meter; entlang der Straße stehen rund 26 Apfelbäume aus etwa 13 Sorten. Die Zahlen geben der Allee einen konkreten Maßstab, ohne ihren Charakter auf ein einzelnes Motiv zu reduzieren.
Der Iida City Zoo wurde 1953 im Rahmen des städtischen Wiederaufbaus nach dem Großbrand eröffnet. An ihn grenzt der Ogimachi Park (Shiki no Hiroba), der über eine große Rasenfläche und Spielgeräte verfügt. So lässt sich der Blick von Museen und Bühnen auch auf einen Park mit Angeboten im Freien richten, ohne dass die einzelnen Orte dieselbe Art von Besuch versprechen.
Eine Reise nach eigenen Interessen planen
Für die Wahl einer Ferienwohnung kann der gewünschte Reiseanlass ein guter Ausgangspunkt sein: Soll das Puppenfestival Teil der Reise sein, prüfen Sie zunächst die Termine Anfang August. Kunst, Puppenüberlieferung, Stadtgeschichte und Orte im Freien setzen andere inhaltliche Schwerpunkte. Das Shinshu Iida Yakiniku Research Institute verteilt kostenlose „Yakiniku no Machi“-Karten mit Informationen zu Yakiniku-Restaurants und Metzgereien der Stadt. Das Institut liegt etwa fünf Gehminuten vom Bahnhof Iida entfernt; prüfen Sie vorab, ob die Kartenausgabe fortbesteht.
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