Morioka: Kirschbaum, Museen und Geschichte
Unterkünfte in Morioka
Morioka bietet unterschiedliche Anlässe, eine Reise zu planen: den besonderen Kirschbaum Ishiwari-zakura, Ausstellungen und Lernangebote zur Archäologie sowie verschiedene Einblicke in die Geschichte und Kultur Moriokas. Wenn Sie mit Kindern unterwegs sind, ist besonders das Angebot des Morioka Study Museum of Archaeological Site interessant, das Veranstaltungen für Erwachsene und Kinder umfasst. Auch Natur und historische Themen lassen sich als eigene Schwerpunkte setzen – ohne dass dafür ein einziger Reiseanlass im Mittelpunkt stehen muss.
Ein Kirschbaum, der aus Granit wächst
Ishiwari-zakura ist ein Edohigan-Kirschbaum, der aus einer Spalte in einem Granitblock wächst. Sein Alter wird auf vermutlich mehr als 360 Jahre geschätzt. Jedes Jahr blüht er von Mitte bis Ende April. Diese Besonderheiten machen den Baum zu einem eigenständigen Naturerlebnis: Nicht nur die Blütezeit ist bemerkenswert, sondern auch der ungewöhnliche Wuchs aus dem Granit. Wer Ishiwari-zakura als saisonalen Schwerpunkt für die Reise wählt, kann den Zeitraum Mitte bis Ende April bei der Planung berücksichtigen.
Auch seine Auszeichnung gehört zur Geschichte des Baums: 1923 wurde Ishiwari-zakura als nationales Naturdenkmal Japans ausgewiesen. Damit verbindet sich ein konkreter Naturort mit einer klar datierten Anerkennung.
Archäologie und Geschichte zum Entdecken
Das Morioka Study Museum of Archaeological Site veranstaltet Ausstellungen, praktische Lernangebote sowie Kurse und Vorträge zur Archäologie und Geschichte Moriokas. Die Bandbreite reicht damit von Ausstellungen bis zu Angeboten, bei denen praktisches Lernen im Mittelpunkt steht. Kurse und Vorträge ergänzen diese Formate. Da sich das Angebot ausdrücklich an Erwachsene und Kinder richtet, können Familien bei ihrer Reiseplanung auch gemeinsame kulturgeschichtliche Interessen berücksichtigen.
Ein weiterer Zugang zur Vergangenheit ist der Shiwa Castle Ancient Park. Dort wird die etwa 1.200 Jahre alte Befestigungsanlage Shiwa Castle aus der Heian-Zeit rekonstruiert. Errichtet wurde die Anlage von Sakanoue no Tamuramaro. Die Rekonstruktion macht dieses historische Thema zum Schwerpunkt des Parks. Anders gelagert ist der Blick auf die Burg Morioka: Von ihr sind heute die steinernen Mauern und ein Lagerhaus erhalten. So begegnen Ihnen zwei unterschiedliche historische Bezugspunkte – eine rekonstruierte Befestigungsanlage aus der Heian-Zeit und erhaltene Teile der Burg Morioka.
Museen mit verschiedenen Schwerpunkten
Das Morioka History and Culture Museum widmet sich in sieben Bereichen der Geschichte und Kultur Moriokas. Die Gliederung in sieben Bereiche gibt diesen Themen einen eigenen Rahmen. Zusammen mit den archäologischen Angeboten können Sie für Ihre Reise verschiedene inhaltliche Schwerpunkte setzen: das breitere Feld von Geschichte und Kultur oder den gezielten Blick auf Archäologie, Ausstellungen und praktische Lernangebote.
Das Morioka Machiya Story Museum entstand durch die Renovierung erhaltener Gebäude, darunter die Hamafuji-Sakebrauerei. Eröffnet wurde es am 28. Juli 2014. Seine Entstehungsgeschichte unterscheidet sich damit von den Museumsangeboten, die vor allem über ihre Themen oder ihre Gliederung beschrieben sind: Hier gehören erhaltene Gebäude und ihre Renovierung zur Geschichte des Museums selbst.
Den Schwerpunkt der Reise wählen
Weitere Orte für Ihre Reiseplanung: Tono, Hanamaki, Ichinoseki, Waga District, Ofunato, Hachimantai, Rikuzentakata, Kitakami.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Iwate.